Medienkompetenz Gefährliche Neugier: So schädlich können Online-Inhalte für Kinder sein

In Kooperation mit Swisscom

25.3.2025

Pornografie, Kriegsbilder oder Gewaltdarstellungen: Ungeeignete Inhalte beeinflussen Heranwachsende langfristig und können emotional belasten.
Pornografie, Kriegsbilder oder Gewaltdarstellungen: Ungeeignete Inhalte beeinflussen Heranwachsende langfristig und können emotional belasten.
Bild: Pexels, Julia M Cameron

Neugier ist wichtig für die Entwicklung von Jugendlichen. Sie kann aber auch gefährlich sein – besonders im Internet. Bei falschen Klicks ist die Unterstützung von Eltern gefragt.

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Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Im Internet sind Heranwachsende auf die Begleitung von Erwachsenen angewiesen.
  • Schädliche Inhalte wie Gewaltdarstellungen, Pornografie und falsche Vorbilder haben langfristige Auswirkungen auf Jugendliche.
  • Zu den Auswirkungen zählen Angst, Stress, Isolation und die Störung des eigenen Körperbilds.

Viele kennen es aus der eigenen Kindheit: Während die Eltern sich abends einen Krimi ansehen, will man einfach noch nicht einschlafen.

Also, nichts wie aufs Sofa gekuschelt, um unter Mamas vorgehaltener Hand ein paar Blicke auf den Bildschirm zu erhaschen – und es später zu bereuen.

Denn: Krimis sind nichts für Kinder.

Medieninhalte, die nicht altersgerecht sind, können Heranwachsende emotional überfordern. Das können Kriegsbilder in den Medien sein, Mutproben auf TikTok oder pornografische Darstellungen im Internet.

Besonders schädlich sind Gewaltdarstellungen und Pornografie. Aber auch falsche Vorbilder oder Suchtmechanismen lösen in Jugendlichen Stress aus.

Gewalt und verzerrte Werte

Kinder sind von Gewalt nicht nur überfordert, sondern eignen sie sich auch als Konfliktlösungsstrategie an, wenn sie zu früh oder regelmässig mit gewaltvollen Inhalten in Kontakt kommen. So können Gewaltvideos dazu verleiten, selbst rücksichtslos oder sogar selbstverletzend zu handeln.

Auch die Schönheitsideale, die im Netz vor allem von Influencer*innen verbreitet werden, lassen Heranwachsende nicht kalt: Unrealistische Schönheitsideale können dazu führen, dass Kinder sich selbst weniger attraktiv oder wertvoll fühlen.

Wenn Kinder und Jugendliche Inhalte konsumieren, die süchtig machen, kann es ausserdem dazu kommen, dass sie sich sozial abschotten.

Auf Swisscom Campus finden Eltern Online-Elternabende und wertvolle Tipps, wie sie ihre Kinder im Netz begleiten, Gefahren erkennen und die Medienkompetenz ihrer Kinder stärken.

Die richtige Begleitung

Früher oder später kommen alle mit Inhalten in Kontakt, die nicht ihrem Alter entsprechen: über Werbebanner, auf Social-Media-Plattformen, in Chats oder Games. Je nach Situation reagieren Kinder unterschiedlich darauf.

Wenn Heranwachsende im Internet allein gelassen werden und zu oft mit ungeeigneten Inhalten in Kontakt kommen, kann das ihre Entwicklung beeinflussen und sie emotional belasten.

Es ist wichtig, dass Eltern wachsam bleiben, mit ihren Kindern regelmässig über ungeeignete Inhalte sprechen oder von Inhaltsfiltern Gebrauch machen.

Medienkompetenz vermitteln: 5 Tipps für Eltern

  • Digitale Medien gemeinsam nutzen.
  • Bei falschen Klicks: Handlungsstrategien besprechen.
  • Klare Regeln zur Mediennutzung festlegen, zum Beispiel durch einen Mediennutzungsvertrag.
  • Inhaltsfilter einrichten, um Inhalte zu regulieren.
  • Das Kind altersgerecht aufklären, damit es sexualisierte Inhalte schnell erkennt und sich davor schützt.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Swisscom entstanden

Swisscom setzt sich für ökologische, soziale sowie wirtschaftliche Nachhaltigkeit ein: für Klimaschutz, einen nachhaltigen Lebensstil und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Das führende ICT-Unternehmen der Schweiz wurde bereits mehrfach für sein langjähriges Nachhaltigkeitsengagement ausgezeichnet und zählt gemäss «TIME Magazine» zu den 500 nachhaltigsten Unternehmen der Welt im Jahr 2024. Swisscom Campus bietet wertvolles Wissen und Tipps rund um digitale Medien und deren Nutzung im Alltag.