blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
Brennnesseln verdrängen Orchideen: Studie zeigt dramatischen Wandel in Europas Natur
StartseiteChevron rechtsLifestyleChevron rechtsWissen

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Überdüngung und Abgase

Neue Studie enthüllt schleichende Veränderung in Europas Wäldern

Brennnesseln lieben Stickstoff. Das wurde ihnen in den letzten 60 Jahren zum Vorteil. (Archivbild)

Brennnesseln lieben Stickstoff. Das wurde ihnen in den letzten 60 Jahren zum Vorteil. (Archivbild)

Keystone

Überdüngung und Abgase verändern Europas Wälder und Wiesen. Eine Langzeitstudie zeigt, dass stickstoffliebende Pflanzen wie Brennnesseln seltenere Arten wie Orchideen verdrängen.

Redaktion blue News
Keystone-SDA

Redaktion blue News, Keystone-SDA

10.06.2026, 08:00•10.06.2026, 08:10

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Eine europaweite Studie zeigt, dass stickstoffliebende Pflanzen wie Brennnesseln immer häufiger werden.
  • Seltene Arten, die nährstoffarme Böden bevorzugen, geraten dadurch zunehmend unter Druck.
  • In der Schweiz gibt es erste Hinweise, dass Gegenmassnahmen die Entwicklung leicht bremsen könnten.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Überdüngung und Abgase verändern Europas Wälder und Wiesen. Eine Langzeitstudie zeigt, dass stickstoffliebende Pflanzen wie Brennnesseln seltenere Arten wie Orchideen verdrängen.

Die Lebensbedingungen für Pflanzen in Europa haben in den letzten Jahrzehnten einen starken Wandel durchlaufen. Bislang fehlte jedoch der grosse Überblick, welchen Effekt dies auf die Biodiversität hat, wie der Schweizerische Nationalfonds (SNF) am Mittwoch mitteilte.

Um diesen Überblick zu schaffen, hat ein europäisches Forschungsteam unter Beteiligung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) rund 650'000 Datensätze aus den Jahren 1960 bis 2020 ausgewertet. Die Daten stammen aus einer grossen europäischen Datenbank.

Verbesserung in der Schweiz

Der auffälligste Trend, den die Forschenden dabei feststellten, war eine Zunahme von stickstoffliebenden Pflanzen in allen untersuchten Lebensräumen. Als Ursache gelten Einträge aus Kunstdünger, Nutztierhaltung sowie Stickoxide aus Verkehr und Industrie.

Diese Entwicklung verdrängt Pflanzen, die magere Böden bevorzugen, wie zum Beispiel Orchideen. In der Schweiz ist dieser Trend laut dem beteiligten Ökologen Jürgen Dengler aber leicht rückläufig. «Es scheint, dass bei uns regionale Massnahmen wie die Reduktion von Kunstdünger eine Wirkung zeigen. Aber europaweit ist davon noch nichts zu merken», so der Forscher der ZHAW, der vom SNF Fördergelder für die Studie erhielt.

Klimawandel mit geringem Einfluss

Auf Wiesen stellten die Forschenden zudem eine Zunahme schattenliebender Arten fest. Dies führen sie auf eine dichtere Vegetation durch Nährstoffeinträge oder fehlende Bewirtschaftung zurück. Unerwartet gering fiel hingegen der Effekt der Klimaerwärmung aus.

Unerwartet gering waren laut den Forschenden die Effekte des Klimawandels auf die Pflanzenwelt. Die Vegetation reagiere deutlich langsamer auf höhere Temperaturen als vorhergesagt, so Dengler. Eine Ausnahme bildeten die Schweizer Berge. Dort breiteten sich wärmeliebende Arten aus den Tieflagen bereits in höheren Lagen aus.

Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in der Fachzeitschrift «Science Advances».

Mehr zum Thema

Raumfahrt

Teil von SpaceX-Rakete könnte ungeplant auf Mond aufschlagen

Kalenderblatt

Was geschah am 20. Juli?

Kalenderblatt

Was geschah am 19. Juli?

Viral und falsch
Viral und falsch

Der Teilchenbeschleuniger am Cern steht still – jetzt boomen absurde Verschwörungstheorien

20

Meistgelesen

1«Gott sei Dank hat sich der Fussball durchgesetzt»
2Auch Argentiniens Co-Trainer geht nach Final-Pleite auf Spanier los
36 Jahre nach ihrem Verschwinden machen Ermittler eine grausige Entdeckung
4Paredes rastet nach Final-Pleite komplett aus und löst Rudelbildung aus
5Das war Trumps Auftritt beim WM-Final