Besser nicht schockfrosten: Wie wir trotz Hitze gut schlafen

dpa

3.8.2018

Bei Hitze fällt das Schlafen vielen Menschen schwer. Es gibt aber ein paar Tricks, mit denen es leichter wird. 
Source: Getty Images

Die hohen Temperaturen machen manch einem besonders nachts zu schaffen. Denn erholsamer Schlaf braucht eigentlich eine kühle Umgebung. Tipps für Abkühlung im Schlafzimmer.

Die Schweiz schwitzt, auch nachts. Und so haben derzeit so einige mit Schlafproblemen zu kämpfen. 

Tipps für eine erholsame Nacht.

  • Kühl halten: Das Schlafzimmer am besten früh morgens lüften, tagsüber die Fenster schliessen und Rollläden oder Vorhänge zuziehen.
  • Warmes trinken: Abends keine eisgekühlten Getränke, sondern warmen Kräutertee trinken. Dann muss der Körper keine Energie aufwenden, um das Getränk auf Körpertemperatur zu bringen. Wein und Bier weglassen: Alkohol hat direkte Auswirkungen auf Herz und Kreislauf und sorgt für eine vermehrte Wärmebildung, also genau das, was man nicht will. Zudem wird der Schlaf wird oberflächlicher, der Tiefschlaf unterdrückt und man neigt eher zu Alpträumen.
  • Lauwarm duschen: Direkt vor dem Zubettgehen lauwarm abbrausen. Duscht man kalt, ziehen sich die Poren zusammen, so kann die Haut Wärme schlechter abgeben. Erfrischend ist es, die Handgelenke anschliessend unter kühles Wasser zu halten.
  • Luftig kleiden: Nachtwäsche aus Baumwolle, Leinen oder Seide (keine Synthetik!) zwei Stunden vor dem Schlafengehen in den Kühlschrank legen. Direkt vor dem Zubettgehen anziehen. Nackt schlafen ist eher ungünstig - vor allem bei offenem Fenster. Streift Luft über die verschwitzte Haut, drohen zum Beispiel Verspannungen. Zumindest ein Leinen- oder Baumwolltuch als Decke ist empfehlenswert.
  • Nasses aufhängen: Ein nasses Bettlaken am offenen Fenster entzieht der Umgebung durch Verdunstung Wärme. Ein feuchter Lappen auf der Stirn kühlt den Kopf.
  • Nicht schockfrosten: Vorsichtig mit Klimaanlagen oder Ventilatoren sein. Auch hier drohen Verspannungen oder gar eine Verkühlung.
  • Cool bleiben: Druck ist der Feind des Schlafes: Wer schlafen will, bleibt wach. Je entspannter jemand an die Sache herangeht, desto leichter fällt es, zur Ruhe zu finden.

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