blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
Eichenprozessionsspinner breitet sich aus: Das musst du jetzt wissen
StartseiteChevron rechtsLifestyle

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Meistgelesen

1Wie gefährlich wird die Krise für Wladimir Putin?
2Ski-Legende Roland Collombin ist tot
3Goalie-Drama bei Belgien-Aus: Erst die Tränen bei Courtois, dann patzt sein Ersatzmann
4Augenzeugen: ICE-Beamter bei tödlichem Einsatz nicht bedroht
5Charles trifft Harry mit Enkeln nach Jahren wieder

Ausschläge und Atemprobleme

Vorsicht, wenn du dieses Gespinst im Wald siehst

  • Die Brennhaare der Raupen können bei Menschen und Tieren allergische Reaktionen auslösen.
  • Achtung! Die Raupen verbreiten sich in diesem Jahr besonders stark.
  • Die Raupen ziehen in langen Kolonnen – den sogenannten Prozessionen – zu den Baumkronen, um dort die Blätter zu fressen.
  • Auch alte Gespinstnester sowie Brennhaare im Unterholz oder auf dem Boden können noch gesundheitliche Probleme verursachen.

1/4

Die Brennhaare der Raupen können bei Menschen und Tieren allergische Reaktionen auslösen.

Bild: Keystone

Die Eichenprozessionsspinner-Raupe sorgt für deutlich mehr Alarmmeldungen als sonst. Erstmals haben Fachleute in der Ostschweiz einen mehrere Hektaren grossen Befall festgestellt. Einzelne Badis im Kanton Zürich mussten wegen der Raupe Bereiche absperren.

Sven Ziegler
Keystone-SDA

Sven Ziegler, Keystone-SDA

07.07.2026, 09:01•07.07.2026, 13:01

Darum geht's

  • Der Eichenprozessionsspinner breitet sich in der Schweiz derzeit besonders stark aus.
  • Die Brennhaare der Raupen können Hautausschläge, Atemwegsbeschwerden und allergische Reaktionen verursachen.
  • Fachleute raten dazu, Gespinstnester nicht zu berühren und befallene Eichenbestände zu meiden.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Der Eichenprozessionsspinner sorgt in diesem Sommer für deutlich mehr Alarmmeldungen als in den vergangenen Jahren. Erstmals haben Fachleute in der Ostschweiz einen mehrere Hektaren grossen Befall festgestellt. Auch einzelne Badis im Kanton Zürich mussten bereits Bereiche absperren.

Doch weshalb bereitet die Raupe so grosse Sorgen? blue News erklärt dir das Wichtigste.

Was ist der Eichenprozessionsspinner überhaupt?

Der Eichenprozessionsspinner ist ein heimischer Nachtfalter. Problematisch sind seine Raupen: Sie leben auf Eichen und bilden winzige Brennhaare, die bei Menschen und Tieren allergische Reaktionen auslösen können.

Warum bereiten sich die Tiere so stark aus?

Die Art gilt als wärmeliebend. Fachleute vermuten deshalb, dass die steigenden Temperaturen im Zuge des Klimawandels die zunehmende Häufigkeit und Intensität der Befälle begünstigen. Gleichzeitig profitieren die Tiere von günstigen Witterungsbedingungen und können sich in manchen Jahren massenhaft vermehren. Von einer solchen Massenvermehrung spricht Waldschutz Schweiz, die Fachstelle der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), in diesem Jahr.

Müssen wir uns auf mehr Exemplare einstellen?

Das lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersagen. Die hohe Zahl an Meldungen im Jahr 2026 zeigt aber, dass die Art derzeit von günstigen Bedingungen profitiert. Fachleute empfehlen deshalb, bekannte Eichenbestände künftig noch genauer zu überwachen.

Sind die Raupen neu in der Schweiz?

Nein. Der Eichenprozessionsspinner ist einheimisch. Bis etwa zur Jahrtausendwende trat er vor allem in der Genferseeregion, im Wallis und auf der Alpensüdseite auf. Seither werden zunehmend auch Befälle in nördlicheren Regionen registriert.

Immer mehr Eichenprozessionsspinner breiten sich in der Schweiz aus.

Immer mehr Eichenprozessionsspinner breiten sich in der Schweiz aus.

sda

Woran erkennt man einen Befall?

Typisch sind die dichten Gespinstnester an Stämmen und stärkeren Ästen. Sie können bis zu einem Meter lang werden. Nachts ziehen die Raupen in langen Kolonnen – den sogenannten Prozessionen – zu den Baumkronen, um dort die Blätter zu fressen.

Wie gefährlich sind die Tiere für Menschen?

Die Brennhaare können Hautausschläge, Juckreiz, Augenreizungen und Beschwerden der Atemwege auslösen. In seltenen Fällen sind auch schwere allergische Reaktionen bis hin zum allergischen Schock möglich.

Muss man die Raupen berühren?

Nein. Die Brennhaare werden mit dem Wind verbreitet und können sich in der Umgebung von befallenen Bäumen ablagern. Deshalb können Beschwerden auch ohne direkten Kontakt mit den Raupen auftreten. Die Brennhaare bleiben über Jahre hinweg wirksam. Auch alte Gespinstnester sowie Brennhaare im Unterholz oder auf dem Boden können noch gesundheitliche Probleme verursachen.

Was sollten Spaziergänger jetzt beachten?

Gespinstnester und Raupen sollten nicht berührt werden. Besonders aufmerksam sollte man an Waldspielplätzen, Grillstellen, Vitaparcours sowie entlang von Wegen in Eichenbeständen sein. Bei Verdacht auf einen Befall sollten die zuständigen Behörden oder Forstdienste informiert werden.

06:55

Biker versus Hundehalter: «Ein Velofahrer schlug meiner Freundin ins Gesicht» – «Es hat einige verrückte Hündeler»

Frei laufende Hunde und Velofahrer*innen – das birgt Konfliktpotenzial. Besonders kompliziert ist auf der Allmend in Zürich. Zusammenstössen und verbale Übergriffe gehören dort zur Tagesordnung. blue News war vor Ort.

Mehr zum Thema

Norwegens Star hat Fashion-Tick
Norwegens Star hat Fashion-Tick

Diese Luxus-Sammlung von Haaland ist über eine Viertelmillion Franken wert

Wetter

Warme Temperaturen sorgen für Entenflöhe in stehenden Gewässern

Naturwissenschaft

Blaualgen haben sich im Lago Maggiore aufgelöst

Kultur

Christine Müller Horn neue Direktorin des Textilmuseums St. Gallen