16.04.2017 - 08:45

Nicht nur für «Softies»: So geht Wohnen auf die sanfte Art

von Marianne Kohler
 

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Je weniger Zuhause auf Statement und Schein gesetzt wird umso eine grössere Bedeutung bekommen Wohnstile, die sanft, weiblich, dezent und persönlich sind. Das schönste an diesen ist: Sie lassen uns viel Platz um das Zuhause sein so richtig zu geniessen.

Rosa- und Pudertöne haben sich im Wohn- und im Designbereich etabliert. Dabei haben sie jegliche Art von Kitsch und aufgesetzte Romantik abgelegt. Sie bringen vor allem eines in die Wohnung nämlich Eleganz. Das ganz entspannt und modern.

Mischen Sie helles Rosa einfach und selbstverständlich unter. Stellen Sie einen rosa Sessel an den Tisch oder ins Wohnzimmer. Rosé und Puder sehen auch an Wänden toll aus. Sie geben diesen genau die gleiche Art von frischem «Blush» wie etwa ein zartes Wangenrouge.

«La Vie en Rose» im Wohnzimmer? Wir zeigen in unserer Bildergalerie wie's geht.

Der Flirt mit Weichem

Vergessen Sie Rüschen und Schnörkel aber entscheiden Sie sich für weiche, sanfte Materialien. Velours und Samt auf Sofas oder Sesseln sind eine gute Wahl. Weiches, gewaschenes Leinen auf dem Tisch oder im Bett ist ein herrlicher Stoff, der auch nicht steif gebügelt werden muss und sich in allen Farben zeigt. Zum sanften Wohnstil passen natürlich die zarteren Farben besser.

Sanft ist cool

Modernstes Design kokettiert mit zarten Farben. So wirken etwa ein formstarkes Sofa oder ein cooler Sessel viel weniger aufdringlich in einen sanften Rosa oder einer anderen zarten Farbe. Auch die Formen werden sanfter. Vieles im Designbereich ist rund, Möbel stehen auf schlanken Beinen und wirken dadurch leichter und Stoffpolster lösen vermehrt das Leder ab.

Nicht nur Zuhause: Rosa ist die neue Trendfarbe des Frühlings

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Wunderbare Leichtigkeit

Wohnen auf die sanfte Tour bedeutet auch mehr Leichtigkeit. Möbel wirken nicht nur leichter, sondern sind es auch. Das hilft flexibler zu wohnen. Man kann einfacher mal etwas umstellen. Es geht eben nicht mehr um starke Statements und um Unverrückbares, Bleibendes, sondern darum, dass Wohnen ein Teil des sich immer wieder verändernden Lebens ist.

So haben auch modulare Systeme eine wichtige Bedeutung. Ob Regale oder Sitzmöbel, alles was wachsen oder auseinandergenommen werden kann, macht den Umzug und das Umstellen einfacher.

Wohnlichkeit ist selbstverständlich

 Die moderne und persönliche Art zu wohnen gibt auch die Freiheit, nichts vorspiegeln zu müssen. Wir dürfen Teppiche im Wohnzimmer, unter dem Esszimmer oder neben dem Bett haben und müssen nicht so tun als wären diese uncool. Auch dürfen Vorhänge an die Fenstern.

Diese schmeicheln der Wohnung und machen alles sanfter, wohnlicher und schöner. Vorbei sind die Zeiten, in denen wir etwas nicht wagen, bloss weil andere es vielleicht nicht trendy genug finden. Die neue Coolness ist auch Freundlichkeit. In der Wohnung sind freundliche Dinge, solche die Wohnlichkeit, Schönheit und ein Willkommensgefühl bringen.

Bild zum Artikel


Bild: zVg

Marianne Kohler Nizamuddin ist Journalistin und Stylistin und seit Jahren erfolgreiche Bloggerin mit «Sweet Home Tages-Anzeiger». Dort schreibt sie täglich über das Wohnen, Geniessen und Zuhausesein. Auf «Bluewin» gibt sie wöchentlich Einrichtungstipps und berichtet über neue Trends im Wohnbereich.

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