«Ich verstehe euch nicht. Ich komme aus euch nicht draus»

6.2.2020 - 07:00, Bruno Bötschi

«Früher hat es mich extrem verletzt, wenn mir jemand in einem Restaurant oder auf der Strasse etwas Abschätziges nachgerufen hat. Das hatte aber auch damit zu tun, dass ich mich damals noch unsicher fühlte und nicht genau wusste, wer ich bin», sagt Lena (Mitte) – im Bild auch Jenny (links) und Nadia.
Bild: Olivia Sasse

Schon als Kind fühlten sich Jenny, Lena und Nadia anders, sie fühlten sich nicht als Buben. Ein Gespräch in zwei Teilen über verbale Verletzungen im Alltag, die hohe Suizidrate und berühmte Transfrauen.

Der erste Teil des Gesprächs erschien am vergangenen Montag, er kann hier gelesen werden.

Jenny, Lena und Nadia, vergangenen Sommer waren wir zusammen mit einigen Freundinnen und Freunden auf einer Schifffahrt. Während unseres Ausflugs kam es zu einer unschönen Situation.

Alle: (Schweigen)

Ich rede von dem Moment, als eine Person aus unserer Runde sagte: «Ach, ihr Verkleideten!» Was löste diese Bemerkung bei Ihnen aus?

Lena: Persönlich hat mich die Aussage nicht betroffen gemacht. Obwohl sie unerwartet und plötzlich im Raum stand – und zudem von einem Menschen kam, den ich bis dahin als offen eingeschätzt hatte.

Nadia: Die Aussage hat mich schockiert, aber persönlich getroffen hat sie mich nicht. Denn mir war sofort klar, dieser Mensch schadet sich nur selber. Und ich fragte mich: Ist diese Person derart unsensibel, dass sie nicht spürt, dass diese Bemerkung in unserer Gruppe absolut unpassend ist? Dieser Mensch sackte in meiner Sympathie-Skala von einer Sekunde zur anderen ganz tief ins Minus.



Jenny: Das geht natürlich nicht. Aber ich habe mich zurückgenommen, weil es eine Reise mit Freundinnen und Freunden war und ich die Situation nicht eskalieren lassen wollte. Aber angebrachter wäre es gewesen, die Person anzusprechen, auf Ihr respektloses Verhalten hinzuweisen und nach Ihrem Problem zu fragen. Es hätte mich nicht gestört, wenn diese Person direkt in die Runde gefragt hätte: «Ich verstehe euch nicht. Ich komme aus euch nicht draus, erklärt mir das doch bitte einmal.»

In der Folge habe ich die Person zurechtgewiesen, ihr gesagt, dass so eine Bemerkung absolut fehl am Platz und sehr verletzend sei.

Lena: Über diesen Einwand war ich sehr froh. Ich fand zudem gut, dass wir danach über diese abschätzige Aussage diskutiert haben.

Jenny: Aus Erfahrung weiss ich, dass sich aus solchen Situationen oft Gespräche ergeben, bei dem Verständnis entsteht. Handelt es sich hingegen um eine verbale Attacke, also jemand will nur Dampf ablassen und verletzen, was fremd ist, dann wird es schwierig und tut weh, weil ich mich in so einer Situation nicht adäquat wehren kann.

Wie gehen Sie im Alltag mit verbalen Verletzungen um?

Lena: Früher hat es mich extrem verletzt, wenn mir jemand in einem Restaurant oder auf der Strasse etwas Abschätziges nachgerufen hat. Das hatte aber auch damit zu tun, dass ich mich damals noch unsicher fühlte und nicht genau wusste, wer ich bin. Heute denke ich meistens: Wenn eine Person so dumm und intolerant ist, lohnt es sich nicht, dass ich mich über ihre dummen Äusserungen ärgere.

Nadia: «Die Aussage hat mich schockiert, aber persönlich getroffen hat sie mich nicht. Denn mir war sofort klar, dieser Mensch schadet sich nur selber.»
Bild: Olivia Sasse

So grundsätzlich: Wie erleben Sie die Situation von Transmenschen heute in der Schweiz?

