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Kolumne am Mittag

Warum Grace Kelly über Lady Diana thront

Wer würde sich mit ihr messen wollen? Grace Kelly.

Wer würde sich mit ihr messen wollen? Grace Kelly.

Bild: Getty Images

Grace Kelly, die Fürstin Gracia Patricia von Monaco, wäre heute 90 Jahre alt geworden. Sie und Prinzessin Diana starben jeweils den Unfalltod – welche von beiden ist die grössere Ikone?

Für «The Country Girl» von 1954 erhielt Grace Kelly ihren einzigen Oscar. Aber Kelly selbst war kein «Mädchen vom Lande»:

In Philadelphia als drittes von vier Kindern geboren, starb sie als Fürstin Gracia Patricia von Monaco, dies am 13. September 1982, kein Freitag, ein Montag. 1929 geboren, wäre Kelly heute 90 Jahre alt geworden.

Der braune Rover 3500 war an jenem Tag am Ortseingang von Cap-d’Ail über die Klippen gestürzt, 40 Meter tief, diese verdammte Haarnadelkurve. Zunächst wähnten die Ärzte die Fürstin nicht lebensgefährlich verletzt, doch dann: OP, Koma, einen Tag später starb sie, ihre Tochter Stéphanie, damals 17, überlebte.

Fuhr Stéphanie?

Was genau passiert ist, darüber wurde lange spekuliert. Überhöhte Geschwindigkeit? Schlaganfall? Streit? Fuhr Stéphanie?

20 Jahre nach dem Unfall brach Prinzessin Stéphanie ihr Schweigen – «Paris Match» versicherte die nun 37-Jährige, nicht am Steuer gesessen zu haben.

Eine Auserwählte: Grace Kelly bei der Oscar-Verleihung im Pantages Theatre in Hollywood im März 1955. 

Eine Auserwählte: Grace Kelly bei der Oscar-Verleihung im Pantages Theatre in Hollywood im März 1955. 

Bild: Keystone

Für ein Leben an der Seite von Fürst Rainier III. von Monaco hatte Kelly ihre Schauspielkarriere sausen lassen. Schade. Denn mit gerade einmal 25 Jahren hatte sie sich schon zu Amerikas grossen Charakterdarstellerinnen gesellt.

Unvergessen: die Hitchcock-Filme «Das Fenster zum Hof», 1954, «Bei Anruf Mord», 1954, und «Über den Dächern von Nizza», 1955. Dass ein weiterer berühmter Film mit ihr – «12 Uhr mittags» (beziehungsweise «High Noon», 1952) – ähnlich heisst wie diese Kolumne, ist bloss ein Zufall.

Fürstin Gracia Patricia und Fürst Rainier III. von Monaco, aufgenommen an einer Gala des Roten Kreuzes am 2. April 1974.

Fürstin Gracia Patricia und Fürst Rainier III. von Monaco, aufgenommen an einer Gala des Roten Kreuzes am 2. April 1974.

Bild: Keystone

«To Catch A Thief», 1955 – soeben hatte sich eine andere Ikone zu Tode gefahren: James Dean. Es muss hier unbedingt erwähnt werden, dass jener am Morgen des 13. September noch Ursula Andress auf eine Spritztour hatte mitnehmen wollen. Im Porsche.

Aber dann war just John Derek, Regisseur, Schauspieler und nach Andress noch mit Bo Derek (ja, ja, einmalig, wie sie 1979 zu Maurice Ravels Boléro verführte) verheiratet, eingetroffen – und «James sah John und wusste, dass ich John Derek liebte», wie es Andress einmal erzählt hat. Lag jemand der Ostermundigerin eigentlich nicht zu Füssen?

James Dean und Ursula Andress am 29. August 1955 im Ciro's, jenem bekannten Nachtklub in Los Angeles – einen Monat später war Dean tot.

James Dean und Ursula Andress am 29. August 1955 im Ciro's, jenem bekannten Nachtklub in Los Angeles – einen Monat später war Dean tot.

Bild: Getty Images

Daten, die sich einprägen

Prinzessin Diana wurde am Ende von Dodi Al-Fayed, Sohn des ägyptischen «Harrods»-Besitzers und einmal auch am Genfersee wohnhaften Mohammed Al Fayed, gehuldigt – und was wir Normalsterblichen in der Nacht vom 30. auf 31. August 1997, als Diana infolge des Autounfalls nahe der Alma-Brücke in Paris starb, getan haben, wissen viele von uns noch. So geht es den Älteren mit dem 22. November 1963 und jenem Geschehnis in Dallas auch, und erst recht wissen wir, wo wir an 9/11 gewesen sind.

Diana war übrigens ein Mädchen vom Land. Im Haus Sandringham, Grafschaft Norfolk, wurde sie geboren, dort wuchs sie auf, das Städtchen King’s Lynn liegt zwölf Kilometer entfernt, die erste ernstzunehmende Stadt, Norwich, rund 70 Kilometer weit weg.

Die Beziehung zwischen Diana und Charles soll im Juli 1980 begonnen haben, da war Diana 19 – und unaufhaltsam begann ihr Weg zur Medienikone. Die Paparazzi sollten ihr bis in den Tod folgen.

Lady Di und Prinz Charles 1981.

Lady Di und Prinz Charles 1981.

Bild: Keystone

Kelly wiederum war schon eine Ikone, als sie Rainier ehelichte. Kraft ihrer Filme, ihres schauspielerischen Wirkens. Kelly und Cary Grant über Nizzas Dächern – ist da jemand, der nicht verzaubert wäre von dieser Frau, okay, den beiden?

