Morde ohne Mörder – neue Spuren zu rätselhaften Verbrechen im Heidiland

6.11.2018 - 11:57, Walter Hauser/bb

Zwei Tote an einem Tag: Einer in einem Zoo (Bild), der andere auf dem Hof eines Alt-Nationalrates. Bis heute ist unklar, was im September 2012 im Heidiland genau geschah.
Bild: Joseph Khakshourri

Vom Fünffachmord in Seewen bis hin zu zwei rätselhaften Todesfällen im Heidiland: Der Glarner Autor Walter Hauser geht in seinem neuen Buch «Hoffen auf Aufklärung» mysteriösen Schweizer Mordfällen nach.

Gebannt sass Walter Hauser vor dem Fernseher und verfolgte den Beitrag der TV-Sendung «Aktenzeichen XY ungelöst» von Eduard Zimmermann zum Kristallhöhlenmord in Oberriet SG. Das Verbrechen geschah 1982, als er Rechtswissenschaft studierte und als Freizeitjournalist über Kriminalfälle berichtete.

Das Schicksal der beiden Mädchen, die damals während einer Velotour verschwanden und in Felslöchern tot aufgefunden wurden, wühlte ihn auf. Ebenso der Fall der achtjährigen Rebecca Bieri, die in der luzernischen Tausend-Seelen-Gemeinde Gettnau entführt und ein halbes Jahr später in Niederbipp BE tot aufgefunden wurde.

Heute, 36 Jahre später, beschäftigen Hauser die Fälle aus seiner Studentenzeit in den siebziger und achtziger Jahren nach wie vor und lösen Betroffenheit aus. Denn sie sind mit schweren Schicksalen verbunden und bis heute ungeklärt. Umso mehr interessiert den Autor die Frage, wie die betroffenen Personen vor Ort mit der Last der ungeklärten Taten umgehen.

Hauser recherchierte für sein Buch «Hoffen auf Aufklärung», dass vor wenigen Tagen im Limmtverlag erschienen ist, diese und weitere Morde vor Ort, sprach mit Zeugen, Angehörigen und Tatverdächtigen.

Seine Fazit lautet: Die in der Schweiz geltende Verjährungsfrist bei Mord von 30 Jahren ist ungerecht und stossend. Während die Täter sich sicher fühlen können und nicht mehr fürchten müssen, zur Rechenschaft gezogen zu werden, leiden die Betroffenen weiter – bis an ihr Lebensende.

«Bluewin» publiziert das Kapital «Mord im Heidiland». Autor Hauser schreibt dazu: «Das ist unglaublich spektakulär und mysteriös, spielt sich im Herzen des Heidilands ab und hat Bezug zu bekannten Persönlichkeiten wie Ex-Nationalrat Bigger. Zwei ungeklärte Todesfälle an einem Tag, zwei Morde ohne Mörder?»

Mord im Heidiland

Für Bernd L. (51) ist es der dunkelste Tag seines Lebens. Am Montagmorgen des 10. September 2012 fährt er zur Arbeit bei der Abwasserreinigungsanstalt (ARA) an der Heulösergangstrasse in Bad Ragaz SG. Sein Arbeitsplatz ist nur wenige Meter vom Zoo Leopard entfernt, wo sein Bruder Harry L. (46) wohnt und aushilft.

Bernd L. wundert sich, dass der Zugang zum Zoo von der Polizei abgesperrt ist. Als er sein Auto auf dem Parkplatz der ARA abstellt, kommt der Dorfpolizist auf ihn zu und überbringt ihm die erschütternde Nachricht: Sein Bruder Harry ist tot, er ist erstochen worden.

Gleichentags am 10. September 2012, ein paar Stunden später, abends um 17.30 Uhr, bloss zwei Kilometer Luftlinie vom Zoo in Bad Ragaz entfernt: Der 59-jährige Arthur B. wird auf dem Landwirtschaftsbetrieb von Ex-Nationalrat Elmar Bigger in Vilters SG tot aufgefunden.

