Übersicht
Live Fussball
Ligen
Übersicht
Live Wintersport
Resultate und Wertungen FIS
Resultate und Wertungen IBU
Übersicht
Live Eishockey
Resultate und Tabelle
Übersicht
Live Tennis
Turniere
Resultate
Übersicht
Live Motorsport
Rennen und Wertungen
Live-Streams & Highlights
Dienste
blue news – social media
Swisscom
- Fussball
- Super League
- Challenge League
- Champions League
- Bundesliga
- Premier League
- Serie A
- LaLiga
- Ligue 1
- Europa League
- Conference League
- Videos
- Entertainment
- Musik & Festivals
- Lässer
- On the Rocks
- L.A. Calling
- Podcasts
- TV-Programm
- Im Kino
- blue Zoom
Geheime Codes Was die Crew im Flugzeug sagt – und was du nicht verstehen sollst
Carlotta Henggeler
16.11.2025
Was bedeuten eigentlich die geheimen Codes «Dead Head», «Hugo» oder «Jim Wilson»? Flugbegleiterinnen und Piloten nutzen während des Flugbetriebs geheime Begriffe – damit Passagiere nicht alles mitbekommen.
Bild: KEYSTONE
Das Flugteam spricht in bestimmten Fällen von sogenannten «Dead Heads». Die naheliegende Annahme, es handele sich hierbei um eine verstorbene Person an Bord, ist jedoch inkorrekt. Ein «Dead Head» bezeichnet ein Crew-Mitglied, das gerade nicht im Dienst ist, sondern nur mitfliegt oder zu einem anderen Standort für einen Einsatz geflogen wird.
Bild: iStock/FroggyFrogg
Zur Umschreibung eines Toten oder einer Toten an Bord wird hingegen ein anderes Codewort genutzt: «Hugo». Für den Fall, dass eine Leiche mit dem Flugzeug transportiert werden muss oder ein Passagier oder eine Passagierin tatsächlich direkt an Bord stirbt, wird dieser Vorfall von der Crew «Hugo» genannt. Der geheime Code ergibt sich als Abkürzung aus den Anfangsbuchstaben der beiden Worte «Human Gone».
Bild: IMAGO/Frank Sorge
«Hugo» wird vor allem im deutschen Flugverkehr als Codewort für einen Verstorbenen oder eine Verstorbene genutzt. Falls eine Leiche in einem Flugzeug mit englischsprachiger Crew transportiert wird, gibt es dafür eine andere Bezeichnung: «Jim Wilson». Dieser Code lässt sich im ersten Moment nicht sofort dekodieren: Der Name stammt von der Bezeichnung der Flugsärge, die Leichen in Eis verpackt befördern.
Bild: Julian Stratenschulte/dpa
Anderen Quellen zufolge wird das vorwiegend bei deutschsprachigen Crews benutzte «Hugo» anders dekodiert: als Akronym für die Bezeichnung «Heute unerwartet gestorbenes Objekt». Im internationalen Flugraum werden tote Passagiere und Passagierinnen an Bord mit dem Kürzel «HR», also «Human Remains», beschrieben. Übersetzt bedeutet das «sterbliche Überreste».
Bild: Boris Roessler/dpa
Weltweit werden jährlich etwa 50'000 Leichen per Flugzeug von A nach B gebracht. Einer der grössten Flughäfen für diese Art von aussergewöhnlicher Fracht ist der Flughafen Amsterdam Schiphol mit einer eigenen Leichenhalle. Pro Jahr werden von diesem Flughafen rund 2000 Tote transportiert.
Bild: Lex Van Lieshout/ANP via epa/dpa
In Lautsprecherdurchsagen ist oft die Rede von HC. Dabei handelt es sich um eine Kurzform für «Headcount». Mit HC wird die Anzahl der Passagiere und Passagierinnen durchgegeben – ausgenommen Babys, die auf dem Schoss ihrer Eltern sitzen.
Bild: iStock/RUBEN RAMOS
Viele könnten hinter folgendem Codewort die Beschreibung eines herzigen Babys vermuten. Doch eigentlich wird damit genau das Gegenteil beschrieben. «Baby Jesus» ist eine geheime Bezeichnung für ein verhätscheltes und verwöhntes Kind. Der Code wird von der Flugzeug-Crew benutzt, wenn ein Problemkind erkannt wird, das womöglich während des Flugs schreien oder einen Wutanfall bekommen wird.
