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Eine Schweizer Touristin hat auf einer Fähre nach Ischia ein Pony im Kofferraum eines Kleinwagens entdeckt. Das Tier befand sich im hinteren Teil eines Citroën C1. Tierschützer und ein italienischer Politiker wollen den Fall nun untersuchen lassen.
«Schaut euch dieses Video genau an. Es geht um ein Pony. Ein Lebewesen.» Mit diesen Worten hat der italienische Abgeordnete Francesco Emilio Borrelli Aufnahmen eines ungewöhnlichen Tiertransports veröffentlicht.
Das Video zeigt ein Pony im Kofferraum eines roten Citroën C1. Der Kleinwagen wurde am 5. Juli in Pozzuoli auf eine Fähre nach Ischia verladen.
Gefilmt wurde die Szene von einer Schweizer Touristin, wie die italienische Zeitung «Leggo» berichtet. Nach ihren Angaben musste das Tier während der rund einstündigen Überfahrt eingepfercht im Frachtraum der Fähre bleiben.
Die Schweizerin wandte sich noch vor der Abfahrt an das Schiffspersonal. Dieses habe ihr jedoch zu verstehen gegeben, dass die Anwesenheit des Ponys bereits bekannt gewesen sei.
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Genau dieser Punkt soll nun untersucht werden. Es geht nicht nur um die Verantwortung des Fahrzeughalters, sondern auch um die Frage, weshalb trotz Kenntnis der Situation niemand einschritt.
Der Tierrechtsaktivist Enrico Rizzi und Borrelli fordern deshalb eine umfassende Aufklärung. Auch Personen, die von dem Transport wussten und dennoch keine Massnahmen ergriffen, könnten ins Visier der Ermittler geraten.
Borrelli hat nach eigenen Angaben bei der Polizei in Pozzuoli Anzeige wegen mutmasslicher Tierquälerei erstattet. Anhand des Kontrollschilds soll nun festgestellt werden, wem der Wagen gehört und wer für den Transport verantwortlich war.
Zudem soll geprüft werden, unter welchen Bedingungen das Pony befördert wurde und ob weitere Beteiligte strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können.
Borrelli spricht von einem «sehr schweren Fall von Tierquälerei, begangen inmitten allgemeiner Gleichgültigkeit».
Hinweis: Dieser Beitrag erschien zuerst auf der italienischsprachigen Seite von blue News.