Er und der SVP-Politiker sind eng befreundet. Arthur B. ist geschieden, hat erwachsene Kinder und erledigt auf dem «Falkenhof» seines Freundes Bigger wie so oft Aushilfs- und Reparaturarbeiten. Kurz vor Feierabend machen die Ehefrau und der Sohn des Ex-Nationalrats die schreckliche Entdeckung: «Turi» liegt leblos hinter einer Scheune.

So berichtete die Boulvardzeitung Blick im September 2012 über den Mord an Harry L.
Bild: Blick

Heute, sechs Jahre später, sind die zwei Todesfälle im Herzen der Region Heidiland mysteriöser denn je. Obwohl es vermutlich keinen Zusammenhang zwischen den beiden tödlichen Dramen gibt, passierten beide am 10. September 2012 und in unmittelbarer Nachbarschaft. Und sowohl der Mord im Zoo von Bad Ragaz als auch der «aussergewöhnliche» Todesfall in Vilters sind bis heute ungeklärt. Freunde und Verwandte in Vilters sind überzeugt, dass Arthur B. Opfer eines Tötungsdelikts wurde. Mitten im Heidiland zwei Morde an einem Tag? Zwei Morde ohne Mörder?

Wenn die Freunde und Arbeitskollegen des ermordeten Harry L. an den 10. September 2012 zurückdenken, sind sie noch immer fassungslos. Sie beschreiben Harry als gesellig und humorvoll, zudem als einen «Chrampfer», der überall anpackte und mithalf. An der Viehschau und an Grümpelturnieren stand er als Metzger und Hobbykoch im Einsatz, bereitete köstlichen Spiessbraten zu.

Vor allem der FC Bad Ragaz, der seine Heimspiele ein paar Schritte vom Zoo entfernt austrägt, lag ihm am Herzen. Obwohl Harry in Deutschland aufgewachsen war, zeigte er sich gerne mit rotem T-Shirt und weissem Kreuz auf der Brust, als glühender Fan der Schweizer Fussballnati.

Harry – die gute Seele

Der schweizerischdeutsche Doppelbürger hatte als Metzger in Landquart eine gute Anstellung und half nebenbei ab etwa 2010 auch immer häufiger im Zoo Leopard aus, wo der von seiner Familie getrennt lebende Harry, Vater von zwei Kindern, als Untermieter wohnte. Harry war die gute Seele des Zoos, half im Restaurant und kümmerte sich aufmerksam um die Tiere, darunter Affen, Tiger, Waschbären, Schlangen und Papageien. Da der Zoobesitzer bereits 65-jährig war, spielte er mit dem Gedanken, sich vom Betrieb zurückzuziehen und diesen an Harry zu übergeben.

Doch das alles änderte sich schlagartig, als in der Nacht vom 9. auf 10. September 2012 das Unfassbare geschah. Der Zoo an der Heulösergangstrasse, inmitten der malerischen Rheinlandschaft zwischen dem mächtigen Pizol und den Weinbergen von Fläsch GR und Maienfeld GR, wurde Schauplatz eines schrecklichen Verbrechens, das die Bewohner des berühmten Kurortes Bad Ragaz erschütterte.

Zeugen in der Tatnacht gab es keine. In der Nacht vom Sonntag auf den Montag schien alles ruhig in der Umgebung des Zoos. Niemand hatte vom tödlichen Drama etwas gesehen oder gehört. Selbst der Hund vom nahe gelegenen Landwirtschaftsbetrieb, der sonst auf Geräusch oder Lärm reagiert, bellte nicht.

Die Täterschaft muss auf leisen Sohlen gekommen sein. Es gab keine Spuren eines gewaltsamen Eindringens ins Wohnhaus des Zoos. Der Mörder hat möglicherweise nachts geläutet, und Harry hat ihm die Tür geöfnet.

