Das Auto mit den schönsten Kosenamen wird 80

14.5.2018 - 22:15, bb

Kaum ein Auto weckt so viele Erinnerungen wie der VW Käfer – er gehört fast zur Familie. Bitte einsteigen, Türen schliessen, los gehts!
Bild: Joerg Lehmann
Der Käfer begleitete unzählige Menschen ein Stück ihres Lebens, manche sogar durchs ganze Leben.
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Ab den 1950er Jahren hatten die Leute so eine enge Bindung zum Käfer, dass sie ihm Kosenamen gaben, die immer noch nachklingen ...
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... Puckelporsche, Knutschkugel, Asphaltbuckel, kurz: ein Knuddelauto zum Liebhaben.
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Anatomische Besonderheiten bezeichnete man als Papstnasen, Elefantenfüsse oder Rheumklappen.
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Den Machern des neuen Buches «Der Käfer» geht weder um Käfer-Technik noch um Käfer-Rekorde, auch wenn die natürlich beachtlich sind. Mit den vielen Fotos ...
Bild: Joerg Lehmann
... und Geschichten versuchen sie vielmehr, das Lebensgefühl der Käfer-Ära wieder aufleben zu lassen.
Bild: Joerg Lehmann
Als die Frauen den Fahrersitz übernahmen, kamen viele Männer schlecht damit zurecht. Die Damen fuhren trotzdem: Der Käfer macht Spass.
Bild: Joerg Lehmann
Über die Alpen nach Italien, am Wochenende an die Nordsee, zum Baguette-Essen nach Paris! In der Nachkriegszeit war es vor allem der Käfer ..
Bild: Joerg Lehmann
... der die Menschen unabhängig machte und ihnen eine nie gekanntes Freizeitgefühl schenkte: Ferien, Ausflüge, Camping, Picknick.
Bild: Joerg Lehmann
Das neue Buch ist deshalb das passende Geschenk für alle, die der «Käfer» zum Traualter, zum Campingplatz oder auch nur zur nächsten Disco gebracht hat.
Bild: Joerg Lehmann

Ob zum Rendezvous oder auf den Sonntagsausflug: Der «Käfer» ist in den Erinnerungen vieler Menschen so präsent wie in den Jahren seiner Blütezeit. Das Buch «Der Käfer», welches nun zum 80. Jahrestags des Produktionsbeginn erschienen ist, erzählt anhand prächtiger Bilder die Geschichte der Automobil-Ikone.

Kaum ein Auto weckt so viele Erinnerungen wie der VW Käfer – er gehört fast zur Familie und wurde häufig mit Kosenamen bedacht.

Seine Zeit währte sieben Jahrzehnte: Nach dem ersten Vorläufer von NSU 1934 und dem Vorserienexemplar Typ 38 von 1938 trat der Volkswagen Käfer erst 2003 seinen Rückzug an. Das Besondere an der von Ferdinand Porsche entwickelten Baureihe: Sie blieb all die Jahre optisch in ihrer Grundform so gut wie unverändert.

Obwohl vor 15 Jahren die letzten Exemplare vom Fliessband rollten, ist er in den Erinnerungen vieler Menschen so präsent wie in den Jahren, in denen die «Buckelporsches» noch die Ränder der Strassen säumten.

Von vergnünglich bis dramatisch

Nahezu jede und jeder kann seine eigenen Erlebnisse beisteuern; ob es mit dem Käfer zum Rendezvous ging, auf den Sonntagsausflug oder in ferne Länder.

Katja Volkmer erzählt im Buch «Der Käfer» vergnügliche wie dramatische Ereignisse rund um den wahren Volkswagen. Ihre Geschichten sind inspiriert von den Bildern, die allesamst aus privaten Fotoalben stammen.

Zusammengetragen hat sie Joerg Lehmann, der auf Flohmärkten und bei Versteigerungen auf die Jagd nach anrührenden, skurrilen und mitunter kunstollen Aufnahmen geht, die er aufwendig digitalisiert und auf Facebook und in Ausstellungen zugänglich macht.

Herausgekommen ist ein Buch zum Schwelgen und Staunen, der jede und jeden begeistern wird, der schon einmal auf dem Fahrersitz, dem Beifahrersitz oder im Fond eines VW Käfers gesessen hat.

Buchhinweis: «Der Käfer - Auto-Biografien», Joerg Lehmann und Katja Volkmer, Teneues Verlag, Preis ca. 30 Fr. 

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