blue News Logo
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
StartseiteChevron rechtsLifestyleChevron rechtsEU stellt Unterstützung für Kunstbiennale in Venedig ein

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Italien

EU stellt Unterstützung für Kunstbiennale in Venedig ein

ARCHIV – Der geschlossene Russische Pavillon ist im Giardini vor der 59. Kunstbiennale beim Preview Opening zu sehen. Foto: Felix Hörhager/dpa

ARCHIV – Der geschlossene Russische Pavillon ist im Giardini vor der 59. Kunstbiennale beim Preview Opening zu sehen. Foto: Felix Hörhager/dpa

Keystone

Die EU stellt die Förderung der Kunstbiennale von Venedig wegen der umstrittenen Teilnahme Russlands ein. Die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) habe nach der rechtlichen Bewertung und Empfehlung der EU-Kommission beschlossen, den laufenden, mit zwei Millionen Euro dotierten Zuschuss an die Fondazione La Biennale di Venezia zu beenden, teilte ein Kommissionssprecher in Brüssel mit.

Keystone-SDA

Keystone-SDA

21.07.2026, 14:16

«Kulturvorhaben, die mit europäischen Steuergeldern finanziert werden, sollten demokratische Werte wahren sowie offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern – Werte, die im heutigen Russland nicht geachtet werden», erläuterte der Sprecher.

Die Kunstbiennale in Venedig zählt zu den wichtigsten internationalen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. In diesem Jahr findet sie vom 9. Mai bis 22. November statt. Mit dem Zuschuss half die EU bei der Unterstützung von Filmproduzenten und immersiver Technik. Die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur verwaltet Mittel für Bildung, Kultur, audiovisuelle Medien, Sport, Bürgerbeteiligung und Freiwilligenarbeit.

Russischer Pavillon bleibt geschlossen

Russland nimmt erstmals seit Beginn seiner Invasion in der Ukraine an der Kunstbiennale teil. Rund 50 vom russischen Staat handverlesene Künstler, darunter Musiker, Dichter und Philosophen, arbeiteten an dem Musik- und Performanceprojekt «Der Baum ist im Himmel verwurzelt».

Zwar bleibt der Pavillon, der Eigentum des russischen Staates ist, für ein breites Publikum geschlossen, Besucher sehen aber draussen die Installation auf einem grossen Bildschirm. Das sei von Anfang an so geplant gewesen, sagte die umstrittene Kuratorin Anastassija Karnejewa, Tochter eines beim Staatskonzern Rostec tätigen Rüstungsmanagers im Rang eines Geheimdienstgenerals. Russland sieht die Teilnahme als Ende seiner kulturellen Isolation im Westen.

Tausende Kulturdenkmäler in der Ukraine zerstört

Schon nach der Ankündigung Russlands hatte es Kritik gegeben. Verurteilt wurde die russische Kulturoffensive als Teil von Moskaus «hybrider Kriegsführung».

Die Ukraine protestierte gegen Russlands Teilnahme, auch weil im Zuge des Moskauer Krieges nach offiziellen Angaben Kiews mittlerweile Tausende Kulturdenkmäler und andere kulturelle Einrichtungen zerstört oder beschädigt wurden. Aussenminister Andrij Sybiha und Kulturministerin Tetjana Bereschna gaben an, dass die designierte Leiterin des russischen Pavillons Kontakte zur Rüstungsindustrie ihres Landes habe.

Mitglieder der EU-Kommission hatten im März angekündigt, man werde die Aussetzung oder Beendigung des laufenden EU-Zuschusses an die Biennale-Stiftung prüfen. «Diese Entscheidung der Fondazione Biennale ist nicht vereinbar mit der kollektiven Reaktion der EU auf die brutale Aggression Russlands», kritisierten Glenn Micallef und Henna Virkkunen.

Viel Andrang für Biennale

Trotz oder möglicherweise auch infolge der Kontroverse lagen die Besucherzahlen nach Schätzungen in den ersten beiden Monaten deutlich höher als zu Beginn der Kunstbiennale 2024. Die italienische Nachrichtenagentur Adnkronos berichtete Mitte Juli unter Berufung auf Quellen in Venedig von einem Besucherplus von 20 Prozent.

Vor vielen nationalen Pavillons gebe es immer wieder lange Schlangen. Sollte sich der Trend fortsetzen, würde die aktuelle Ausgabe zur bestbesuchten Kunstbiennale ihrer mehr als 125-jährigen Geschichte. Die Ausstellung dauert noch bis zum 22. November.

Mehr zum Thema

Ferienparadies in Gefahr
Ferienparadies in Gefahr

Braunalgen statt Traumstrand – die Karibik kämpft gegen eine Rekordplage

mit Video
Ferienverkehr

Rückreise-Stau vor dem Gotthard-Tunnel auf der A2 Richtung Norden

Verwirrung um giftige Meereswesen
Verwirrung um giftige Meereswesen

Blauer Drache oder Portugiesische Galeere? Hier schwimmt so einiges durcheinander

1
mit Video
Dramatische Aufnahmen aus China
Dramatische Aufnahmen aus China

Babykamera filmt, wie ein Kleinkind beinahe stranguliert wird

mit Video

Meistgelesen

1Waldbrand wütet am Gardasee – mehr als 200 Menschen evakuiert
2Es geht um viel Geld und eine angebliche Liebesaffäre – Infantino weist Vorwürfe entschieden zurück
3Hier solltest du dich am Sonntag nach der Street Parade lieber nicht aufhalten
4Ihr Segelboot treibt auf offener See davon – nicht alle schaffen's ans Ufer
5US-Top-General will hinter Trumps Rücken Iran-Krieg beenden
EU stellt Unterstützung für Kunstbiennale in Venedig ein