Dann überschlugen sich die Ereignisse: Das Opfer muss sich gewehrt haben, doch die Täterschaft verfolgte Harry hinunter in den Keller, fesselte ihn und stach mit einem Messer wie in einem Rausch auf ihn ein. Der tödliche Stich muss mit enormer Kraft erfolgt sein. Die Kehle des Opfers und das Rückenmark auf der Höhe des Halswirbels waren durchtrennt.

Am andern Morgen traf das Besitzerehepaar der Schock, als es sich vom Wohnzimmer im ersten Stock hinunter ins Restaurant begeben wollte. Vom Hintereingang im Parterre bis zum unteren Ende der Treppe zog sich eine lange Blutspur. Dann machte das Ehepaar die schreckliche Entdeckung. Im Kellergeschoss lag Harry L. blutüberströmt. Mit Klebeband gefesselt. Tot.

Walter Hauser, geboren 1957, aufgewachsen im Kanton Glarus. Dr. iur., Ex-Kantonsrichter, langjähriger Redaktor unter anderem bei der «Sonntagszeitung» und beim «Sonntagsblick». Hauser ist Gründer und Präsident der Anna-Göldi-Stiftung, die sich gegen Justiz- und Behördenwillkür engagiert. Im Limmat Verlag sind lieferbar: «Anna Göldi – Hinrichtung und Rehabilitierung», «Stadt in Flammen. Der Brand von Glarus im Jahre 1861», «Auswanderung ins Glück. Die Lebensgeschichte der Kathrin Engler» und «Bitterkeit und Tränen. Szenen der Auswanderung aus dem Tal der Linth und die Ausschaffung des heimatlosen Samuel Fässler nach Amerika».
Bild: Sabine Wunderli

Wer konnte diese Bluttat verübt haben? Wer nur hatte Grund, den beliebten Hobbykoch, Metzger und Fussballfan aus Bad Ragaz zu töten? Die Ermittlungen konzentrierten sich auf das private und berufliche Umfeld des Opfers. Die Polizei ging davon aus, dass Harry seinen Mörder kannte und dass derselbe im Umgang mit Messern ebenfalls geübt war. Auch waren Opfer und Täter aus irgendeinem Grund verfeindet. Wertgegenstände wurden keine gestohlen. Die Täterschaft muss es auf Harry persönlich abgesehen haben.

Tatsächlich wurde ein Bekannter von Harry rund ein Jahr nach der Tat verhaftet und sass während eines Monats in Untersuchungshaft. Die Überwachungskamera des Zoos hatte ihn am Abend vor dem Verbrechen geilmt. Der Mann war über die Mauer des Zoos geklettert und hatte zwei Jungpapageien gestohlen. Während seiner Haft machte er widersprüchliche Aussagen. So etwa auch zu einem Schlüssel des Zoos, den er weggeworfen haben will und der bis heute nicht gefunden wurde.

Waren zwei Täter am Werk?

Letztlich stellte das Untersuchungsamt St. Gallen das Verfahren gegen den Mann wegen vorsätzlicher Tötung ein. Es gebe keine handfesten Beweise, lautete die Begründung. Das Tatwerkzeug, ein Messer, wurde nie gefunden. Und die Freundin des Verdächtigen sagte, er sei vor Mitternacht zu Hause gewesen. Daran erinnere sie sich. Denn das Geschrei der beiden Papageien habe sie geweckt. Die Tat geschah jedoch am Morgen früh zwischen ein und sieben Uhr. «Um diese Zeit war er längst im Bett», sagte die Frau.

Die Polizei verfolgte weitere Spuren. Eine führte nach Deutschland, wo Harry auch nach seinem Wegzug in die Schweiz häufig verkehrte. Dort fanden manchmal rauschende Feste statt, bei denen das Bier in Strömen floss. Beteiligt waren auch zwielichtige Gestalten, mit denen Harry L. Streit hatte und in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein soll. Waren es Männer aus Harrys deutscher Heimat, die an ihrem Kumpel Rache nahmen?