Bild: iStock/romrodinka
Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Codes und Fachwörtern für einzelne Bereiche im Flugzeug. «Galley» bedeutet Bordküche und der «Bin» beschreibt keinen Mülleimer, wie das englische Wort dafür vermuten lässt, sondern das Gepäckfach über dem Sitzbereich. Auch für die Bord-Toilette und andere Utensilien gibt es eigene Wörter als Teil einer Geheimsprache.
Bild: IMAGO/Udo Gottschalk
Unter der Bezeichnung «Delta defekt» auf einem Flug können sich die meisten Passagierinnen und Passagiere nichts vorstellen. Der Begriff ist ein Codewort für die Feststellung: Toilette D ist kaputt und ist vorübergehend geschlossen.
Bild: iStock/r.sakinmaz
«Extensions» ist ein bekannter Begriff aus dem Friseurbereich und beschreibt Haarverlängerungen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn die Bezeichnung «Passagier 11Alpha braucht Extensions» im Flugzeug nicht gleich verstanden wird. Der Begriff wird eingesetzt, wenn ein Fluggast in der Reihe 11 auf Sitzplatz A einen Verlängerungsgurt benötigt.
Bild: iStock/CrispyPork
Jeder kennt ihn: Den prüfenden Blick der Flugzeug-Crew, die durch die Gänge geht und checkt, ob alle Passagierinnen und Passagiere bei Start und Landung auf ihren Sitzen platziert und richtig angeschnallt sind. Dieser prüfende Blick wird unter den Mitgliedern auch als sogenannter «Crotch watch» bezeichnet.
Bild: iStock/Atstock Productions
«Miracle Flight» ist eine etwas zynische Bezeichnung für einen Menschen im Rollstuhl. Dieser Begriff beschreibt den Umstand, wenn Menschen im Rollstuhl beim Check-in oder bei der Passkontrolle an langen Warteschlangen vorbeigelassen werden. Doch sobald das Flugzeug gelandet ist, können diese Menschen ganz ohne Probleme und ohne Rollstuhl sich bewegen. Grund der Spontanheilung: ein «Miracle Flight».
Bild: Stock/Elenathewise
Selbst nach anstrengenden Langstreckenflügen sehen Flugbegleiterinnen immer frisch gestylt und hübsch aus. Das liegt zum Teil an den sogenannten «Landing Lips». Kurz vor der Landung wird noch einmal Make-up samt Lippenstift aufgelegt. Wertet ebenfalls das Outfit auf: nur beim Willkommens- und Abschiedsgruss werden Stögelischuhe getragen.
Bild: KEYSTONE
Es gibt auch geheime Codes von Flugzeug-Mitgliedern, die sich anscheinend auf das Aussehen von Passagieren beziehen. Dann werden mit Sätzen wie: «I might do 7 days in Denmark» das Interesse an Fluggästen bekundet. Denn das heisst so viel wie: «der Passagier auf Sitzplatz 7D gefällt». Ebenfalls ein Code: «I might do 5 days in America». Dann sitzt der Passagier der Begierde wohl auf Platz 5A.
Bild: iStock/ViktorCap
Das Gleiche gilt auch für den Begriff «Hot Coffee», also heisser Kaffee. Damit bezeichnen Flugzeug-Crews angeblich nicht ein Heissgetränk, sondern ebenfalls einen «heiss» aussehenden Passagier oder Passagierin.
Bild: iStock/PrathanChorruangsak
«Slam Clicker» ist die geheime Bezeichnung für ein langweiliges Crew-Mitglied, das lieber alleine bleibt, anstatt mit der ganzen Mannschaft Zeit zu verbringen. Der Begriff wird vor allem bei Übernacht-Aufenthalten verwendet, wenn «Slam Clicker» lieber im Hotelzimmer bleiben. «Slam» steht als Abkürzung für «slams the door» (schlägt die Tür zu) und «Clicker» ist die Abkürzung für «clicks the lock» (Geräusch beim Türverriegeln).
Bild: iStock/nensuria
Die eigentliche Bedeutung dieses Codes ist gar nicht so abwegig und kann vielleicht selbst erraten werden. Als «Senior Mama» wird eine Flugbegleiterin bezeichnet, die langjährige Erfahrung in ihrem Beruf besitzt. Ein älterer Stewart hingegen wird allgemein «Senior» genannt. «Senior Mamas» gelten offenbar als etwas strenger als jüngere Flugbegleiterinnen.
