Reise-Trends 2026Diese Länder besuchen Schweizer diesen Sommer am liebsten
Noemi Hüsser
3.6.2026
Spanien und Griechenland führen die Rangliste der beliebtesten Sommerferien-Destinationen der Schweizer*innen an.
sda
Spanien und Griechenland bleiben die beliebtesten Sommerziele der Schweizer*innen. Doch aktuelle Buchungsdaten von Dertour Suisse zeigen einen Wandel: Kühlere Destinationen im Norden gewinnen an Bedeutung.
Spanien und Griechenland bleiben 2026 die beliebtesten Sommerziele der Schweizer.
In der Westschweiz sind zudem Tunesien und die Türkei mit All-Inclusive-Angeboten besonders gefragt.
Kühlere Reiseziele gewinnen stark an Bedeutung. Kanada, Norwegen und Schottland profitieren von Hitzewellen im Mittelmeerraum und dem Wunsch nach aktiveren Ferien.
Wegen des Nahost-Konflikts weichen viele Fernreisende auf Kanada und die Karibik aus. Gleichzeitig steigen die Ausgaben für Individual- und Spezialreisen deutlich,.
Spanien und Griechenland bleiben die unangefochtenen Favoriten für den Schweizer Sommerurlaub. Das zeigen aktuelle Buchungsdaten des Reisekonzerns Dertour Suisse für 2026. Doch dahinter tut sich einiges: Der Norden holt auf, Fernreisen verlagern sich – und Deutsch- und Westschweizer buchen erkennbar anders.
Badeferien im Mittelmeerraum dominieren laut Auswertung das Buchungsgeschehen. In der Deutschschweiz führen Spanien und Griechenland die Rangliste an, die Westschweiz setzt stärker auf All-Inclusive-Angebote in Tunesien und der Türkei.
Wegen Nahost-Konflikt weichen Reisende aus
Gleichzeitig wachsen sich sogenannte «Coolcations» vom Nischenprodukt zum Mainstream aus. Kanada, Norwegen und Schottland verzeichnen stark steigende Nachfrage – angetrieben von Hitzewellen im Mittelmeer, dem Wunsch nach aktiveren Ferien und einem Sicherheitsgefühl, das viele Reisende aktuell eher im Norden verorten.
Auf der Langstrecke weichen viele Reisende als Reaktion auf den Nahost-Konflikt auf Kanada und die Karibik aus. Auch Tansania und kombinierte Safaritouren gewinnen als Alternativen zu klassischen Badeferien in Übersee an Bedeutung.
Für klassische Badeferien geben Schweizer*innen leicht weniger aus als im Vorjahr. Gleichzeitig steigen die Budgets für Individual- und Spezialreisen deutlich – in der Westschweiz um zehn Prozent, in der Deutschschweiz um knapp acht.
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