01.08.2017 - 22:00

Viktor Giacobbo: «Ich weiss nicht, wie hoch meine AHV-Rente ist»

von Bruno Bötschi, Redaktor
 

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Komiker Viktor Giacobbo sagt, warum er Katzen lieber mag als Kinder, verrät, warum er zu faul wäre, Politiker zu sein und erklärt, warum er noch nie eine 1.-August-Rede gehalten hat.

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Winterthur. Casinotheater - wo sonst? 10.30 Uhr. Im Restaurant sitzen nur wenig Gäste. Viktor Giacobbo ist auf die Minute pünktlich. Er bestellt einen Kafi und ein Gipfeli, schaut sich im Lokal um und sagt: «Wir sitzen im ruhigsten Restaurant von Winterthur.» Na dann, fangen wir doch gleich an – mit ein paar messerscharfen Fragen.

Bluewin: Herr Giacobbo, wir machen heute ein Frage-Antwort-Spiel: Ich stelle Ihnen in der nächsten halben Stunde möglichst viele Fragen und Sie antworten möglichst schnell und spontan. Passt Ihnen eine Frage nicht, sagen Sie einfach «weiter».

Viktor Giacobbo: Gut.

Entrecôte oder Schweinsteak?

Entrecôte. Muss ich meine Antworten noch erklären?

Sie müssen nicht, aber Sie dürfen.

Gut.

Wieso sind Sie kein Vegetarier?

Weil ich es nicht schaffe. Ich wäre gerne einer.

Sie sind Metzgers-Sohn. War der Beruf Ihres Vaters irgendwann einmal ein Problem für Sie?

Nein, war er nicht. Früher besuchte ich mit meinem Vater sogar Schlachthöfe. Das hat mich damals wenig berührt. Heute könnte ich dort unter keinen Umständen mehr hingehen, weil ich, was Tiere betrifft, immer sentimentaler werde, je älter ich werde.

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Viktor Giacobbo über seine Brille: «Ich habe in den Spiegel geschaut und gedacht: die passt.»
Bild: SRF/Oscar Alessio

Gibt es etwas, das Sie kochen können wie kein anderer?

Ja, Apfelrösti. Meine Luxusversion ist ein hervorragendes Dessert. Früher war Apfelrösti ein Arme-Leute-Menü. Es wird aus altem Brot, Äpfeln, Butter und Zucker hergestellt. Bei meiner Version wird das Brot zusammen mit Kernen und Nüssen leicht karamellisiert und knusprig gebraten, dann kommen Mincemeat (britische Gewürzmischung, Anm.d.Red.), Sultaninen und Datteln dazu und am Ende lösche ich das Ganze mit Williams-Schnaps ab.

Ihr absolutes Lieblingsessen?

Thai-Food oder Pasta in jeder Form. Das ist nicht sehr originell, aber es stimmt.

Ein Schluck Kafi und ein Biss vom Gipfeli. Man spürt: Viktor Giacobbo mag kluge Antworten, aber diese Art von Lieblings-Fragen hasst er. Er lacht trotzdem.

Lieblingsblume?

Habe ich nicht. Und wenn’s sein muss: «Last of the English Roses» von Peter Doherty.

Ihre liebste TV-Sendung?

Habe ich nicht. Und wenn’s nochmal sein muss: «Real Time with Bill Maher».

Und beim SRF?

Da gibt es einiges, das ich gerne sehen würde, aber wegen dem zeitversetzten Fernsehen verschiebe ich die immer auf später – und schaue sie aus Schlampigkeit gar nicht. Was ich allerdings nie verpasse: Wenn Melissa Mccarthy in «Saturady Night Live» den mittlerweile entlassenen Trump-Sprecher Sean Spicer spielt.

Lieblingsbild?

Schwer beeindruckt bin ich vom Freskenzyklus «Allegorie der Guten und der Schlechten Regierung» von Ambrogio Lorenzetti im Palazzo Pubblico von Siena. Es gibt aber noch andere, moderne Bilder, die ich mag – beispielsweise alles vom jungen Zürcher Maler Florian Bühler. Ein paar davon hängen bei mir zu Hause.

