Kaffeepause – das sind die schönsten Cafés der Schweiz

23.11.2018 - 11:15, bb

Kiosque Saint-François, Lausanne: Nachdem der Kiosk einige Jahre als Fundbüro gedient hatte, verwahrloste es zusehends. 2012 bescherte ihm eine Renovation und der Einbau eine Cafébar ein neues Leben.
Bild: Heimatschutz
Café du Musée d'ethnographie, Neuenburg: 2017 komplett umgebaut und restauriert, verfügt die Villa nun über ein charaktervolles Café.
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Bistro Breitlauen, Wilderswil (BE): Bei schönem Wetter werden Tische und Stühle nach draussen neben die Geleise gestellt. Alte Fotos und frische Wiesenblumen sorgen dafür, dass auch bei weniger schönem Wetter Gemütlichkeit herrscht.
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Zum Kuss, Basel: Ein kreisrundes Fenster bietet Sichtbezüge zwischen Gastraum und Park, im Sommer laden Liegestühle zum Sonnenbaden.
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Confiserie Schiesser, Basel: Das Pflegen der aussergewöhnlichen Räume und der berühmten Spezialitäten ist Rosalba und Stephan Schiesser zu verdanken, die den Traditionsbetrieb in der vierten Generation führen.
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Salon Café-Bar-Bistro, Zürich: Die Bartheke sind aus Messing, Leder und Makassarholz gestaltet, die handgebrannten Rakuplatten an der Rückwand verleihen dem Gastraum eine besondere Schlichtheit.
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Les Wagons, Winterthur: Ein ehemaliger Gepäckwagen wurde aus Turbenthal geholt und zur Küche umgebaut. Seit 2015 empfaängt das besondere Gefährt hungrige und durstige Passagiere.
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Café Saienbrücke, Urnäsch (AR): Der heutige Café-Betrieb befindet sich im Vorraum zum Wohnzimmer der Gastgeber. Nebenan werden antike Möbel frisch gepolstert. 
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Museumscafé Bündner Kunstmuseum, Chur: Im Wohnzimmer des ehemaligen Gastgebers Herrn von Planta und einem 1989 hinzugefügten Wintergarten befindet sich der Cafébetrieb des Museums.
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Ravelli, Locarno (TI): Wandleuchten und Dekoration verweisen auf die 1980er Jahre, als Toast Hawaii und Bananasplit die westeuropäischen Menükarten eroberten.
Bild: Heimatschutz
Verbindet Architektur- und Kaffeegenuss: Die zweite überarbeitete Ausgabe des Cafés-Guides vom Schweizer Heimatschutz.
Bild: Heimatschutz

Eine Kaffeehauskultur wie in Wien ist in der Schweiz kaum zu finden. Trotzdem: Kaffee lässt auch hierzulande niemanden kalt, und es gibt eine schöne Auswahl an aussergewöhnlichen Lokalen zu entdecken.

Viele Cafés hierzulande sind schon etwas in die Jahre gekommen. Es gehe auch anders, als Platz für Starbucks zu machen, sagt der Schweizer Heimatschutz – und stellt in einem Guide zum zweiten Mal «Die schönsten Cafés und Tea Rooms der Schweiz» vor.

Natürlich fehlen die beiden Klassiker unter den helvetischen Cafés auch diesmal nicht: das Café Sprüngli und das Café Odeon in Zürich.

Das «Sprüngli» war 1909 eine Neuheit in der Stadt, zwei Jahre später folgte das Grand Café Odeon im Wiener Stil. Über hndert Jahre später können sich die beiden Lokale immer noch halten.

Schweizer Kaffeehauskultur

Schöne Beispiele, wie alte Lokale in die neue Zeit gerettet werden können, sind auch die Confiserie Schiesser in Basel und das Café des Avenues in Lausanne. Beide wurden renoviert und zeigen heute ihr Täfer dezent, aber voller Stolz.

Das Büchlein im Postkartenformat vom Heimatschutz zeigt insgesamt 50 altehrwürdige Tea Rooms, jüngere Kreationen wie das «Kuss» in Basel mit Potenzial zum Klassiker sowie Pioniere, die die Kaffeehauskultur hierzulande neu bereichern.

In unserer Bildergalerie stellen wir zwölf Cafés näher vor.

Bibliografie: Die schönsten Cafés und Tea Rooms der Schweiz, 112 bebilderte Seiten, Format A6, zweisprachig D/F, ISBN 978-3-9524632-8-4, 16 Fr.; im Buchhandel oder über diesen Link.

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