Nadia: Wir leben Gott sei Dank in Zürich, einer toleranten Stadt. Boshafte Reaktionen gegenüber Transmenschen kommen hier heute glücklicherweise nur selten vor.

Jenny: Leider passieren aber auch in Zürich immer wieder Übergriffe. Letzten Sommer wurde etwa ein bewilligter Stand von Trans-Aktivistinnen beschädigt. Das geht gar nicht.

Lena: Es gibt aber auch schöne Erlebnisse. Kürzlich war ich bei einem befreundeten Ehepaar, dass Kinder hat, zu Besuch. Nachdem mich das Paar eingeladen hatte, fragte ich: «Kann ich als Lena kommen?»

Und wie lautete die Antwort des Paares?

Lena: «Unbedingt! Dann lernen unsere Kinder schon von klein auf, dass es auch Transmenschen gibt.» Das fand ich wunderbar.



Was auffällt: Bei Transmenschen wird viel rascher die Intimsphäre verletzt. Sie werden fast genötigt, über ihre Genitalien und eventuelle Operationen Auskunft zu geben.

Lena: Das stimmt leider – genauso wie wir ständig über unser sexuelles Verhalten ausgefragt werden. Auch das geht niemanden etwas an und schon gar nicht eine Person, die ich nicht wirklich gut kenne.

Nadia: Wenn überhaupt, würde ich diese Themen nur mit meinen allerengsten Freundinnen und Freunden besprechen.

Lena: Ach, es ist doch schon lange klar: Die Identität eines Menschen wird nicht durch seine äusseren Geschlechtsmerkmale definiert.

Jenny: Ich halte mich da gern an den Psychologen Udo Rauchfleisch. Er sagte einmal während eines Vortrages, dass die Aussage «Erst wenn du ganz angeglichen bist, ist es ganz richtig» eine längst vergangene Sichtweise sei, die absolut nicht stimmt. Man weiss heute, dass ein Mensch sich nicht erst nach geschlechtsangleichenden Operationen als Frau fühlen kann. Wichtig ist allein, dass es sich für den einzelnen Menschen als richtig anfühlt.

Jenny: «Man weiss heute, dass ein Mensch sich nicht erst nach geschlechtsangleichenden Operationen als Frau fühlen kann. Wichtig ist allein, dass es sich für den einzelnen Menschen als richtig anfühlt.»
Bild: Olivia Sasse

Verstärkt sensibilisiert für die Trans-Thematik wurde die Öffentlichkeit mit dem Outing von Caitlyn Jenner 2015 als Transfrau. Frau Jenner war einst als Bruce Jenner Olympiasieger im Zehnkampf geworden und ist heute als Mitglied des Kardashian-Clans in den USA ein TV-Star. Was bedeutete dieses Outing für Sie persönlich?

Nadia: Das war eine starke Message. Viele US-amerikanischen Bundesstaaten sind hinsichtlich der Transgender-Rechte der Schweiz weit voraus. Was wohl auch damit zu tun hat, dass die Amis ein grösseres Faible für Glanz und Glamour haben. In der Schweiz gab es jedoch ein Ereignis, das uns Transmenschen viel Aufmerksamkeit gebracht hat.

Welches?

Nadia: Die Berner Transsexuelle Coco – der Dokumentarfilm über sie, welche das Schweizer Fernsehen 1991 zeigte, machte das Thema «trans» schweizweit bekannt und sorgte für Diskussionen.

Lena: Coco war hierzulande die erste berühmte Transfrau, ihr Leben war teilweise auch für mich eine Inspirationsquelle.



Heute gewinnen Frauen mit Bart Gesangswettbewerbe (Conchita Wurst). Serienhelden spielen transsexuelle Familienväter («Transparent»). Und mittlerweile gibt es sogar Kinderromane («George») zum Thema. Sichtbarkeit heisst aber noch lange nicht Akzeptanz.