Welche Bücher haben Sie mehr als zweimal gelesen?

Ich bin ein grosser Leser, aber ich habe nur wenige Bücher zweimal gelesen. Seit Jahrzehnten will ich den «Zauberberg» von Thomas Mann nochmals lesen. Geschafft habe ich es bisher nicht. Als Teenager habe ich mehrere Jugendbücher mehrmals gelesen, unter anderem «Die schwarzen Brüder» von Lisa Tetzner.

Wo haben Sie Ihre Brille her, und was haben Sie dafür bezahlt?

Ich glaube, diese Brille habe ich mal an Ted Danson in einer TV-Serie gesehen. Gekauft habe ich sie dann in einem Optikergeschäft in Winterthur. Wieviel ich bezahlt habe, weiss ich nicht mehr

Was dachten Sie sich bei dieser Brille?

In habe in den Spiegel geschaut und gedacht: «Die passt.»

Wie heisst das Modell?

Viktor Giacobbo nimmt die Brille ab, schaut auf den linken Bügel und liest laut vor.

Oliver People’s. Ist das wichtig?

Wie säubern Sie Ihre Gläser?

Wenn ich es gründlich machen will, dann halte ich die Brille unter den Wasserhahn und verwende zusätzlich Abwaschmittel. Meistens putze ich sie mit einem alten Brillenputztuch, dass ich längst ersetzen sollte. Ich glaube, das Tuch ist schon eine richtige Bakterien-Sammelstelle.

Tragen Sie Ihre Brille beim Duschen?

Nein.

Stilvollste Persönlichkeit, der Sie je begegnet sind?

Der britische Modedesigner Paul Smith.

Ein Kleidungsstück, dass Sie niemals hergeben würden?

Tönt jetzt vielleicht blöd: Aber es ist ein uraltes Hemd von Paul Smith.

Wie beschreiben Sie Ihren Haarschnitt?

Praktisch.

Wie sagen Sie es Ihrem Coiffeur?

14 Millimeter. Maschine. Früher habe ich mir die immer selteneren Haare noch mit der Schere schneiden lassen, bis ich einmal in New York bei einem Coiffeur war, der einfach die Rasiermaschine in die Hand nahm. Zuerst bin ich erschrocken, danach war ich begeistert. Der Schnitt war perfekt und es dauert ein Drittel der Zeit von früher. Seither lasse ich mir die Haare nur noch so schneiden.

So grundsätzlich: Was gibt Ihnen das Gefühl, attraktiv zu sein?

Alle die vielen tollen Frauen, die so unheimlich auf mich stehen.

Giacobbo lacht laut. Momoll, der Mann ist heute zu Spässen aufgelegt.

Wann wurden Sie das letzte Mal verwechselt?

Ich bin nie wirklich verwechselt worden. Hin und wieder machen die Leute einen Scherz und sagen: «Grüezi Herr Müller.»

Sind Sie gut im Nichtssagen?

Nein. Ich wäre es gerne.

Wie kann man eine Frau beeindrucken, ohne den Mund aufzumachen?

Das ist schwierig für einen eher verbalen Typen wie mich. Wahrscheinlich mit dem entsprechenden Grinsen im richtigen Moment?

Sind Sie ein mutiger Mensch?

Kommt darauf an. Auf manchen Gebieten bin ich ein Feigling, anderenorts dafür umso mutiger.

Zu welcher Tageszeit sind Sie am leichtesten erregbar?

Wie erregbar? In welchem Sinn?

Das ist Ihnen überlassen.

Ich glaube, das ist bei mir nicht abhängig von der Tageszeit.

Wie haben Sie sich mit 12 Sex vorgestellt?

Einmal leer Schlucken. Die Gelegenheit Atem zu holen, bevor die Antwort kommt. Was will dieser Journalist noch alles wissen?

Oh my goodness, nicht die leiseste Ahnung.

Können Sie ausschliessen, sich niemals in einen Mann zu verlieben?

Nein, kann ich nicht.

Haben Sie im Bett was erfunden?

Ja, ich glaube schon. Es ist allerdings bereits wieder veraltet.

Ihr revolutionärster Gedanke als Elfjähriger?

