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Jetzt meldenIn Bern und Zürich läuft auf dem Hauptbahnhof Musik. Dahinter steckt mehr als blosse Unterhaltung. Welche psychologischen Überlegungen hinter der Beschallung stecken – und weshalb diese in Bern und Zürich komplett unterschiedlich sind, zeigt unsere Video-Reportage.
Mittwochmorgen, kurz nach 7, HB Zürich: Sanfte Ambientmusik begleitet die Pendler*innen zu den Zügen – und macht sie glücklich. Mindestens jene, die dem blue News Journalisten Red und Antwort stehen.
Musik löst positive Emotionen aus. Das haben Studien bewiesen. Und Sound im Hintergrund führt dazu, dass Menschen selbst weniger Geräusche verursachen.
«Die Musik in der Ladenpassage ShopVille soll die Aufenthaltsqualität steigern», sagt SBB-Mediensprecher Moritz Weisskopf. «Am Bahnhof gibt es viele Menschen, die nicht nur ein- und aussteigen, sondern hier auch einkaufen – die Musik trägt zu ihrem Wohlgefühl bei.»
Und warum wird im Eingangsbereich vom Bahnhof Bern klassische Musik gespielt? Das Ziel sei, den Personenfluss zu optimieren. Am Vormittag habe sich Ambient bewährt, am Nachmittag fliesse der Fussverkehr mit Klassik am besten.
Es gehe aber nicht darum, eine bestimmte Personengruppe zu vertreiben, beteuerte die SBB, als in Bern mit der musikalischen Berieselung im Sommer 2024 gestartet worden ist.
Warum wird in Bern und Zürich Musik gespielt und in Basel nicht? Wer macht die Musik-Auswahl und nach welchen Kriterien? Und warum war bis heute noch nie Helene Fischer zu hören?
Unsere Video-Reportage zeigt, was es mit der musikalischen Beschallung in Bahnhöfen auf sich hat.