Jenny: Sorry, aber für mich gehören Jenner und Co. zur High-Society. Wir hingegen sind einfach Menschen, die normal leben wollen. Für mich persönlich zählt viel mehr, dass wir letztes Jahr «50 Jahre Stonewall» feiern konnten. In New York hat sich 1969 erstmals eine Gruppe von Transmenschen, Lesben und Homosexuellen, die systematisch diskriminiert wurden, einer Razzia widersetzt. Deshalb wird das Ereignis von der Lesben- und Schwulenbewegung als Wendepunkt im Kampf für Gleichbehandlung und Anerkennung angesehen. Der Kampf wurde wesentlich von Transmenschen angeführt – unter anderem von Sylvia Rivera und Marsha P. Johnson.

Lena: Du hast recht, Jenny. Gleichzeitig will ich im Zeitalter der sozialen Medien die Geschichte von Bruce respektive Caitlyn Jenner nicht kleinreden. Es ist einfach toll, wenn eine solche Person hinsteht und ihren Followerinnen und Followern auf Instagram und Co. sagt: «Ich bin so, wie ich bin, und es gibt noch viel mehr Menschen, die so sind wie ich.»

Nadia: Ich finde auch, dass Caitlyn Jenner durchaus Vorbild sein kann. Genauso wie ich es toll finde, dass heute Transmenschen in Filmen von wunderbaren Schauspielerinnen und Schauspielern gespielt werden, die selber Trans sind.

Und trotzdem: Es passiert auch heute noch, dass Menschen, die in einer Transition sind, den Job verlieren.

Nadia: Das stimmt, aber die meisten kommen zum Glück ohne grössere Probleme durch. Und manchmal liegt es auch weniger am Umfeld als an der Person selber, dass es zu Problemen kommt.

Wie meinen Sie das?

Nadia: Ich habe schon erlebt, dass sich Menschen während ihrer Transition wie ein Elefant im Porzellanladen benommen haben.

Lena: «Coco war hierzulande die erste berühmte Transfrau, ihr Leben war teilweise auch für mich eine Inspirationsquelle.»
Bild: Olivia Sasse

Ich nehme an, unter den Transmenschen gibt es genau gleich viel komplizierte Menschen wie in allen anderen Gesellschaftsgruppen auch.

Nadia: Das sehe ich auch so.

Lena: Ja, was wahrscheinlich auch damit zu tun hat, dass es, wie bei CIS-Menschen, ganz unterschiedliche Transmenschen gibt. Transsein kennt keine berufliche oder soziale Komponente. Ich begegne immer wieder Transmenschen, mit denen mich, ausser das Transsein, nichts wirklich verbindet. Was ich aber nicht weiter schlimm finde.

Eine vom «Transgender Network Switzerland» (TGNS) durchgeführte Befragung aus dem Jahre 2012 zeigte Erschreckendes: Die Suizidrate soll bei Transmenschen 40 Mal höher als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung liegen.

Lena: Diese unschöne Zahl verwundert mich ehrlich gesagt nicht. Wenn man als Mensch durch das «normale Raster» der Gesellschaft fällt, kann es schwierig werden – und bei einem Transmenschen besonders. Wer familiär und beruflich plötzlich auf Ablehnung stösst, fängt früher oder später an zu hadern, bis sie oder er nicht mehr weiss, wie es weitergehen soll.

Hatten Sie auch solche Gedanken?

Jenny: Ich denke, jeder Mensch erlebt Momente, die schwer auszuhalten sind. Bei mir persönlich hat sich eher mehr Energie entwickelt. Energie, auf die ich zurückgreifen konnte, wenn die Lebensumstände drohten, schwierig zu werden. In solchen Momenten war ich froh, dass es das TGNS oder das Gesundheitszentrum Checkpoint in Zürich gibt. Ich wusste, da bin ich mit meinen Anliegen nicht allein. Da gibt es noch andere Menschen, denen es ähnlich geht und mit denen ich mich austauschen kann. Ich rate allen dringend, sich in solchen Situationen professionelle Hilfe zu holen.



Mit der Transition – dem Übergang vom Leben in einem Geschlecht zu einem anderen –, wird oft auch die Partnerschaft und die Familie von Transmenschen belastet.

