Bötschi im Abwärtsstrudel: So macht der Sportpsychologe mich zum Sieger
Mentale Stärke heisst das Zauberwort für Spitzensportler. Nützt sie auch einem Hobbysportler? Nachdem ich in letzter Zeit fast nur noch verloren habe beim Badminton spielen, holte ich mir Hilfe beim Sportpsychologen.
13.03.2025
Mentale Stärke heisst das Zauberwort für Spitzensportler. Nützt sie auch einem Hobbyspieler? Seit einigen Monaten verliert blue News Redaktor Bruno Bötschi fast immer beim Badminton spielen. Jetzt holte er sich Hilfe.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Optimal ernährt, ausgeschlafen, den Sieg vor dem Match in aller Ruhe bereits visualisiert? Mentale Stärke macht Sieger*innen.
- Aber hilft mentale Stärke auch einem schlechten Hobby-Badmintonspieler, der zu viele Anspielfehler macht?
- Nachdem blue News Redaktor Bruno Bötschi seit einigen Monaten fast immer verliert beim Badminton spielen, holte er sich jetzt Hilfe bei Sportpsychologe Jan Rauch.
Sage und schreibe sieben Matchbälle wehrte Roger Federer am Australian Open 2020 im Viertelfinal gegen Tennys Sandgren ab. Am Ende gewann der Schweizer den Match gegen den US-Amerikaner mit 6:3, 2:6, 2:6, 7:6, 6:3.
Fachleute behaupteten danach, Federer habe den Match vor allem dank seiner mentale Stärke gewonnen.
Doch wie trainiert ein Mensch seine mentale Stärke?
Keine Angst, ich werde mich jetzt nicht mit Tennisgott Federer vergleichen Ich bin ein schlechter Hobby-Badmintonspieler, der seine Nerven zu oft nicht im Griff hat und viel zu viele Fehler beim Anspiel macht.
Das ist der Schlüssel zum Sieg
Man könnte auch sagen: Ich schenke die Punkte meinem Trainingspartner und besten Freund Christoph Ilg, mit dem ich seit über 20 Jahren jeden Montag Badminton spielen gehe.
Deshalb habe ich mir jetzt Hilfe bei Jan Rauch geholt.
Zuallererst wollte ich vom erfahrenen Sportpsychologen von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) wissen, was überhaupt mentale Stärke ist und ob ich als Hobbysportler diese auch trainieren kann? Und falls ja: Wie geht das genau?
Oder ist bei mir längst Hopfen und Malz verloren? Sprich: Ich werde also auch weiterhin meistens als Verlierer vom Platz gehen, wenn ich am Montag in der Yonex Halle an der Geroldstrasse in Zürich Badminton spiele.
Im Video erklärt Jan Rauch mir zudem, warum während dem Spiel gegen Christoph Ilg nicht das Gewinn des Matches mein erstes Ziel sein sollte.
Momoll, genau diese Erkenntnis scheint der Schlüssel zum regelmässigen Gewinnen zu sein. Tönt total einfach – oder nicht?
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