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Die Passagiere mussten sich schwimmend retten.
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Ein Ausflug von «Mein Schiff 1» hat in der Dominikanischen Republik einen dramatischen Verlauf genommen: Ein Katamaran mit mehr als 50 Kreuzfahrtpassagieren ist gesunken. Nun stehen schwere Vorwürfe im Raum.
Ein Tagesausflug in türkisblauem Wasser, Sonnenschein über der Bucht von Samaná – eigentlich ein Klassiker für Kreuzfahrtgäste der «Mein Schiff 1». Doch für mehr als 50 Touristinnen und Touristen endete die Tour am vergangenen Samstag in einem Schreckmoment: Der Katamaran «Boca de Yuma I», der im Auftrag des Kreuzfahrtschiffs unterwegs war, begann laut RTL plötzlich Wasser zu fassen und sank schliesslich vollständig.
Nach Angaben des Portals Travelnews geriet das Boot nur wenige Kilometer vor der Küste der Dominikanischen Republik in Not. Fotos und Videos zeigen verzweifelte Urlauber in Schwimmwesten im Meer, während Einsatzkräfte der dominikanischen Marine anrückten und die Gruppe an Bord nahmen. Verletzt wurde niemand – doch die Szenen lassen erahnen, wie knapp ein schwereres Unglück wohl verhindert wurde.
🫥¡Se hunde embarcación “Boca de Yuma 1”!😨
— El Nuevo Diario (@elnuevodiariord) November 9, 2025
Una embarcación turística identificada como “Boca de Yuma I”, perteneciente a la compañía Embat, con 55 pasajeros a bordo, se hundió este sábado mientras navegaba por la zona de Los Haitises, frente al Cayo Levantado, en la Bahía de… pic.twitter.com/iNhm6zlWS4
Unter den Passagieren sollen laut RTL auch Kinder und ältere Reisende gewesen sein. Das Ausflugsangebot war nach diesen Informationen direkt über «Mein Schiff» buchbar gewesen. Einige Angehörige werfen dem Unternehmen nun vor, nicht reagiert oder nicht einmal vom Unglück gewusst zu haben.
TUI Cruises weist die Vorwürfe zurück. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber der «Bild», dass es sich um ein extern betriebenes Boot gehandelt habe: «Der Ausflugskatamaran eines externen Anbieters ist während eines Ausflugs gesunken.» Man stehe in engem Austausch mit dem Anbieter sowie den lokalen Behörden, um die Hintergründe zu klären. Die Sicherheit der Gäste habe höchste Priorität.
Die Ursache des Wassereinbruchs ist weiterhin unklar und Gegenstand der laufenden Untersuchung. Der Vorfall ereignete sich laut RTL in Sichtweite der «Mein Schiff 1», die ihre Reise anschliessend planmässig fortsetzte – nächstes Ziel: Jamaika.
Eine Passagiergruppe spricht in RTL-Berichten von einem «Chaosmoment» auf offener See. Andere wiederum lobten die schnelle Reaktion der dominikanischen Retter, die innerhalb weniger Minuten am Unglücksort waren.
Fest steht: Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit bei externen Anbieter-Ausflügen auf – einem Bereich, der auch in der Kreuzfahrtbranche immer wieder zur Diskussion steht.