Austritt aus der Kirche, aber trotzdem an den Herrgott glauben.

Klassenclown oder Mauerblümchen?

Klassenclown.

Putzteufel oder Messie?

Möchtegern-Putzteufel.

Bibliothek oder Laufband?

Weder noch. Bücher habe ich bei mir daheim und bewegen tue ich mich gerne draussen.

Was war es für ein Gefühl, als Sie am 6. Februar 2017 aufgestanden sind?

Kein spezielles. Ich wusste, ich werde am Abend von jemandem bekocht, der bisher noch nie ein Geburtstagsdinner für mich gekocht hatte. 

Seit einem halben Jahr sind Sie Rentner: Irgendwelche Vorzüge deswegen genossen?

Nein, denn es kommt mir gar nicht in den Sinn, dass ich jetzt AHV-Bezüger bin, ausser es weist mich jemand darauf hin – wie Sie jetzt gerade.

Wie hoch ist Ihre AHV-Rente?

Das weiss ich nicht.

Je bereut, dass Sie keine Familie gegründet haben?

Nein.

Warum ziehen Sie Katzen Kindern vor?

Katzen sind von Anfang an unglaublich unabhängig, gehen raus und entscheiden selber, ob sie bei einem bleiben wollen. Kinder müssen bei den Eltern bleiben, die können nicht einfach weg. Zudem sind Katzen sauberer und angenehmer zum Streicheln (lacht).

Welches war die glücklichste Zeit Ihres bisherigen Lebens?

The best is yet to come... ach, ich habe mal glückliche Zeiten und mal weniger glückliche, so wie das jeder Mensch hat.

Und die dunkelste?

Maybe the worst is yet to come.

Und für all jene, die der englischen Sprache nicht mächtig sind: Das dicke Ende kommt noch. Manchmal mag Komiker Giacobbo das gesprochene Wort danach nicht mehr, so wie bei diesem Satz: Er korrigierte ihn beim Gegenlesen. Anfänglich wollte er sich zu diesem Thema nicht äussern.

Können Sie in Ihren Träumen fliegen?

Ja, aber ich komme nie richtig weit nach oben. Der wiederkehrende Traum geht so: Ich sitze in einem Passagierflugzeug, dass nicht richtig aufsteigen kann, durch das Fenster sehe ich überall Hochspannungsleitungen und wir sind immer kurz vor dem Absturz.

Der inspirierendsten Teil Ihrer Arbeit?

(Langes Nachdenken) Es kommt immer darauf an, was ich gerade tue. Während dem Schreiben ist es der Moment, wenn ich merke, dass der Flow da ist. Beim Spielen auf der Bühne ist es der Moment, wenn ich realisiere, ich kann das Publikum mit jedem Finger bedienen. Inspirierend ist zudem, in einem kleinen Team ein neues Projekt zu entwerfen.

Der Hauptunterschied zwischen Ihnen und Mike Müller?

Mal das Offensichtliche, aber das muss ich, glaube ich, gar nicht erwähnen. Und dann haben wir noch ein paar Unterschiede mehr, aber wir haben vor allem ganz viele Gemeinsamkeiten.

Der Hauptunterschied zwischen Ihnen und Dominic Deville?

Er ist ein Alt-Punker, ich bin ein Alt-Indie-Hörer.

Welchem Komiker hören Sie gerne zu?

Uf, ich kenne so viele unterschiedliche Komiker. Eine spezielle Freundschaft pflege ich mit Gerhard Polt. Aber ich mag auch viele junge Komiker und vor allem Komikerinnen. Oft bin ich einfach nur gerührt, wenn ich merke, wie die abdrücken.

Welche Witze finden Sie doof?

Die Witze, die nicht lustig sind.

Welcher Schauspielerin schauen Sie gerne zu?

Sofia Helin aus «Die Brücke».

Engagieren Sie im Casinotheater in Winterthur auch Künstlerinnen und Künstler, deren Bühnenhumor Sie persönlich nicht mögen?