Nadia: Es stimmt, wenn man in einer klassischen Mann-Frau-Partnerschaft gelebt hat, muss man damit rechnen, dass die Partnerschaft dies wohl nicht übersteht.

Jenny: Es gibt aber auch Partnerschaften, die halten. Doch das ist eher die Ausnahme.

Lena: Ich hatte zwei Partnerinnen, mit denen ich auch zusammenwohnte. Beide wussten, dass ich eine Transfrau bin. Das war schwierig, aber gleichzeitig auch inspirierend. Meine letzte Partnerin sträubte sich anfänglich dagegen, doch als ich eines Abends als Lena nach Hause kam und sie bereits im Bett lag, sagte sie: «Geh dich nicht abschminken, ich will jetzt Sex mit Lena.» Das war für uns beide eine neue emotionale Erfahrung.

Immer wieder ist zu lesen: Trans ist im Trend. Transgender-Ikone Laverne Cox sagte jedoch in einem «Spiegel»-Interview: «Allgemein habe ich ein Problem mit sogenannten Trends: Vielfalt sollte kein Trend sein, Gleichheit und Gerechtigkeit sollten keine Trends sein.»

Nadia: Diese Aussage würde ich sofort unterschreiben.

Jenny: Wir Transmenschen sind vielleicht aus der Optik eines Otto Normalverbrauchers etwas exotisch, aber ein Trend sind wir nicht. Wir sorgen vielmehr dafür, dass in der Gesellschaft eine nötige Öffnung stattfindet.

Was ist das häufigste Anliegen von Transmenschen?

Lena: Wahrgenommen zu werden.

Jenny: Akzeptanz ist das erste Wort, das mir in den Sinn kommt …

Nadia: … und dass wir so leben können, wie wir wollen.

«Wir Transmenschen sind vielleicht aus der Optik eines Otto Normalverbrauchers etwas exotisch, aber ein Trend sind wir nicht. Wir sorgen vielmehr dafür, dass in der Gesellschaft eine nötige Öffnung stattfindet.», sagt Jenny (Mitte) – im Bild auch Nadia (links), Lena und Kater Niels.
Bild: Olivia Sasse

Haben Sie Tipps für Menschen, die auch spüren, dass Sie im falschen Körper leben ...

Jenny: ... Stop, so können Sie die Frage nicht stellen, ich lebe nicht «im falschen Körper».

Entschuldigung, wie würden Sie die Frage stellen?

Jenny: Haben Sie Tipps für Menschen, die wie Sie empfinden, aber nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen?

Und wie lauten Ihre Tipps?

Jenny: Hilfe und Beratung gibt es, wie schon erwähnt, beim TGNS und beim Checkpoint. Das TGNS organisiert auch regelmässig Gleichgesinnte-Treffen. Wichtig ist zudem: Mut fassen, sichtbar werden – und unbedingt lernen, sich zu formulieren.

Nadia: Ein Transmensch soll unbedingt seinen Bedürfnissen nachgehen und sich darüber klar werden, was einem guttut. Ja, es gibt tolle Beratungsstellen, das TGNS hat auch mir immer wieder geholfen.

Lena: Meine Erfahrung ist: Sehr oft stehen wir Menschen uns selber im Weg.

Wie meinen Sie das?

Lena: Wir machen uns alle oft viel zu viele Gedanken, was und wie die anderen Menschen denken und reagieren. Wir orientieren uns am Druck der Gesellschaft. Wenn wir uns aber befreien von unseren Barrieren, erleben wir plötzlich Akzeptanz, wo wir keine erwartet hatten und sehen, wie neue Wege und Türen aufgehen.

Der erste Teil des Gesprächs kann hier gelesen werden.