Bild: iStock/Sunshine Seeds
Auch für Gefahrenlagen werden besondere Codes als Umschreibungen eingesetzt. So leuchtet zum Beispiel bei Notfällen im vorderen Teil der Flugkabine ein spezielles Licht auf. Dazu wird häufig der Ausdruck «Kaktus» von der Flugzeug-Crew gebraucht. Das Wort wird speziell für medizinische Notfälle mit Passagierinnen und Passagieren eingesetzt, die sich in Lebensgefahr befinden.
Bild: Christoph Schmidt/dpa/dpa-tmn
Ebenfalls für Notfälle werden sogenannte Transponder-Codes genutzt, die von den Piloten und Pilotinnen eingestellt werden können. Die Zahlenkombination 7700 zum Beispiel gilt als Alarm für alle Fluglotsen. Er leuchtet im Radar der Flugsicherung auf und signalisiert einen Notfall. Die Zahlenfolge 7600 hingegen steht für einen Funkausfall und 7500 kodiert eine Entführung des Flugzeugs.
Bild: LM Otero/AP/dpa
Bestimmte Codes müssen internationale Gültigkeit besitzen, damit Kommunikation im gesamten Luftraum möglich ist und reibungslos funktionieren kann. Auch «Slot» oder «CTOT» zählen zu diesen geheimen Codes, die Zeitfenster für den Flugstart bezeichnen. Ein sogenannter Time-Slot wird in der Fachsprache mit CTOT abgekürzt. Dechiffriert bedeutet der Code: «Calculated Time Of Takeoff».
Bild: iStock/Jag_cz
Auch Tiere werden von Zeit zu Zeit zu Reisenden. «AVI» ist ein Codewort für lebende Tiere im Frachtraum. Über diesen Umstand muss die Flugzeug-Crew informiert werden und bezeichnet die lebende Fracht schlicht als «animal vivant», in Kurzform: AVI.
Bild: Imago
Problematisch wird es auch, wenn du den Namen «Philip» hören. Denn der Name steht in etwa für «Person I would like to punch». So wird also ein Passagier bezeichnet, welcher der Crew das Leben unnötig schwer macht.
Bild: iStock/Dragos Condrea
Wirst du dagegen beim Verlassen des Flugzeugs etwa mit «Ciao Bob» verabschiedet, hast du alles richtig gemacht. Denn «Bob» ist die Abkürzung für «Best on Board».
Bild: iStock/dima_sidelnikov
Was bedeuten eigentlich die geheimen Codes «Dead Head», «Hugo» oder «Jim Wilson»? Flugbegleiterinnen und Piloten nutzen während des Flugbetriebs geheime Begriffe – damit Passagiere nicht alles mitbekommen.
Bild: KEYSTONE
Das Flugteam spricht in bestimmten Fällen von sogenannten «Dead Heads». Die naheliegende Annahme, es handele sich hierbei um eine verstorbene Person an Bord, ist jedoch inkorrekt. Ein «Dead Head» bezeichnet ein Crew-Mitglied, das gerade nicht im Dienst ist, sondern nur mitfliegt oder zu einem anderen Standort für einen Einsatz geflogen wird.
Bild: iStock/FroggyFrogg
Zur Umschreibung eines Toten oder einer Toten an Bord wird hingegen ein anderes Codewort genutzt: «Hugo». Für den Fall, dass eine Leiche mit dem Flugzeug transportiert werden muss oder ein Passagier oder eine Passagierin tatsächlich direkt an Bord stirbt, wird dieser Vorfall von der Crew «Hugo» genannt. Der geheime Code ergibt sich als Abkürzung aus den Anfangsbuchstaben der beiden Worte «Human Gone».
Bild: IMAGO/Frank Sorge
«Hugo» wird vor allem im deutschen Flugverkehr als Codewort für einen Verstorbenen oder eine Verstorbene genutzt. Falls eine Leiche in einem Flugzeug mit englischsprachiger Crew transportiert wird, gibt es dafür eine andere Bezeichnung: «Jim Wilson». Dieser Code lässt sich im ersten Moment nicht sofort dekodieren: Der Name stammt von der Bezeichnung der Flugsärge, die Leichen in Eis verpackt befördern.