Als Verwaltungsratspräsident der Casinotheater AG bin ich nicht für das direkte Engagement der Künstler zuständig. Und sowieso: Es gibt nicht nur guten und schlechten Humor, sondern es gibt verschiedene Genres. Und es gibt Menschen, die mit dem einen oder anderen Genres nichts anfangen können. Im Casinotheater bieten wir das ganze Spektrum an Humor an und deshalb hat es auch immer wieder Künstler dabei, die mir weniger entsprechen. Aber es ist ja deren Publikum, die das lustig finden.

Welches war die mutigste Entscheidung in Ihrem Leben?

Das Casinotheater in Winterthur mit Freunden zusammen zu gründen.

Was ist Ihnen heilig?

Freundschaft.

Was können Männer besser als Frauen?

Uh, das ist ein Minenfeld mit vielen Klischees, die oft aber doch zutreffen – mit einem Bühnenprogramm könnte ich das besser beantworten als in einem Interview. Ich müsste ganz lange Nachdenken und danach einen ganz langen Text schreiben.

Was könne Frauen besser als Männer?

Letzten Endes reagieren Frauen – entgegen dem Klischee – auf alles, was im Leben passieren kann, immer ein bisschen cooler als Männer.

Single – ja oder nein?

Ja.

Ist die Liebe eine Katastrophe?

Kann sie sein.

In einem Interview sagten Sie: «Eine Freundin brauche ich für den seelischen und körperlichen Ausgleich. » – Was gleicht Sie aus, wenn Sie Single sind?

Ich habe auch als Single Freundinnen.

Bei welchem Gast in Ihren diversen TV-Sendungen in den letzten Jahrzehnten wären Sie am liebsten davongelaufen?

Ich habe meine Gäste nie in der Öffentlichkeit beurteilt und werde das auch im Nachhinein nicht tun.

Mit welchen Ihrer Gäste hätten Sie gerne Sex gehabt?

Diese Frage beantworte ich selbstverständlich nicht, auch wenn mir in diesem Moment jemand in den Sinn gekommen ist …

Mutloser Giacobbo. Dabei hat er vor sechs Jahren behauptet, er würde diese Frage demnächt beantworten.

2011 antworteten Sie in einem Radio-Interview auf SRF 3 auf die vorherige Frage: «Die Frage kommt zu überraschend. Ich kann sie deshalb nicht beantworten. Ich werde die Antwort in einem Jahr nachliefern.» Und haben Sie geliefert?

Habe ich das gesagt? Okay, dann bitte ich jetzt um Fristerstreckung.

Schätzen Sie jetzt bitte, lieber Viktor Giacobbo, Ihr Talent von null Punkten, minimales Talent, bis zu zehn Punkten, maximales Talent: Kafitrinker.

10.

Velofahrer.

8.

Politiker.

2. Ich wäre ungeeignet für ein politisches Amt. In einer Regierung wäre ich nicht konkordanzfähig. Und vor den Parlamentariern habe viel Respekt. Diese Menschen bewältigen eine grosse Arbeit unter zum Teil widrigen Bedingungen. Dafür wäre ich zu faul.

Liebhaber.

11 (lacht).

Schweizer des Jahres.

Um Gottes Willen, nein, nein, da gebe ich mir eine 3.

Viktor Giacobbo habe Mühe mit Kritik, wird immer wieder behaupet. Haben die Kritiker recht?

Sie haben nicht recht. Diese Kritiker haben Mühe damit, dass einer, der kritisiert wird, zurückgibt.

Stellen Sie sich gelegentlich die Sinnfrage?

Ja, ich habe aber noch kein Ergebnis gefunden. Sobald es eines gibt, liefere ich die Antwort gerne nach.

Was war die schlimmste Konsequenz, die Sie je wegen eines Witzes aushalten mussten?

Es gab einige Shitstorms und zwei Konzessionsverletzungen. Es gehört zum Beruf. Aber wirklich schlimm ist das nicht, wenn ich an Berufskollegen in anderen Ländern denke.

Wegen was zu Letzt einen Lachanfall gehabt?

Wegen einer unanständigen Selfie-Anfrage in einer Zürcher Bar.

Lustigstes Alk-Erlebnis?

Wenn ich ein bisschen Alkohol trinke, trägt möglicherweise dies dazu bei, dass ich lustig werde oder das es lustig wird. Sobald es aber mehr Alkohol wird, wird es mir schlecht und dann wird es alles andere als lustig.

