Clever packen – mit diesen Tipps passt mehr in den Koffer

Runa Reinecke

11.7.2019 - 00:00

Mehr geht immer rein – vorausgesetzt, man weiss wie. 
Bild: iStock

Wenn einer eine Reise tut, nimmt er gewöhnlich zu viel mit. Mit diesen Hacks können Sie mehr einpacken – und der Koffer lässt sich trotzdem ohne Kraftaufwand schliessen.

Vor den Sommerferien heisst es erst einmal: Kofferpacken! Kaum sind einige wichtige Utensilien wie Strandtuch, Kosmetikartikel, Pullover, T-Shirts, Hosen, Schuhe und etwas schicke Abendgarderobe verstaut, ist das Gepäckstück auch schon prall gefüllt.

Doch was tun, wenn nicht alles in den Koffer passt? Des Rätsels Lösung: clever packen!

Prioritäten setzen

Erstellen Sie zunächst eine Liste mit den Dingen, auf die Sie während der Ferien keinesfalls verzichten können. Beginnen Sie damit bereits zwei bis drei Wochen vor der Abreise, damit Sie nichts Wichtiges vergessen. Achten Sie darauf, dass der Koffer gerade gross genug ist, damit alle Reiseutensilien locker darin Platz finden.

An den Flughäfen sind die Strecken vom Check-in bis zum Gate oft lang. Glücklich darf sich schätzen, wer mit einem Koffer unterwegs ist, der mit vier anstatt mit nur zwei Rollen ausgestattet ist: Dadurch lässt sich selbst das klobigste Gepäckstück in aufrechter Position und mit minimalem Krafteinsatz über längere Strecken bewegen – zumindest auf ebenem Untergrund.

Rollen statt falten

Nun gilt es aber erst einmal, die geglättete Kleidung einigermassen faltenfrei und platzsparend zur Feriendestination zu transportieren. Das gelingt, indem man die Textilien vorsichtig einrollt:

Bei Oberteilen wie T-Shirts zunächst den unteren Teil des Kleidungsstücks am Saum etwa drei bis vier Zentimeter breit einmal von innen nach aussen umschlagen. Die Ärmel mit den Seiten ebenfalls jeweils um wenige Zentimeter gen Mitte falten und das Konstrukt dann – vom Kopfteil aus – glatt zusammenrollen.

Die korrekte Falttechnik - abgeguckt bei den Rangers. 

Quelle: YouTube

Wer mit kleinem Gepäck reist und keinen Wert auf ein nach Kleidungstyp sortiertes Kofferinnenleben legt, dem sei die «gemischte Roulade» empfohlen: Wie man ein komplettes Outfit geschickt zu einem handlichen Päckli einwickelt, zeigt ein Youtuber in diesem Video.

Ein Hack für alle, die nur mit Handgepäck unterwegs sind: die «gemischte Roulade».

Quelle: YouTube

Luft raus, Deckel drauf!

Bleibt trotz «rollender Planung» zu wenig Platz im Koffer, helfen spezielle Packtaschen oder Packwürfel, vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen: Die Raumsparwunder sind in verschiedenen Grössen erhältlich. Manche Modelle sind mit einem weiteren Reissverschluss an den Seiten ausgestattet. Er hilft dabei, das Volumen zusätzlich zu verknappen.

Noch effektiver und zudem günstiger sind Vakuumbeutel: Sie verfügen über ein Ventil, über das sich überflüssige Luft aus dem Behältnis mit einem Staubsauger absaugen lässt. Damit auch vor der Rückreise alles wieder in den Koffer passt – empfiehlt es sich, eine handliche Vakuumpumpe mitzunehmen.

Weniger Aufwand generieren Kompressionsbeutel zum Wickeln: Beim Zusammenrollen des mit Kleidung bestückten Beutels entweicht Luft – und das spart wiederum Platz im Koffer.

Ob sorgfältig gerollt oder nicht – ganz spurlos geht die Reise von A nach B nicht an der besonders dicht gepackten Kleidung vorüber. Lassen Sie die zerknitterten Blusen, Shirts und Hemden nach dem Duschen – bei geschlossener Tür – im Badezimmer aufgebügelt hängen.

Die feuchte Luft sorgt dafür, dass Knitterfurchen in den Gewändern verschwinden oder zumindest abgemildert werden. Sozusagen ein Lifting für die Wäsche – und das ganz ohne zusätzlichen Energieaufwand. Nun steht der Erholung während der schönsten Wochen des Jahres nichts mehr im Wege.

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