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Anna Wintour, 69, weiss, wo lang das Modehäschen läuft.
Bild: Getty Images
Wenn die amerikanische «Vogue»-Chefin neue Designs gutheisst, dann steht fest: Die Teile werden mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich. Welche Trends daraus folgen? Anna Wintour hat es verraten.
30 Jahre US-Vogue-Chefin, 30 Jahre Mythos. Denn wenn Anna Wintour in der Front Row einer Fashion-Show sitzt, so heisst es, entscheidet sie in Sekundenschnelle gnadenlos über Erfolg oder Misserfolg der Kollektion.
Was Frau Wintour nicht gefällt, das druckt die Vogue nicht ab. So wurde ihrem strengen Regime mit «Der Teufel trägt Prada» nicht nur ein ganzer Film gewidmet, der Big Boss der Mode landet zudem regelmässig auf der Forbes Liste als «einflussreichste Frauen der Welt». Aktuell belegt sie (wohl verdient) den 48. Platz.
Um die lebende Legende, die von eigenem Social-Media-Auftritt und privaten Interviews leider gar nichts hält, mal etwas besser kennenzulernen, schneiderte die Vogue ihrer Chefin ein ganz eigenes Videoformat auf den Leib. Unter «Go Ask Anna» plaudert die Britin da ungewöhnlich offen aus dem Nähkästchen.
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Egal, ob es um ihre Off-Time mit ihrem guten alten Freund Roger Federer geht oder die Tatsache, dass sie die nächsten grossen Trends spoilern soll, Anna beantwortet fröhlich jede Frage, die ihr berühmte Persönlichkeiten entgegenschiessen.
Die Antwort auf Letztere kam im aktuellsten Clip der Reihe übriges förmlich herausgeschmettert. Innerhalb von zehn Sekunden rasselte der Modeprofi die acht grossen Trends für das nächste Jahr herunter. Ok, so wirklich überrascht uns das nicht. Was uns allerdings wundert: Mit abgehobener High Fashion haben die nicht viel gemein.
Wer ihn bereits hat, darf sich freuen, wer sich noch nicht getraut hat, wagt es vielleicht endlich – denn auch im nächsten Jahr kommt der klassische Trenchcoat à la Burberry wieder ganz gross raus. Kleiner Tipp, es muss nicht gleich das neuste 2000-Franken-Modell sein. Aus zweiter Hand findet man oft auch günstigere Mäntel des britischen Brands.

Anna Wintour macht mal wieder vor, wie man Trends richtig trägt.
Bild: Getty Images
Ob bei Etro, Dior oder Saint Laurent – Stickereien fanden wir während des vergangenen Fashion Months überall. Zum Glück der Designer ist auch Mode-Über-Boss Anna Wintour Fan der romantisch-verspielten Stoffe.
Juhu, kramt die French-Girl-Körbchen raus! Obwohl die hölzernen Flechttaschen gefühlt gerade erst von der Bildfläche verschwunden waren, erleben sie laut des Fashion-Profis 2020 ein Déjà-vu. Merci, Madame Wintour.

Wie romantisch Stickereien auch im Herbst aussehen können, zeigt Anna Wintour.
Bild: Getty Images
Und noch einmal dürfen wir Danke sagen, denn es sieht ganz danach aus, als dürften wir unsere Füsse auch weiterhin auf flache Sohlen betten. Ob die Queen der Mode ihre Heels nächstes Jahr wohl auch gegen Sneaker und Ballerinas eintauscht? Wir sind gespannt.
Von dem nächsten Sommer sind wir zwar noch ziemlich weit entfernt, was wir in den Ferien-Koffer packen werden, ist uns dank Anna aber schon jetzt klar. Statt mit Kleidern und Röcken füllen wir den 2020 vermehrt mit hübschen Shorts. Wer nicht monatelang warten will, der zückt einfach schon mal die Strumpfhose. Die macht die kurzen Höschen im Nu Herbsttauglich.

Ob die Queen der Mode ihre Heels nächstes Jahr wohl auch gegen Sneaker und Ballerinas eintauscht?
Bild: Getty Images
Räumen wir mal mit zwei Klischees auf. 1. Anna Wintour trägt nicht ausschliesslich schwarz, 2. Auch andere Farben sind längst schwer en vogue. So bleiben leuchtende Farben auch im kommenden Jahr noch an unseren Körpern.
Naturmaterialien scheinen 2020 DER Trend zu sein. Denn neben Rattan nennt das Mode-Orakel auch Raffia (Gewebe aus Palmenfasern) in ihrer Auflistung. Der nächste Strandurlaub kann also kommen.

Beim Print-Trend sind absolut keine Grenzen gesetzt– auch der Frau Wintour nicht ...
Bild: Getty Images
Langweilig wird es auf den Strassen nächstes Jahr nicht. Auch Prints sind in den letzten Saisons gekommen, um zu bleiben. Tragen tun wir die entweder im wilden Mix oder ganz simple als markantes Statement-Piece.
Dieser Text erschien zuerst in der «SI Style».
Evakuierungsaktion bei der Seilbahn Lungern-Turren in Lungern im Kanton Obwalden: Wegen einer technischen Panne mussten rund 27 Personen mit dem Helikopter gerettet werden.
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