11.09.2017 - 08:30, Cover Media

Pastinake: Das vergessene Knollengemüse ist extrem gesund

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Die Pastinake eignet sich für Suppen, macht in Eintöpfen oder als Püree eine gute Figur und schmeckt auch solo super.
Bild: Getty Images

 

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Briten lieben Pastinaken, hierzulande fristet das Wurzelgemüse ein Schattendasein als die etwas ungeliebte Schwester der Karotte. Noch.

Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm kommen wieder eher deftige Speisen auf den Teller. Im angloamerikanischen Raum darf da die Pastinake nicht fehlen. Bei uns hingegen sieht man das Wurzelgemüsed eher selten, viel beliebter sind etwa Kartoffeln und Karotten. Dabei hat die Pastinake mit ihrem leicht nussigen Geschmack einiges zu bieten.

Genau wie die Kartoffel liefert sie viele Kohlenhydrate, was zu einem erhöhten Sättigungsgefühl führt. Das Pektin in den Kohlenhydraten wirkt darmregulierend. Das Wurzelgemüse, das botanisch eine Mischung aus Rüebli und Petersilie ist, bietet zudem einen erhöhten Vitamin-C-Anteil, nämlich sogar mehr als Karotten.

In der Zunereitung wird die Pastinake wie eine Karotte behandelt. Beim Kauf lohnt es sich, die etwas kleineren Exemplare auszuwählen, denn sie verfügen über mehr Geschmack, der sich irgendwo zwischen Karotte und Sellerie bewegt und leicht nussig ist. Die Pastinake ist wie die Kartoffel vielseitig einsetzbar, sie passt fast in jeden Eintopf, kann auch Suppen und Aufläufe beleben. Ganz besonders lecker und süss ist die Pastinake, wenn sie im Ofen geröstet wird. Hierbei schneidet man sie in grobe Stücke, würzt sie mit Salz und Pfeffer und schwenkt sie in Öl. Das Ganze lässt man bei 190 Grad 40 bis 50 Minuten rösten und dreht die Stücke dabei einmal um. Sie sind fertig, wenn die Enden fast angebrannt wirken. Wer es noch süsser mag, kann ein bisschen Honig dazugeben.

Eine gute Beilage für alles Mögliche ist Pastinakenpüree. Dazu kocht man 500 Gramm des Gemüses mit ein bisschen Salz für etwa zwanzig Minuten. Die garen Pastinaken gibt man dann in einen Mixer zusammen mit Butter, ein bisschen Rahm und einem Teelöffel Thymian sowie einer grosszügigen Prise Pfeffer und Salz. Das Püree eignet sich für Fisch- wie Fleischgerichte, also besonders gut für die kommenden kühleren Tage.

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