«Bluewin»-Redaktor Bruno Bötschi spricht für das Gesprächsformat «Bötschi fragt» regelmässig mit Persönlichkeiten. Bötschi hat viel Erfahrung mit Interviews. Für die Zeitschrift «Schweizer Familie» betreute er jahrelang die Serie «Traumfänger». Über 200 Persönlichkeiten stellte er dafür die Frage: Als Kind hat man viele Träume – erinnern Sie sich? Das Buch zur Serie «Traumfänger» ist im Applaus Verlag, Zürich, erschienen. Es ist im Buchhandel erhältlich.
Bild: zVg
Das sind die zwölf verrücktesten Pflanzen der Welt
Blüte mit Heizung: Naht die Blütezeit, macht die Titanwurz eine erstaunliche Verwandlung durch: Bis zu zehn Zentimeter am Tag schiesst ihr gigantischer Blütenstand nach oben. Und um Insekten für die Befruchtung anzulocken, verströmt das Fortpflanzungsorgan einen Aasgeruch und heizt sich auf 36 Grad Celsius auf.
Kletternder Parasit: Mit einem Durchmesser von über einem Meter bildet die Riesenrafflesie (Rafflesia amoldi) die grösste Einzelblüte. Allerdings existiert die gigantische Blüte der Kletterpflanze nur wenige Tage, dann zerfällt das rote, nach Aas riechende Organ. Zurück bleibt ein Haufen schwarzen Schleims.
Gross, grösser, am grössten: Der Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) im Westen der USA ist das massivste beziehungsweise voluminöseste bekannte Lebewesen der Welt. Der immergrüne Baum kann bis zu 95 Meter hoch und einen Stammdurchmesser von 17 Meter haben.
Königin der Anden: Die Riesenbromelie (Puya raimondii) ist die weltweit grösste Bromelie, mit mehr als zehn Metern Höhe. Sie hat auch eine der grössten Blütenstände aller Pflanzen und ist eine vom Aussterben bedrohte Art, die in den Anden in Peru und Bolivien beheimatet ist.
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An bevorzugten Standorten kann er Wuchshöhen von 65 Metern in 50 Jahren erreichen. Er gilt als der höchste Laubbaum der Welt, möglicherweise sogar als der höchste Baum überhaupt. Bei einem 1872 gefällten Exemplar wurden 132 Meter an Höhe gemessen.<br/>Bild: iStock</p>" } , { "src": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/5695dde0-3c2a-43fc-9406-938f86269180.jpeg?w=1024&auto=format", "srcset": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/5695dde0-3c2a-43fc-9406-938f86269180.jpeg?w=1024&auto=format 1024w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/5695dde0-3c2a-43fc-9406-938f86269180.jpeg?w=750&auto=format 750w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/5695dde0-3c2a-43fc-9406-938f86269180.jpeg?w=620&auto=format 620w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/5695dde0-3c2a-43fc-9406-938f86269180.jpeg?w=450&auto=format 450w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/5695dde0-3c2a-43fc-9406-938f86269180.jpeg?w=320&auto=format 320w", "sizes": "90vw", "subHtml": "<h1>Das sind die verrücktesten Pflanzen der Welt</h1><p>Königlich stark: De Riesenseerose Victoria ist wohl eine der eindrucksvollsten Pflanzen auf dem blauen Planeten überhaupt. Mit bis zu drei Metern hat sie den grössten Blattdurchmesser. 1840 entdeckt vom Botaniker Richard Schomburgh, wurde sie benannt nach Queen Victoria.&nbsp;Viele Botanische Gärten bauten in der Folge eigene Victoria Häuser.<br/>Bild: iStock</p>" } , { "src": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/a7f159f3-b19e-42c2-98eb-bed71ea48f6f.jpeg?w=1024&auto=format", "srcset": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/a7f159f3-b19e-42c2-98eb-bed71ea48f6f.jpeg?w=1024&auto=format 1024w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/a7f159f3-b19e-42c2-98eb-bed71ea48f6f.jpeg?w=750&auto=format 750w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/a7f159f3-b19e-42c2-98eb-bed71ea48f6f.jpeg?w=620&auto=format 620w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/a7f159f3-b19e-42c2-98eb-bed71ea48f6f.jpeg?w=450&auto=format 450w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/a7f159f3-b19e-42c2-98eb-bed71ea48f6f.jpeg?w=320&auto=format 320w", "sizes": "90vw", "subHtml": "<h1>Das sind die verrücktesten Pflanzen der Welt</h1><p>Gefiederte Blätter: Die Raphia-Palme ist vorwiegend im tropischen Afrika beheimatet. Ihre Blätter gelten mit bis zu 25 Meter Länge als die grössten im Pflanzenreich. Sie sind nicht nur sehr gross, sondern auch gefiedert und bleiben nach dem Absterben an der Pflanze.