Bild: Julian Stratenschulte/dpa
Anderen Quellen zufolge wird das vorwiegend bei deutschsprachigen Crews benutzte «Hugo» anders dekodiert: als Akronym für die Bezeichnung «Heute unerwartet gestorbenes Objekt». Im internationalen Flugraum werden tote Passagiere und Passagierinnen an Bord mit dem Kürzel «HR», also «Human Remains», beschrieben. Übersetzt bedeutet das «sterbliche Überreste».
Bild: Boris Roessler/dpa
Weltweit werden jährlich etwa 50'000 Leichen per Flugzeug von A nach B gebracht. Einer der grössten Flughäfen für diese Art von aussergewöhnlicher Fracht ist der Flughafen Amsterdam Schiphol mit einer eigenen Leichenhalle. Pro Jahr werden von diesem Flughafen rund 2000 Tote transportiert.
Bild: Lex Van Lieshout/ANP via epa/dpa
In Lautsprecherdurchsagen ist oft die Rede von HC. Dabei handelt es sich um eine Kurzform für «Headcount». Mit HC wird die Anzahl der Passagiere und Passagierinnen durchgegeben – ausgenommen Babys, die auf dem Schoss ihrer Eltern sitzen.
Bild: iStock/RUBEN RAMOS
Viele könnten hinter folgendem Codewort die Beschreibung eines herzigen Babys vermuten. Doch eigentlich wird damit genau das Gegenteil beschrieben. «Baby Jesus» ist eine geheime Bezeichnung für ein verhätscheltes und verwöhntes Kind. Der Code wird von der Flugzeug-Crew benutzt, wenn ein Problemkind erkannt wird, das womöglich während des Flugs schreien oder einen Wutanfall bekommen wird.
Bild: iStock/romrodinka
Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Codes und Fachwörtern für einzelne Bereiche im Flugzeug. «Galley» bedeutet Bordküche und der «Bin» beschreibt keinen Mülleimer, wie das englische Wort dafür vermuten lässt, sondern das Gepäckfach über dem Sitzbereich. Auch für die Bord-Toilette und andere Utensilien gibt es eigene Wörter als Teil einer Geheimsprache.
Bild: IMAGO/Udo Gottschalk
Unter der Bezeichnung «Delta defekt» auf einem Flug können sich die meisten Passagierinnen und Passagiere nichts vorstellen. Der Begriff ist ein Codewort für die Feststellung: Toilette D ist kaputt und ist vorübergehend geschlossen.
Bild: iStock/r.sakinmaz
«Extensions» ist ein bekannter Begriff aus dem Friseurbereich und beschreibt Haarverlängerungen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn die Bezeichnung «Passagier 11Alpha braucht Extensions» im Flugzeug nicht gleich verstanden wird. Der Begriff wird eingesetzt, wenn ein Fluggast in der Reihe 11 auf Sitzplatz A einen Verlängerungsgurt benötigt.
Bild: iStock/CrispyPork
Jeder kennt ihn: Den prüfenden Blick der Flugzeug-Crew, die durch die Gänge geht und checkt, ob alle Passagierinnen und Passagiere bei Start und Landung auf ihren Sitzen platziert und richtig angeschnallt sind. Dieser prüfende Blick wird unter den Mitgliedern auch als sogenannter «Crotch watch» bezeichnet.
Bild: iStock/Atstock Productions
«Miracle Flight» ist eine etwas zynische Bezeichnung für einen Menschen im Rollstuhl. Dieser Begriff beschreibt den Umstand, wenn Menschen im Rollstuhl beim Check-in oder bei der Passkontrolle an langen Warteschlangen vorbeigelassen werden. Doch sobald das Flugzeug gelandet ist, können diese Menschen ganz ohne Probleme und ohne Rollstuhl sich bewegen. Grund der Spontanheilung: ein «Miracle Flight».
Bild: Stock/Elenathewise
Selbst nach anstrengenden Langstreckenflügen sehen Flugbegleiterinnen immer frisch gestylt und hübsch aus. Das liegt zum Teil an den sogenannten «Landing Lips». Kurz vor der Landung wird noch einmal Make-up samt Lippenstift aufgelegt. Wertet ebenfalls das Outfit auf: nur beim Willkommens- und Abschiedsgruss werden Stögelischuhe getragen.
