19.06.2017 - 15:44

Bikini-Figur: Die 7 dicksten Lügen rund ums Abnehmen

von Marianne Siegenthaler, Redaktorin
 

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Der Sommer ist da, aber die Bikini-Figur noch nicht perfekt? Da gibt es doch sicher ein paar Tricks, um Pfunde schmelzen zu lassen, damit man am Strand oder in der Badi gut aussieht – oder etwa nicht? Bluewin enttarnt die sieben dicksten Diätlügen.

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Wem das Herz angesichts der kommenden Bikinisaison in die zu enge Hose rutscht, der ist noch so dankbar für rasche Hilfe. Doch wenn es so einfach wäre, wären wir doch längst alle schlank und rank. Trotzdem: Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, und so glaubt man noch so gerne an noch so windige Diätversprechen.

Doch was ist wirklich dran an den Schlank-Tipps? Wir räumen mit den dicksten Diätlügen auf und verraten in unserer Bildergalerie, wie es mit der Strandfigur doch noch klappen kann.

1. Hungern

Durch Hungern kann man, wenn man es wirklich durchhält, recht schnell viel Gewicht verlieren. Leider fährt man damit auch den Stoffwechsel herunter, die Muskelmasse wird angegriffen und womöglich schadet man diversen Organen. Beginnt man wieder zu essen – und das wird man früher oder später garantiert -, speichert der Körper jede Kalorie, die er bekommen kann, als Fettreserve. Man spricht dann auch vom Jo-Jo-Effekt.

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Wer abnehmen will, ist anfällig für Ammenmärchen. Es wäre ja auch zu schön...
Bild: Getty Images

2. Low Carb

Low Carb, also wenig Kohlenhydrate, können dazu beitragen, dass der Blutzuckerspiegel konstant bleibt und man keine Heisshungerattacken bekommt. Aber grundsätzlich kommt es darauf an, wie viele Kalorien man zu sich nimmt – egal ob aus Kohlehydraten, Eiweiss oder Fett.

3. Dinner-Cancelling

Den Znacht streichen und ab 18 Uhr nichts mehr essen, das versteht man unter Dinner-Cancelling. Aber: Der Kalorie ist es grundsätzlich egal, ob sie am Morgen oder am Abend verputzt wird. Was zählt, ist die Menge, was auf die Hüften schlägt, ist die zu grosse Menge.

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4. Eiweiss

Eiweiss macht satt und hält den Stoffwechsel auf Trab. Eiweiss beeinflusst zudem den Blutzuckerspiegel nicht und löst deshalb auch keine Heisshungerattacken aus. Aber auch hier gilt: Es sind die Kalorien, die zählen. Wer also zu viel Käse, Schinken, Rahm und Eier isst statt Brot oder Spaghetti, wird auch nicht abnehmen.

5. Vegi-Food

Tatsächlich haben Vegetarier weniger Übergewicht als Fleischesser, wie Studien ergeben haben. Das kann aber auch daran liegen, dass Vegis allgemein gesünder essen, weniger Alkohol trinken beziehungsweise sich mehr bewegen. Fleisch an sich hat nicht besonders viel Kalorien, mit Ausnahme von einigen sehr deftigen Fleischzubereitungen wie Würste, Salami oder Speck.

6. Zwischenmahlzeiten

Zwischenmahlzeiten sollen angeblich Heisshunger verhindern. Doch welcher Mahlzeitenrhythmus am besten ist, hängt hauptsächlich von persönlichen Vorlieben ab. Für die Gewichtsabnahme spielt es dabei keine Rolle, wie selten oder wie oft jemand isst. Ausschlaggebend ist, wie viel konsumiert wird. Kommen zu den Hauptmahlzeiten noch Snacks zwischendurch dazu, kann das schnell zuviel werden.

7. Sport

Sport verbrennt zwar Kalorien, aber längst nicht so viel, wie man gerne glaubt. Für ein Reiheli Schoggi muss man rund 20 Minuten Joggen. Beim Abnehmen kann Sport zwar helfen, aber ohne Einschränkung der Nahrungszufuhr wird sich auf der Waage kaum etwas tun.

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Marianne Siegenthaler ist freie Journalistin und Buchautorin. Sie kennt die besten Tipps und Tricks, die das Leben ein bisschen einfacher machen.
Bild: Marianne Siegenthaler

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