Ranking Ranking: In diesen Ländern gibt es am wenigsten Touristen

Mara Ittig

1.3.2018

Sogar wenn wir ans andere Ende der Welt reisen, sind wir nicht alleine. In Zeiten von Overtourismus werden wir das Gefühl nicht los, dass es überall viele Menschen und Besucher hat - mögen die Orte noch so abgelegen sein. Doch das stimmt nicht: Es gibt sie noch - die einsamen Inseln und Paradiese. 

Die UN-Welttourismusorganisation UNWTO (United Nations World Tourism Organization) hat in einem aktuellen Report die jährlichen Besucherzahlen der einzelnen Länder weltweit zusammengefasst.  Und tatsächlich: Es gibt sie noch  - Länder, die man quasi für sich alleine hat, weil sie jährlich gerade mal von 2000 Touristen besucht werden. 

Meist liegt das nicht daran, dass die Destinationen besonders unattraktiv wären. Ganz im Gegenteil: Viele der Länder, die 2016 am wenigsten Tourismus verzeichneten, überzeugen mit paradiesischen Stränden, glasklarem Wasser, grossartigen Tauchrevieren und üppiger Vegetation sowie wenig Zivilisation. Manch einem ist es wohl etwas gar wenig Zivilisation und in den meisten Fällen ist auch die Anreise ziemlich beschwerlich. 

Das dürfte denn auch der Hauptgrund für den ausbleibenden Tourismus sein. Viele der Staaten im Ranking liegen mitten im Pazifik und werden nicht angeflogen, sondern sind nur durch Fährverbindungen zu erreichen. 

Andere Länder wiederum liegen zwar durchaus verkehrsgünstig, sind aber durch ihre Grösse nicht in der Lage, riesige Touristen-Massen zu stemmen: Zwergstaaten wie San Marino stossen alleine deswegen an gewisse Grenzen, was den Tourismus angeht. 

Sehen Sie die 20 Länder mit den wenigsten Besuchern in unserer Galerie. 

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