Bild: KEYSTONE
Es gibt auch geheime Codes von Flugzeug-Mitgliedern, die sich anscheinend auf das Aussehen von Passagieren beziehen. Dann werden mit Sätzen wie: «I might do 7 days in Denmark» das Interesse an Fluggästen bekundet. Denn das heisst so viel wie: «der Passagier auf Sitzplatz 7D gefällt». Ebenfalls ein Code: «I might do 5 days in America». Dann sitzt der Passagier der Begierde wohl auf Platz 5A.
Bild: iStock/ViktorCap
Das Gleiche gilt auch für den Begriff «Hot Coffee», also heisser Kaffee. Damit bezeichnen Flugzeug-Crews angeblich nicht ein Heissgetränk, sondern ebenfalls einen «heiss» aussehenden Passagier oder Passagierin.
Bild: iStock/PrathanChorruangsak
«Slam Clicker» ist die geheime Bezeichnung für ein langweiliges Crew-Mitglied, das lieber alleine bleibt, anstatt mit der ganzen Mannschaft Zeit zu verbringen. Der Begriff wird vor allem bei Übernacht-Aufenthalten verwendet, wenn «Slam Clicker» lieber im Hotelzimmer bleiben. «Slam» steht als Abkürzung für «slams the door» (schlägt die Tür zu) und «Clicker» ist die Abkürzung für «clicks the lock» (Geräusch beim Türverriegeln).
Bild: iStock/nensuria
Die eigentliche Bedeutung dieses Codes ist gar nicht so abwegig und kann vielleicht selbst erraten werden. Als «Senior Mama» wird eine Flugbegleiterin bezeichnet, die langjährige Erfahrung in ihrem Beruf besitzt. Ein älterer Stewart hingegen wird allgemein «Senior» genannt. «Senior Mamas» gelten offenbar als etwas strenger als jüngere Flugbegleiterinnen.
Bild: iStock/Sunshine Seeds
Auch für Gefahrenlagen werden besondere Codes als Umschreibungen eingesetzt. So leuchtet zum Beispiel bei Notfällen im vorderen Teil der Flugkabine ein spezielles Licht auf. Dazu wird häufig der Ausdruck «Kaktus» von der Flugzeug-Crew gebraucht. Das Wort wird speziell für medizinische Notfälle mit Passagierinnen und Passagieren eingesetzt, die sich in Lebensgefahr befinden.
Bild: Christoph Schmidt/dpa/dpa-tmn
Ebenfalls für Notfälle werden sogenannte Transponder-Codes genutzt, die von den Piloten und Pilotinnen eingestellt werden können. Die Zahlenkombination 7700 zum Beispiel gilt als Alarm für alle Fluglotsen. Er leuchtet im Radar der Flugsicherung auf und signalisiert einen Notfall. Die Zahlenfolge 7600 hingegen steht für einen Funkausfall und 7500 kodiert eine Entführung des Flugzeugs.
Bild: LM Otero/AP/dpa
Bestimmte Codes müssen internationale Gültigkeit besitzen, damit Kommunikation im gesamten Luftraum möglich ist und reibungslos funktionieren kann. Auch «Slot» oder «CTOT» zählen zu diesen geheimen Codes, die Zeitfenster für den Flugstart bezeichnen. Ein sogenannter Time-Slot wird in der Fachsprache mit CTOT abgekürzt. Dechiffriert bedeutet der Code: «Calculated Time Of Takeoff».
Bild: iStock/Jag_cz
Auch Tiere werden von Zeit zu Zeit zu Reisenden. «AVI» ist ein Codewort für lebende Tiere im Frachtraum. Über diesen Umstand muss die Flugzeug-Crew informiert werden und bezeichnet die lebende Fracht schlicht als «animal vivant», in Kurzform: AVI.
Bild: Imago
Problematisch wird es auch, wenn du den Namen «Philip» hören. Denn der Name steht in etwa für «Person I would like to punch». So wird also ein Passagier bezeichnet, welcher der Crew das Leben unnötig schwer macht.
Bild: iStock/Dragos Condrea
Wirst du dagegen beim Verlassen des Flugzeugs etwa mit «Ciao Bob» verabschiedet, hast du alles richtig gemacht. Denn «Bob» ist die Abkürzung für «Best on Board».
Bild: iStock/dima_sidelnikov
An Bord wird mehr gesagt, als Passagiere verstehen. Die Flugbesatzung nutzt geheime Codes für bestimmte Situationen. blue News zeigt dir in der Bildergalerie, was sie wirklich bedeuten.