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30 Grad und noch mehr? Bei solchen Temperaturen ist der Ventilator ein Hitzehelfer.
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Schlaflose Nächte wegen der Sommerhitze? Ein Ventilator scheint die perfekte Lösung zu sein. Doch es gibt drei gute Gründe, warum du nachts lieber darauf verzichten solltest – deiner Gesundheit zuliebe.
Der Hitzesommer hat die Schweiz fest im Griff: An vielen Orten klettert das Thermometer auf über 30 Grad. Selbst nachts bringt die ersehnte Abkühlung kaum Erleichterung – erholsamer Schlaf wird für viele zur Herausforderung.
Kein Wunder, dass viele zum Ventilator greifen. Doch so angenehm die kühle Brise auch ist: Mit eingeschaltetem Ventilator zu schlafen, ist keine gute Idee, berichtet «Focus».
Allergiker sollten vorsichtig sein: Wer unter Heuschnupfen, Asthma oder einer Hausstauballergie leidet, profitiert nachts oft nicht von einem Ventilator. Zwar sorgt er für eine angenehme Abkühlung, gleichzeitig wirbelt er jedoch Staub, Pollen und andere Allergene im Raum auf. Das kann Beschwerden verstärken und den Schlaf zusätzlich beeinträchtigen.
Vor dem Einschalten lohnt sich deshalb ein Blick auf das Gerät. Hat sich auf den Rotorblättern oder dem Schutzgitter Staub angesammelt, verteilt der Ventilator diesen beim Betrieb im ganzen Zimmer. Eine gründliche Reinigung kann das Risiko verringern.
Wer sich die ganze Nacht direkt vom Ventilator anblasen lässt, riskiert trockene Schleimhäute und gereizte Atemwege. Dadurch kann die natürliche Schutzfunktion der Schleimhäute geschwächt werden, was Erkältungsviren leichteres Spiel verschaffen kann. Manche wachen deshalb morgens mit einer verstopften Nase oder einem trockenen Hals auf.
Hinzu kommt: Ein Ventilator kann den Flüssigkeitsverlust erhöhen. Eine 2025 veröffentlichte Studie australischer Forschender zeigt, dass die Nutzung eines Ventilators den Schweissverlust um rund 60 Prozent steigern kann – unabhängig davon, wie viel getrunken wurde.
Wer ohnehin zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, belastet damit unter Umständen zusätzlich den Kreislauf. Die Studienteilnehmenden empfanden zudem die Hitze stärker und bewerteten ihr Temperaturgefühl als unangenehmer – obwohl ein Ventilator eigentlich genau das Gegenteil bewirken soll.
Ein Ventilator kann nachts nicht nur kühlen, sondern auch zu Muskelverspannungen führen. Trifft der Luftstrom über längere Zeit direkt auf Nacken, Schultern oder Gesicht, kühlen die Muskeln aus. Der Körper reagiert darauf mit einer erhöhten Muskelspannung – im schlimmsten Fall können sogar Krämpfe auftreten.
Besonders gross ist das Risiko, wenn der Ventilator direkt auf das Bett oder den Kopfbereich gerichtet ist. Wer nicht auf die Abkühlung verzichten möchte, sollte den Luftstrom deshalb nicht dauerhaft auf den Körper richten.