Nase der Concorde soll sich noch einmal heben

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18.2.2019 - 09:35

Der allerletzte Flug einer Concorde fand am 26. November 2003 statt – von London-Heathrow nach Filton bei Bristol (Archivbild).
Bild: Keystone

Flugzeugfans wird es freuen: Das britische Luft- und Raumfahrtmuseum Aerospace Bristol macht derzeit die Concorde wieder flott. Die Hydraulik der absenkbaren Flieger-Nase soll zum 50. Jahrestag des britischen Jungfernfluges wieder funktionstüchtig sein.

Mehr als 15 Jahre nach dem letzten Flug des Überschallfliegers soll sich die absenkbare Nase der Concorde wieder heben und senken können.

Bei Aerospace Bristol arbeitet zurzeit ein Experten-Team daran, die deaktivierte Hydraulik der Flieger-Nase zu erneuern und bis zum 9. April 2019, dem 50. Jahrestag des britischen Jungfernfluges der Concorde, wieder in Gang zu setzen. Das berichtet der US-amerikanische Fernsehsender CNN.

Sinn und Zweck der hydraulisch absenkbaren Nase war es, den Piloten der Überschallflugzeuge beim Landeanflug eine gute Sicht zu ermöglichen. Während des übrigen Fluges blieb die Nase aus Gründen der Aerodynamik bei Geschwindigkeiten ab 460 km/h oben.

Von 1976 bis 2003 betrieben

Die Aérospatiale-BAC Concorde 101/102, kurz Concorde (französisch für Eintracht, Einigkeit; englisch concord), war das erste Überschall-Passagierflugzeug im Linienflugdienst. Es wurde von 1976 bis 2003 betrieben und erreichte maximal Mach 2,23 (2405 Stundenkilometer).

Die Concorde konnte Passagiere in nur drei bis dreieinhalb Stunden von Paris oder London nach New York befördern. Doch die Überschallflugzeuge von British Airways und Air France waren nicht nur schnell, sondern auch laut und wegen des hohen Treibstoffverbrauchs teuer.

Mit dem Absturz des Air-France-Fluges 4590 am 25. Juli 2000 nahe dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle, bei dem alle 109 Insassen starben, war das Ende der Concorde nur noch eine Frage der Zeit.

Der letzte Concorde-Flug von Air France war am 27. Juni 2003, der von British Airways am 24. Oktober 2003. Und am 26. November 2003 fand ein allerletzter Flug von London-Heathrow nach Filton bei Bristol statt. Im dortigen Luft- und Raumfahrtmuseum kann die Concorde seitdem bewundert werden.

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