Ein Kleid für alle Fälle – das Blusenkleid

Mara Ittig

11.5.2019 - 00:00

Es gibt Kleider für gewisse Gelegenheiten – und es gibt Kleider, die einfach immer gehen. Das Blusenkleid ist so ein Kleidungsstück, mit dem man nie falsch angezogen ist. 

Einfach reinschlüpfen und zu jeder Gelegenheit gut aussehen: Keine Kombinations-Fallen, die auf uns warten und keine Gefahr für Under- oder Overdressing. Es sind Kleidungsstücke wie diese, die uns das Anziehprozedere am Morgen enorm erleichtern. Und die wir deswegen zu schätzen wissen, erst recht, wenn sie so gut aussehen und so vielseitig sind wie das Blusenkleid.

Im Büro, in der Freizeit oder zur Party – es macht buchstäblich immer eine gute Figur. Durch den figurbetonten, aber dennoch nicht knallengen Schnitt und die fliessenden Materialien zaubert das Kleid dort Kurven, wo keine sind und kaschiert – wo vorhanden – kleine Pölsterchen und schafft so eine schöne weibliche Silhouette. Ein wahres Allround-Talent.

Wer es nüchtern mag, setzt auf ein unifarbenes Modell. Besonders beliebt sind in diesem Frühjahr und Sommer Kleider in Naturtönen wie Beige, Khaki, Ocker oder Zimt. Sehr puristisch wird es mit Kleidern in Weiss, Navy, Schwarz oder Grau. Und wer es lieber bunt mag, ist mit einem Blusenkleid in Gelb oder Orange gut bedient. Wer Einfarbigkeit bevorzugt und es trotzdem aufregend will, greift am besten zum Blusenkleid aus weichem Leder – ein Traum. 

Alles andere als langweilig: Beige von Kopf bis Fuss

Doch das Blusenkleid kann auch extravagant: Mit Animal Print mausert sich das oft zu Unrecht als bieder verschriene Kleid zum aufregenden Eyecatcher. Schön für den Frühling und Sommer sind auch florale Muster, seien dies nun grossflächige Prints, die an tropische Gärten erinnern oder zarte Streublümchen. Besonders sommerlich und frisch sind Blusenkleider mit Streifenmuster in Weiss-Rot oder Weiss-Blau-Kombinationen,  am schönsten aus einem leichten Leinenstoff. 

Taille betonen für eine schöne Silhouette

Wichtigstes Merkmal: Das Kleid ist auf der ganzen Länge durchgeknöpft und hat einen blusenähnlichen Ausschnitt – mit oder ohne Kragen. Apropos Länge: Von Mini über wadenlang bis runter zum Boden stehen dem Shirtdress alle Varianten. Auch ob man auf kurze oder lange Ärmel setzt, ist reine Geschmacksache. Wer das Kleid nicht ganz zuköpft, gibt Ein- und Ausblicke auf Beine oder Dekolleté  und nimmt ihm so etwas vom korrekten Erscheinungsbild.

Um die feminine Note zu unterstreichen, wirkt es schön, wenn die Taille betont wird –  viele Modelle verfügen deshalb bereits über eine leichte Taillierung und einen integrierten Gürtel. Man kann aber auch mit einem Gürtel in einer anderen Farbe einen Kontrast setzen;  das sieht besonders bei einfarbigen Exemplaren gut aus.

Bei den Accessoires sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Von derben Stiefeletten über zarte Sandalen bis hin zu aufsehenerregenden High Heels und Sneakern: Alles ist möglich. Mit einer Leder- oder Jeansjacke drüber sieht das Kleid genauso gut aus wie mit Blazer, Cardigan oder Trenchcoat. Mit Gürteln, Bauchtaschen und um die Taille geschlungenen Pullis kann man die Taille betonen und spannende Kontraste setzen. 

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