05.01.2018 - 18:30, Cover Media/mi

Keratosis pilaris: Was tun gegen Reibeisenhaut?

Keratosis pilaris: Was tun gegen Reibeisenhaut?

Keratosis pilaris: Was tun gegen Reibeisenhaut?
Bild: Cover Media

 

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Keratosis pilaris sieht aus wie Gänsehaut und fühlt sich an wie ein Reibeisen. Wir sagen Ihnen, wie Ihre Haut wieder weich und glatt wird.

Auch wenn Ihnen der Begriff Keratosis pilaris vielleicht nichts sagt, kennen Sie dieses Hautproblem mit ziemlicher Sicherheit entweder von sich selbst oder Sie haben es schon bei anderen Menschen gesehen.

Die sogenannte Reibeisenhaut besteht aus rauen kleinen Verhärtungen, die sich meist an den Armen, Beinen oder Wangen bilden und durch das Haarprotein Keratin entstehen, das in den Haarfollikelausgängen verbleibt.

Die Versuchung ist oft gross, der rauen Haut mit einem Peeling zu Leibe zu rücken. Experten warnen jedoch, dass das die Haut nur noch mehr reizen kann. Es gibt aber Tipps, wie man der Reibeisenhaut etwas entgegensetzen kann

Feuchtigkeitspflege

Die betroffene Haut ist meist ausgetrocknet, darum sollten Sie ihr mit den geeigneten Produkten Feuchtigkeit zuführen. Einige Cremes beseitigen die Trockenheit jedoch nur oberflächlich.

Produkte wie die Ameliorate Skin Transforming Body Lotion wurden speziell für dieses spezifische Hautproblem entwickelt.  Avene Akerat Body Cream ist ein weiterer nützlicher Helfer gegen Keratosis pilaris, der duftstoff- und parabenfrei ist und Entzündungsprozesse im Gesicht beruhigt und den Teint glättet. Auch Lotionen mit Urea können durch die stark hydratisierende Wirkung Abhilfe verschaffen und pflegen die Haut intensiv. 

Hautpflege: Was empfiehlt die Dermatologin?

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Körperreinigung

Parfümierte Produkte können die Haut reizen. Dies gilt besonders für Reinigungsprodukte. Greifen Sie lieber zu duftstofffreien, natürlichen Alternativen und achten Sie auf Wirkstoffe wie Salizylsäure.

Die Säure dringt in die Haarfollikel ein und löst dort das Keratin. Milchsäure ist ebenfalls ein hilfreicher Inhaltsstoff, da sie Feuchtigkeit spendet und die Haut weicher macht.

Temperaturwechsel

Heisses Wasser kann das Problem schlimmer machen, darum sollten Sie die Temperatur bei Dusche und Bad drosseln. Wenn es draussen kalt ist, mag es zwar wenig verlockend sein, sich lauwarm zu waschen, aber Ihre Haut wird es danken.

Ernährungsumstellung

Man vermutet schon länger, dass Milchprodukte Keratosis pilaris verschlimmern. Es kann sich also lohnen, versuchsweise auf Milchprodukte zu verzichten. Allerdings sollte so eine Ernährungsumstellung nicht ohne Begleitung eines Arztes oder Ernährungsberaters geschehen.

Gleichzeitig sollten Sie mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen und beispielsweise Lachs, Sojabohnen und Walnüsse essen. Sie verbessern die Zellgesundheit und füllen die Feuchtigkeitsspeicher im Körper auf.

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