In den Fokus der Ermittler geriet auch ein Fleischdiebstahl grösseren Ausmasses aus der Metzgerei in Landquart, wo Harry arbeitete. Welche Rolle spielte Harry beim Diebstahl? War er etwa eingeweiht und wollte die Täter aufliegen lassen? Hatte er sich mit Metzgerkollegen überworfen und sich am Arbeitsplatz in Landquart tödliche Feindschaft zugezogen?

Letztlich stellt sich im Mordfall von Harry L. auch die Frage, ob zwei Täter am Werk waren. Harry war sportlich und hatte eine athletische Postur. Ein einzelner noch so kräftiger Mann hätte Mühe gehabt, Harry zu überwältigen, zu fesseln und zu töten.

Der Schock bei der Bevölkerung im Heidiland sass tief, da passierte im März 2013, ein halbes Jahr nach der Ermordung von Harry, ein weiteres tödliches Drama im Zoo von Bad Ragaz. Die sechzehnjährigen Tigerweibchen Bagira und Sira wurden vergiftet und starben qualvoll. Es stellte sich heraus, dass die Tiger ein vergiftetes Kalb verzehrt hatten, das an den Zoo geliefert worden war. Bis heute ist unklar, woher das Kalb stammte. Und ob die Tötung der beiden Tiger im Zusammenhang mit dem Mord an Harry steht.

Nach diesen Dramen und den zahlreichen Negativschlagzeilen, die in den Medien folgten, war das Schicksal des Zoos besiegelt. Bereits vorher gab es Auseinandersetzungen mit Tierschützern. Jetzt war der Ruf des Zoos endgültig ruiniert, die Besucher blieben aus. Das Besitzerehepaar entschloss sich, den Zoo zu schliessen und die Liegenschaft zu verkaufen. Heute ist am Standort des früheren Zoos eine Hundepension.

Äusserlich ist die Welt im Heidiland heute wieder intakt. Der weltberühmte Kurort Bad Ragaz zieht illustre Gäste aus der ganzen Welt an. Der Prinz von Abu Dhabi, US-Popstar Justin Bieber oder die Fussballer des BVB Dortmund entspannen sich hier inmitten der einzigartigen Landschaft, wie sie Schriftstellerin Johanna Spyri in ihrem «Heidi»-Roman vor bald 140 Jahren beschrieb.

Doch der Schein trügt. Im Dorf und im Umkreis des FC Bad Ragaz, etwas abseits der berühmten Hotels mit den heilbringenden Thermalquellen, tuscheln die Einheimischen und sprechen hinter vorgehaltener Hand über den Mord an Harry und über den mysteriösen Todesfall in Vilters SG. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen verweist auf das Amtsgeheimnis, will oder kann keine Auskunft geben. Und bringt damit die Gerüchteküche erst recht zum Brodeln.

Eine tödliche Verwechslung

Der rätselhafte Todesfall ereignete sich nicht auf irgendeinem Bauernhof, sondern auf dem «Falkenhof» von Ex-Nationalrat Elmar Bigger. Der Verstorbene war Biggers engster Freund und in Vilters bestens bekannt und geschätzt. Der SVP-Politiker selbst war am 10. September 2012 nicht zu Hause, sondern auf einer Alp im Engadin. Abends um etwa sechs Uhr rief ihn seine Frau an und sagte ganz verstört, «der Turi» liege tot hinter der Scheune. Kurz darauf trafen der Notarzt und die Polizei ein.

«Danach entwickelte sich das Ganze wie ein Krimi, leider ein wahrer Krimi», sagt der heute 68-jährige Bigger. Zunächst habe man beim Verstorbenen einen Hirnschlag oder eine Herzattacke vermutet. Dann nahm man an, ein Stier habe den Mann angegrifen und getötet. Und schliesslich sei von einem Fahrzeug die Rede gewesen, das Arthur B. überfahren habe.

Cover des Buches «Hoffen auf Aufklärung».
Bild: Limmatverlag

Der Obduktionsbericht konnte jedenfalls die Frage nicht entscheidend klären: War es Unfall oder Mord? Wurde Arthur B. fahrlässig oder vorsätzlich überfahren? Von welchem Fahrzeug? Und wer war der Fahrer?

