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Meredith Tabbone in ihrem Haus.
Instagram / Meredith Tabbone
Meredith Tabbone, eine Finanzberaterin aus Chicago, investierte in ein 1-Euro-Haus in Italien. Nach fünf Jahren mit hohen Investitionen zieht sie Bilanz und hat bereits neue Pläne geschmiedet.
Nach dem Zuschlag reiste sie nach Italien und war zunächst von den schlechten Bedingungen überrascht: kein Strom, kein fliessendes Wasser und Asbest auf dem Dach. «Die Bedingungen waren katastrophal», erzählt sie gegenüber der «New York Post».
Trotz der Herausforderungen investierte Tabbone 500'000 Dollar, umgerechnet über 450'000 Franken, in die Renovierung ihres Traumhauses, das sie zu Ehren ihres verstorbenen Vaters Casa dell’Architetto nannte. Fünf Jahre lang renovierte sie das Haus von Grund auf.
Nun ist das Projekt abgeschlossen – und Tabbone zufrieden. «Ich wusste immer, dass dies der richtige Ort für mich ist.» Sie plant, mehrere Monate im Jahr dort zu verbringen und hat inzwischen auch die angrenzende Garage gekauft, um ein Gästehaus einzurichten.
Zudem erwarb sie ein weiteres Haus auf der gegenüberliegenden Strassenseite, das als Galerie dienen soll.
Das Projekt der 1-Euro-Häuser in Sambuca di Sicilia, einem malerischen Dorf mit 5500 Einwohnern, wurde 2019 ins Leben gerufen, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Anfangs belächelt, zieht Bürgermeister Giuseppe Cacioppo heute eine positive Bilanz.
Das Projekt hat nicht nur die 1-Euro-Häuser belebt, sondern auch den Verkauf von 200 weiteren Immobilien in der Gemeinde gefördert.