17.01.2017 - 13:08

Heizkosten runter, schon ist das Ski-Abo finanziert

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Das Absenken der Heiztemperatur lohnt sich bereits ab wenigen Tagen Abwesenheit. Nicht nur finanziell, sondern auch für unser Klima dank vermindertem CO2-Ausstoss.
Bild: Kevin Miller

von Res Witschi, Nachhaltigkeitsblog
 

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Ferienhäuser und Zweitwohnungen bringen unnötig hohe Heizkosten mit sich. Diese könnten mit den richtigen Vorkehrungen um bis zu 80 Prozent gesenkt werden.

Das Wochenende im Ferienhaus in den Bergen verbringen - der Traum von vielen Schweizerinnen und Schweizern. Sobald Schnee liegt, beladen die Skigenossen ihr Auto, schnallen die Skis aufs Dach und los geht es.

Da wir in diesen Tagen fast jedes Wochenende in unserem Häuschen an der Skipiste verbringen, lassen wir die Heizung einfach durchgehend laufen. Nach der Ankunft jede Woche eine kalte Wohnung anzutreffen, schmälert das Ferienerlebnis.

Deshalb wird zuviel geheizt

Das wird ja nicht so viel Energie brauchen. So oder ähnlich denken viele Ferienhausbesitzer – und heizen den Winter durch. In der Schweiz stehen 420'000 Zweitwohnungen. 300 Tage im Jahr stehen diese im Durchschnitt leer. Geheizt werden sie trotzdem. Der Grund: die Ferienwohnungen in der Schweiz liegen vorwiegend in Wintersport- und Berggebieten.

Die Gründe dafür sind so einleuchtend wie einfach: Wenn man in der Ferienwohnung ankommt, möchte man diese bereits warm und gemütlich vorfinden. Wenn es in der Wohnung aber komplett kalt wäre, würde sich Feuchtigkeit bilden.

Fakt ist aber, dass man die Wohnungstemperatur ohne Probleme bis zur sogenannten Frostschutz-Temperatur absenken könnte - ohne Gefahr zu laufen, dass sich Schimmel bildet.

Und das Absenken der Heiztemperatur lohnt sich bereits ab wenigen Tagen Abwesenheit. Nicht nur finanziell, sondern auch für unser Klima - dank vermindertem CO2-Ausstoss. Die heutigen Möglichkeiten sind so einfach, umweltfreundlich und kostensparend, dass es keine Ausrede mehr gibt.

Einfache Lösung, die Kosten spart

In Zeiten von Smartphones kann eine Heizung heute nämlich ferngesteuert bedient werden. So kann man per SMS, App («TeleButler» zum Beispiel) oder einem Internetzugang die Wohnung am Nachmittag vorheizen lassen, damit diese am Abend, wenn man im Skiort ankommt, warm ist. So hat man schon nach zwei bis drei Jahren die Installationskosten amortisiert und spart anschliessend nur noch Geld.

Der Autor hat den «TeleButler» durch einen lokalen Installateur einbauen lassen. Die Installation war eine kurze Sache. Das «TeleButler»-Abo von 60 Franken Jahresgebühr konnte er mit einer Heizkosten-Ersparnis von über 700 Franken pro Winter locker wieder wettmachen.

Dies entspricht rund 80 Prozent der bisherigen Heizkosten pro Winter oder einem Saisonabonnement für alle Bergbahnen für eine Erwachsenen.

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