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Die Kantonspolizei Zürich räumt mit einem Mythos beim Reissverschlussprinzip auf.
imago/Frank Sorge
Die Kapo Zürich erklärt auf Instagram das Reissverschlussprinzip – und geht damit viral. Vielen war das korrekte Verfahren offenbar nicht bewusst, wie sich in den Kommentaren zeigt.
Viele rümpfen die Nase, wenn beim Reissverschluss-Verfahren ein anderer Autolenker vorbeirauscht und erst am Ende der Schlange die Spur wechselt. Doch der Ärger ist unangebracht, wie die Kantonspolizei Zürich in einem vielbeachteten Instagram-Video erklärt. Wer vor dem Spurwechsel bis ganz nach vorne fährt, verhält sich nicht rücksichtslos, sondern korrekt.
«Regen Sie sich manchmal auf, wenn einer bei einem Spurabbau bis nach vorne fährt und dann erst die Spur wechselt», fragt die Kantonspolizei Zürich und stellt klar: «Genau der macht es richtig.»
Mit der Instagram-Story trifft die Kapo Zürich einen Nerv. Innert zwei Tagen erhielt das Video über 25'000 Likes und wurde über 1000 Mal kommentiert. Vielen war das korrekte Einordnen offenbar nicht bewusst, entsprechend dankbar zeigten sich zahlreiche Nutzer*innen.
Seit 1. Januar 2021 ist das Reissverschlussprinzip gesetzlich vorgeschrieben. Wer es missachtet, riskiert eine Busse, wie die Kantonspolizei Zürich in ihrer Instagram-Story betont: «Beide Spuren werden bis zum Spurabbau genutzt, erst dort wird abwechslungsweise eingefädelt. So kann der Verkehr besser fliessen, und unnötige Staus werden vermieden.»