Hitchcock hatte die «arme Marilyn Monroe», der man den Sex vom Gesicht hätte ablesen können, bedauert. Aber Kelly war sein Lieblingsstar, diese unnahbar blonde, unsagbar kühle Hollywood-Prinzessin, die sich später mit Rainier gestritten haben soll, dass die Hotelflure bebten. Charles und Lady Di waren auch hier nur Nachahmer.

Künftig gibt es regelmässig bis unregelmässig um 12 Uhr auf «Bluewin» die Kolumne am Mittag. Geht es heute in Teil 2 um Grace Kelly und ein bisschen um Lady Di, war in Teil 1 von Sophia Thomalla die Rede – traf ich sie doch am Flughafen.

  • Evakuierungsaktion bei der Seilbahn Lungern-Turren in Lungern im Kanton Obwalden: Wegen einer technischen Panne mussten rund 27 Personen mit dem Helikopter gerettet werden.
  • Zu zweit durch dick und dünn – und durch heiss und eiskalt: Dieses Liebespaar sprang am Valentinstag in Hamburg ins kalte Wasser.
  • Fasnächtliche und farbenfrohe Puppen zieren das Dorf Seelisberg im Kanton Uri über die Fasnachtstage. Die Fasnacht 2021 ist im Kanton Uri aufgrund der Corona-Ppandemie praktisch verboten, es duerfen maximal nur 5 Personen unterwegs sein, aber als einer der wenigen Kantone ist in Uri das Spielen von Musikinstrumenten erlaubt. (13.02.2021)
  • Die Pandabären-Geschwister Paule (r) und Pit (l) spielen in ihrem Gehege im Zoo Berlin im Schnee. (13.02.2021)
  • Halb Euroopa friert. Diese Heidschnucken in Braunschweig jedoch lassen sich von den frostigen Temperaturen nicht beeindrucken. (13.02.2021)
  • Sahara-Sand färbt Schnee und Himmel orange im Skigebiet Anzère in der Schweiz.
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  • Irgendwo dort versteckt sich die A7: Nahe Hannover herrscht dichtes Schneetreiben auf der Autobahn.
  • Eine Replik der Saffa-Schnecke fotografiert vor der Schweizer Nationalbank während einer Jubiläumsaktion organisiert von Bern Welcome, zu 50 Jahren Frauenstimm- und -wahlrecht. (06.02.2021)
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  • Abgeschirmte Speisekuppel. So geht es auch. Im israelischen Jerusalem speisen Restaurantbesucher abgeschirmt von anderen Gästen in einer Kuppel. Israel plant trotz anhaltend hoher Infektionszahlen erste Lockerungen einleiten. (06.02.2021)
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  • Mehr als zwei Kilometer durch den eiskalten Bodensee: Der Extremschwimmer Paul Bieber hat mit seinem Versuch den deutschen Rekord im Distanz-Eisschwimmen gebrochen. Der 37-Jährige schwamm bei unter fünf Grad Wassertemperatur 2210 Meter weit. 43,03 Minuten brauchte er dafür. (30.1.2021)
  • Gleich zwei Mal binnen 48 Stunden gab es in Raron im Kanton Wallis infolge der Schlechtwettersituation in den letzten Tagen Felsstürze.  (30.1.2021)
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  • Stausee verkommt zu «fliessenden Müllhalde: Ein Mann geht an Tonnen von Müll vorbei, die am Fusse des Wasserkraftwerks am Potpecko-Stausee in Serbien schwimmen. Vor allem Plastikabfälle gelangen durch Nebenflüsse in den Stausee und sammeln sich hier an. Eine serbische Zeitung schrieb bereits von einer «fliessenden Müllhalde».  (26.1.2021)
  • Dickschädeltest: Stirn an Stirn messen zwei Rinder im deutschen Naturschutzgebiet Boberger Niederung ihre Kräfte. (25.1.2021)
  • Nasskaltes Ende: Zwischen Frauenfeld und Matzingen ist eine 33-jährige Wagenlenkerin bei Glatteis von der Strasse abgekommen und im Murgkanal gelandet. Die Frau wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. (26.1.2021)
  • Opfer der Zerstörungswut: Ein Mann räumt in einem Fast-Food-Restaurant in Rotterdam auf. Die Niederlande sind erneut von sogenannten Corona-Krawallen erfasst worden. Hunderte gewaltbereite Jugendliche hatten nach Polizeiangaben in mehreren Städten randaliert und dabei auch die Polizei angegriffen. (25.1.2021)
  • Auf den Hund gekommen: Vierbeiner der Indian Railway Protection Force zeigen anlässlich des indischen Nationalfeiertags ihre Kunststückchen.
  • Galionsfigur mit Kettensäge: Im ungarischen Szilvásvárad streckt sich ein Feuerwehrmann auf dem Dach eines Zugs, um einen Ast abzusägen, der unter der Schneelast heruntergebrochen ist und die Bahnstrecke blockiert. (25.1.2021)
  • Und sie tun es immer noch: In Rio De Janeiro tummeln sich grosse Menschenmengen auf engem Raum am Strand von Ipanema in Rio de Janeiro. Und das obwohl Brasilien nach wie vor sehr hohe Corona-Fallzahlen hat.
  • Himmlische Hilfe: Feuerwehrfrau Tegan Rayner von der Belair Brigade CFS freut sich über den Regen, während sie nach Löscharbeiten der Buschbrände in Cherry Gardens in der Nähe von Adelaide, Australien, steht. (25.1.2021)
  • Winterfest: Stammrosen sind im Rosenpark Dräger in Steinfurth, Deutschland,  mit Folie kältesicher verpackt. (25.1.2021)

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Bild: KEYSTONE

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