Absurde Folge der Müllkrise Kongo-Fischer fischen jetzt Plastik – und verdienen gut damit

Christian Thumshirn

24.5.2026

Absurde Folge der Müllkrise – Kongo-Fischer fischen jetzt Plastik – und verdienen gut damit

Absurde Folge der Müllkrise – Kongo-Fischer fischen jetzt Plastik – und verdienen gut damit

Kinshasa droht im Müll zu versinken. Täglich landet tonnenweise Plastik im Kongo-Fluss. Weil die Fischbestände schwinden, verdienen manche Fischer inzwischen mehr mit Abfall als mit Fischfang.

20.05.2026

Kinshasa droht im Müll zu versinken. Täglich landet tonnenweise Plastik im Kongo-Fluss. Weil die Fischbestände schwinden, verdienen manche Fischer inzwischen mehr mit Abfall als mit Fischfang.

Christian Thumshirn

Die kongolesische Hauptstadt Kinshasa produziert täglich tausende Tonnen Abfall – ein grosser Teil davon landet direkt im Kongo-Fluss. Weil es an funktionierenden Entsorgungs- und Recyclingsystemen fehlt, treiben inzwischen Plastikflaschen, Kanister und Verpackungen durch eine der wichtigsten Wasserstrassen Afrikas.

Umweltorganisationen warnen seit Jahren vor den Folgen für Tiere, Wasserqualität und Fischbestände.

Der Müll verändert das Leben am Fluss

Besonders die Fischer entlang des Kongo spüren die Folgen der Verschmutzung immer stärker. Viele berichten von drastisch sinkenden Fangzahlen und einem Fluss, der sich sichtbar verändert hat. Gleichzeitig entsteht durch den Plastikmüll plötzlich eine neue Einnahmequelle.

Im Video erzählen Fischer, wie sie plötzlich mit Plastik Geld verdienen – und warum sie selbst kaum glauben können, dass ausgerechnet Müll zu ihrer neuen Einnahmequelle geworden ist.


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