Dass der Fall bis heute nicht geklärt ist, liegt nach Meinung Biggers teilweise an der Polizei. Er sei zwar ein Freund der Polizei, sagt der ehemalige Nationalrat, aber in diesem Fall habe sie keine gute Figur gemacht.

Ausserdem erzürnte den Ex-Politiker, dass die Polizei zwei seiner Familienmitglieder ins Visier nahm und mehrmals verhörte. Der Vorwurf an sie lautete, sie hätten Wichtiges verschwiegen und nicht die ganze Wahrheit gesagt. Darum sei ihm, Bigger, der Kragen geplatzt. «Ich griff zum Hörer und habe bei den obersten Amtsstellen des Kantons St. Gallen interveniert.»

Wie die meisten Bewohner in Vilters, die man zum Fall Arthur B. befragt, geht auch Ex-Nationalrat Elmar Bigger von vorsätzlicher Tötung bzw. Mord aus. Und sagt seine Meinung offen: «Es war ein Mordanschlag, und dieser hat mir gegolten.» Laut Bigger wollte die Täterschaft ihn beseitigen, brachte aber irrtümlicherweise seinen Freund «Turi» um – eine tödliche Verwechslung.

In diesem Zusammenhang erinnert der Ex-Nationalrat an die tumultartigen Ereignisse im Jahr 2011. Damals ging die von ihm präsidierte Produzenten-Milchverwertungs-Organisation (PMO) Ostschweiz pleite, Dutzende von Milchbauern aus dem Sarganser-, Bündner- und Glarnerland waren geschädigt und mussten sich zwischen 30 000 und 100 000 Franken ans Bein streichen.

Freundschaften verwandelten sich in Feindschaften

Bigger wurde für das Debakel verantwortlich gemacht und Ende 2011 als Nationalrat abgewählt. «Freundschaften verwandelten sich in Feindschaften. Es gab viel böses Blut», sagt Bigger. Er habe damals auch immer wieder Morddrohungen erhalten. «Einmal werden wir dich erwischen. Dafür wirst du büssen», habe es in anonymen Briefen geheissen. Bigger wehrt sich jedoch gegen die damaligen Vorwürfe der Milchbauern, er sei verantwortlich für den Bankrott des Verbandes. «Ich selbst gehörte zu den Geschädigten und wurde betrogen.»

Eine enge Vertraute des Verstorbenen zweifelt zwar an Biggers Auftragsmord-Version, ist aber ebenfalls überzeugt, dass «Turi» nicht durch einen Unfall, sondern gewaltsam ums Leben kam. Im Obduktionsbericht habe es geheissen, ein schweres Fahrzeug, vermutlich ein Traktor, habe Arthur B. überrollt.

Allerdings wies der Leichnam am Kopf auch Blessuren auf, die nicht von einem Fahrzeug herrührten. Darum stellt sich gemäss der Frau die Frage: Wurde das Opfer zuerst bewusstlos oder totgeschlagen und danach erst überfahren? Hat die Täterschaft einen Unfall nur vorgetäuscht? Die Frau jedenfalls weiss darauf bis heute keine Antwort.

Für sie ist der Fall darum auch keineswegs abgeschlossen und vergessen. Schon nur aus Respekt gegenüber dem Verstorbenen, «der ein toller Mensch war», sagt die Bekannte. Daher hofft sie, dass die Wahrheit dereinst doch noch ans Licht kommt.

Es handelt sich hier um einen originalen Textauszug. Deshalb erfolgten keine Anpassungen gemäss «Bluewin»-Regeln.

Bibliografie: «Hoffen auf Aufklärung»

Walter Hauser, Hoffen auf Aufklärung, Ungelöste Morde in der Schweiz zwischen Verfolgung und Verjährung, ISBN 978-3-85791-862-9, 144 Seiten gebunden, 28 Fotos s/w, ca. Fr. 29.50.  Im Buchhandel oder unter diesem Link erhältlich.

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