Woran erkennt man einen Bünzli?

An unerträglichen Konventionen.

Sie füllen, habe ich gelesen, aus Prinzip keine Fragebögen aus. Warum?

Ich muss das etwas einschränken: Ich fülle keine Promi-Fragebogen aus. Das ist die Pest. Welches ist Ihre Lieblingsfarbe? Wohin gehen Sie in die Ferien? Wie verbringen Sie den Sommer? Und färben Sie Ihre Ostereier selber? Wenn der Fragebogen originell ist, so wie der heute, dann bin ich durchaus dabei.

Wer füllt Ihre Steuererklärung aus?

Mein Treuhänder.

Ihr liebstes Hobby?

Ich habe keine Hobbys. Hobby ist ein Bünzli-Begriff.  

Was ist Ihre schweizerischste Seite?

Dass ich unser Land gerne habe.

Die Schweiz hat Geburtstag: Wenn Sie heuer eine 1.-August-Rede hätten halten dürfen, welches wären Ihre Themen gewesen?

Ich werde seit 20 Jahren von vielen Gemeinden angefragt, ob ich eine 1.-August-Rede halten möchte und ich antworte seit 20 Jahren: Nein, ich halte keine 1.-August-Rede.

Warum nicht?

Weil sich ein Irrtum dahinter versteckt. Die Menschen, die den 1. August organisieren, denken, sie wollen einen originellen und lustigen Redner haben. Aber die Gäste, die dann ans Fest kommen, wollen am Nationalfeiertag keinen Komiker als Redner. In meinem Job gilt: Man muss immer darauf achten, dass man nicht vor dem falschen Publikum spielt. Denn es wäre weder für das Publikum noch für einen selber erhebend.

Sollten Politiker grundsätzlich mit 65 pensioniert werden?

Nein.

Je Todesangst gehabt in Ihrem Leben?

Todesangst im eigentlichen Sinn nicht. Ich bin nah am Tod vorbeigekommen, aber da hatte ich keine Zeit Angst zu haben. Das war damals, als ich vor 17 Jahren in eine Wildsau reingefahren bin und es mich mit dem Auto überschlagen hat. Später habe ich mir immer wieder überlegt, was ich in diese Sekunden erlebt habe. Doch ich habe keine Erinnerungen daran. Das Einzige, was ich noch weiss ist, dass ich mich fühlte wie in einem Tumbler.

Was wollen Sie unbedingt noch machen, bevor Sie 70 sind?

Die beiden Hauptrollen in «Romeo und Julia» spielen … nein, ernsthaft: Ich habe nie Zukunftspläne geschmiedet, weder beruflich noch privat. Das Schöne an meinem Beruf ist, dass ich nicht weiss, was ich im nächsten Jahr Tolles oder Grauenhaftes machen werde.

Bester Gag in Ihrem Testament?

Ich verrate doch keine Schlusspointe.

Zur Person: Viktor Giacobbo

Viktor Giacobbo, 65, ist Komiker, Satiremacher, Moderator, Autor, Regisseur, Filmemacher, Produzent, Imitator, Talker, Schauspieler und Verwaltungsrat. Neun Jahre lang war Giacobbo zusammen mit Mike Müller mit der Late-Night-Show «Giacobbo/Müller» auf Sendung. Davor war der Winterthurer mit den Satiresendungen «Viktors Programm» (1990–1994) und «Viktors Spätprogramm» (1995–2002) beim SRF präsent. Zu seinem Repertoire zählt aber nicht nur TV. Er dreht mehrere Filme; unter anderem «Ernstfall in Havanna» (2002). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Salzburger Stier (1991). Giacobbo ist Mitbegründer und Verwaltungsratspräsident des Casinotheaters Winterthur. Im Frühling 2018 geht er mit «Giacobbo/Müller on Therapy Tour» auf Schweizer Tournee, zudem plant er, zusammen mit Domenico Blass, einen weiteren Spielfilm.

Welches sind die Lieblingsrollen von Kabarettist, Komiker und Satiremacher Viktor Giacobbo? Wir stellen sie in unserer Bildergalerie vor.

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