<br/>Bild: iStock</p>" } , { "src": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/15eec2bd-98c3-41cd-b97d-5dadf8860f2f.jpeg?w=1024&auto=format", "srcset": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/15eec2bd-98c3-41cd-b97d-5dadf8860f2f.jpeg?w=1024&auto=format 1024w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/15eec2bd-98c3-41cd-b97d-5dadf8860f2f.jpeg?w=750&auto=format 750w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/15eec2bd-98c3-41cd-b97d-5dadf8860f2f.jpeg?w=620&auto=format 620w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/15eec2bd-98c3-41cd-b97d-5dadf8860f2f.jpeg?w=450&auto=format 450w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/15eec2bd-98c3-41cd-b97d-5dadf8860f2f.jpeg?w=320&auto=format 320w", "sizes": "90vw", "subHtml": "<h1>Das sind die verrücktesten Pflanzen der Welt</h1><p>Schweres Früchten: Der Jackfruchtbaum (Artocarpus heterophyllus) ist in Indien beheimatet. Er bekommt, wenn man von Zuchterfolgen wie Riesenkürbisse und dergleichen einmal absieht, die schwersten Früchte. Sie können mehr als 30 Kilogramm wiegen.&nbsp;<br/>Bild: iStock</p>" } , { "src": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/38c71685-604e-4cb4-97b1-d92c2f68a6b8.jpeg?w=1024&auto=format", "srcset": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/38c71685-604e-4cb4-97b1-d92c2f68a6b8.jpeg?w=1024&auto=format 1024w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/38c71685-604e-4cb4-97b1-d92c2f68a6b8.jpeg?w=750&auto=format 750w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/38c71685-604e-4cb4-97b1-d92c2f68a6b8.jpeg?w=620&auto=format 620w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/38c71685-604e-4cb4-97b1-d92c2f68a6b8.jpeg?w=450&auto=format 450w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/38c71685-604e-4cb4-97b1-d92c2f68a6b8.jpeg?w=320&auto=format 320w", "sizes": "90vw", "subHtml": "<h1>Das sind die verrücktesten Pflanzen der Welt</h1><p>Über 4000 Jahre alt: Im Patriarch Grove in den White Mountains in Kalifornien stehen 17 Exemplare der Langlebigen Kiefer (Pinus longaeva), die über 4000 Jahre alt sind. Ein Baum, dessen Alter von 4700 Jahren durch Auszählung der Jahresringe in einem kleinen Bohrkern bestimmt wurde, trägt den Namen «Methuselah». (Archivbild)<br/>Bild: iStock</p>" } , { "src": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/efc517c9-afe4-4e0b-9574-f6768affd49a.jpeg?w=1024&auto=format", "srcset": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/efc517c9-afe4-4e0b-9574-f6768affd49a.jpeg?w=1024&auto=format 1024w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/efc517c9-afe4-4e0b-9574-f6768affd49a.jpeg?w=750&auto=format 750w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/efc517c9-afe4-4e0b-9574-f6768affd49a.jpeg?w=620&auto=format 620w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/efc517c9-afe4-4e0b-9574-f6768affd49a.jpeg?w=450&auto=format 450w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/efc517c9-afe4-4e0b-9574-f6768affd49a.jpeg?w=320&auto=format 320w", "sizes": "90vw", "subHtml": "<h1>Das sind die verrücktesten Pflanzen der Welt</h1><p>Tödliches Gift: Der Wunderbaum (Ricinus communis) gilt mit seinen Früchten als giftigste Pflanze auf der Erde. Das Endosperm der Samen ist stark giftig, da es das toxische Eiweiss&nbsp;Rizin enthält. Rizin ist eines der potentesten natürlich vorkommenden Gifte überhaupt. Der Tod tritt unbehandelt durch Kreislaufversagen etwa 48 Stunden nach der Vergiftung ein. Der Wunderbaum ist in Ost- und Westafrika beheimatet, wird&nbsp;<br/>Bild: iStock</p>" } , { "src": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/0854c35b-f815-4476-afbd-5d391ec04e9b.jpeg?w=1024&auto=format", "srcset": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/0854c35b-f815-4476-afbd-5d391ec04e9b.jpeg?w=1024&auto=format 1024w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/0854c35b-f815-4476-afbd-5d391ec04e9b.jpeg?w=750&auto=format 750w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/0854c35b-f815-4476-afbd-5d391ec04e9b.jpeg?w=620&auto=format 620w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/0854c35b-f815-4476-afbd-5d391ec04e9b.jpeg?w=450&auto=format 450w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/0854c35b-f815-4476-afbd-5d391ec04e9b.jpeg?w=320&auto=format 320w", "sizes": "90vw", "subHtml": "<h1>Das sind die verrücktesten Pflanzen der Welt</h1><p>Fast 10&apos;000 Jahre alt: Über die älteste individuellen Lebewesen wird, je nach Definition, gestritten. Aber eine Pflanze ist es auf jeden Fall: Eine Gemeine Fichte (Picea abies) in Schweden, deren Stamm viel jünger ist, konkurriert mit den Langlebigen Kiefern. Sie geht aus Wurzelwerk hervor, das seit etwa 9600 Jahren existieren soll.<br/>Bild: iStock</p>" } , { "src": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/161e6861-9ded-4dfd-8eb5-7cb0aa32725e.jpeg?w=1024&auto=format", "srcset": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/161e6861-9ded-4dfd-8eb5-7cb0aa32725e.jpeg?w=1024&auto=format 1024w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/161e6861-9ded-4dfd-8eb5-7cb0aa32725e.jpeg?w=750&auto=format 750w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/161e6861-9ded-4dfd-8eb5-7cb0aa32725e.jpeg?w=620&auto=format 620w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/161e6861-9ded-4dfd-8eb5-7cb0aa32725e.jpeg?w=450&auto=format 450w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/161e6861-9ded-4dfd-8eb5-7cb0aa32725e.jpeg?w=320&auto=format 320w", "sizes": "90vw", "subHtml": "<h1>Das sind die verrücktesten Pflanzen der Welt</h1><p>Affen-Gesicht: Wer die Dracula simia ansieht, wundert sich wahrscheinlich nicht, warum sie den Beinamen Affen-Orchidee trägt. Viel Fantasie um das Gesicht eines Primaten zu erkennen, braucht es nicht. Die Pflanze wächst in 300 bis 600 Meter Höhe in Peru und Ecuador und duftet nach Orange.<br/>Bild: Getty Images</p>" } , { "src": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/411f3557-5b66-401d-ae8e-9851c01c28c6.jpeg?w=1024&auto=format", "srcset": "https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/411f3557-5b66-401d-ae8e-9851c01c28c6.jpeg?w=1024&auto=format 1024w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/411f3557-5b66-401d-ae8e-9851c01c28c6.jpeg?w=750&auto=format 750w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/411f3557-5b66-401d-ae8e-9851c01c28c6.jpeg?w=620&auto=format 620w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/411f3557-5b66-401d-ae8e-9851c01c28c6.jpeg?w=450&auto=format 450w,https://production-livingdocs-bluewin-ch.imgix.net/2018/7/20/411f3557-5b66-401d-ae8e-9851c01c28c6.jpeg?w=320&auto=format 320w", "sizes": "90vw", "subHtml": "<h1>Das sind die verrücktesten Pflanzen der Welt</h1><p>Klein, aber hübsch: Die Wurzellose Zwergwasserlinse (Wolffia arrhiza) gilt als kleinste Blütenpflanze über- überhaupt. Ihre Blüten sind für das menschliche Auge unsichtbar. Der Pflanzenkörper selbst ist maximal 1,5 Millimeter lang. Und übrigens: Sie ist als Aronstabgewächs mit der Titanwurz recht eng verwandt.&nbsp;<br/>Bild: iStock</p>" } ]
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