blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
KI-entwickelter Corona-Impfstoff an Menschen getestet
StartseiteChevron rechtsLifestyleChevron rechtsWissen

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Premiere in der Forschung

KI-entwickelter Corona-Impfstoff an Menschen getestet

Ein britisches Wissenschaftlerteam hat erstmals einen Impfstoff an Menschen erprobt, dessen Bauplan vollständig von einer Künstlichen Intelligenz (KI) entwickelt wurde. (Symbolbild)

Ein britisches Wissenschaftlerteam hat erstmals einen Impfstoff an Menschen erprobt, dessen Bauplan vollständig von einer Künstlichen Intelligenz (KI) entwickelt wurde. (Symbolbild)

Bild: Sven Hoppe/dpa

Forscher haben erstmals einen vollständig von einer KI entworfenen Impfstoff an Menschen erprobt. Die ersten Daten bescheinigen dem Impfstoff gute Verträglichkeit und Sicherheit.

Maximilian Haase

Maximilian Haase

08.06.2026, 22:24

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Ein britisches Wissenschaftlerteam hat erstmals einen vollständig KI-entwickelten Corona-Impfstoff an Menschen getestet.
  • Der Impfstoff namens pEVAC-PS entstand als erster vollständig am Rechner.
  • Im Rahmen einer ersten klinischen Phase-1-Studie sei das neue Präparat an 39 gesunden Testpersonen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren erprobt worden.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Weltpremiere in der medizinischen Forschung: Ein britisches Wissenschaftlerteam hat erstmals einen Impfstoff an Menschen erprobt, dessen Bauplan vollständig von einer Künstlichen Intelligenz (KI) entwickelt wurde. Das innovative Corona-Vakzin soll nicht mehr nur nachträglich auf bereits existierende Erreger reagieren, sondern präventiv gegen künftige, unbekannte Virusmutationen und ganze Erregerfamilien schützen.

Der im Fachmagazin «Journal of Infection» vorgestellte Impfstoff namens pEVAC-PS entstand als erster vollständig am Rechner. Laut einem Bericht von «ZDF heute» durchsuchte das Computerprogramm das Erbgut tausender Coronaviren – darunter SARS, SARS-CoV-2 sowie diverse Erreger aus Fledermäusen – nach einem übereinstimmenden Bauplan. Aus diesen Gemeinsamkeiten formte die KI demnach ein sogenanntes «Super-Antigen», das die menschliche Immunabwehr auf eine breite Palette verwandter Viren vorbereiten soll.

«Wir haben die Impfstoffentwicklung von reaktiv auf zukunftssicher umgestellt», fasste Jonathan Heeney, wissenschaftlicher Forschungsleiter der Uni Cambridge, die Essenz des Forschungsprojekts zusammen.

Gute Verträglichkeit und Sicherheit

Im Rahmen einer ersten klinischen Phase-1-Studie sei das neue Präparat an 39 gesunden Testpersonen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren erprobt worden. Die ersten Daten bescheinigen dem KI-Impfstoff gute Verträglichkeit und Sicherheit, schwerwiegende Komplikationen blieben aus. 

Bezüglich der messbaren Immunantwort blieben die Resultate allerdings zunächst verhalten, die körpereigene Antikörper-Reaktion fiel eher schwach aus. Die Forscher führen dies darauf zurück, dass die Probanden durch vorangegangene Infektionen oder frühere Corona-Impfungen bereits über einen ausgeprägten Immunschutz verfügten. Bei der Verabreichung höherer Dosen liessen sich jedoch erste Indizien dafür finden, dass das Vakzin tatsächlich wie geplant an den mutationsresistenten, stabilen Abschnitten des Virus ansetzt.

«Könnten Millionen Leben gerettet werden»

Zudem besonders: Der getestete Impfstoff kommt komplett ohne Nadel aus. Mittels eines feinen, unter hohem Druck stehenden Flüssigkeitsstrahls wird der Wirkstoff direkt durch die Haut eingeschleust. Die Forschenden betonen, dass dieses Verfahren logistische Vorteile bietet – insbesondere für Regionen, in denen es an lückenlosen Kühlketten oder sicheren Entsorgungssystemen für gebrauchte Spritzen mangelt.

Um herauszufinden, wie robust und langanhaltend der Schutz im Alltag tatsächlich ist, wird als nächster Schritt eine grössere Phase-2-Studie vorbereitet. Ziel sei ein Universal-Impfstoff, der vor bekannten Coronaviren schützt und gleichzeitig eine Barriere gegen künftige Erreger bildet, die vom Tier auf den Menschen überspringen könnten – eine Bedrohung, die im Tierreich weiterhin latent vorhanden ist.

Saul Faust, klinischer Studienleiter von der Universität Southampton, betont laut ZDF das Potenzial des Vakzins: «Wenn wir diese neue Klasse von Impfstoffen entwickeln und klinisch voranbringen können, bevor ein Virusausbruch beginnt, könnten Millionen Leben gerettet werden».

Mehr zum Thema

Studie überrascht
Studie überrascht

Ägyptische Prinzessinnen konnten mit Waffen umgehen

Raumfahrt

Riesen-Rakete Starship muss Testflug vor Start abbrechen

Kalenderblatt

Was geschah am 17. Juli?

Käufer erbt Problem
Käufer erbt Problem

Dorf steht für Schnäppchenpreis zum Verkauf – doch es gibt einen riesigen Haken

Meistgelesen

1Parkour-Athlet empört mit riskanten Stunts am Matterhorn
2Piloten hören Rumpel-Geräusch – Swiss-Maschine landet wieder in Zürich
3SRF-Star Andrea Vetsch muss im Gotthard abgeschleppt werden
4Schon heute ziehen weitere Gewitter auf – diese Regionen sind betroffen
5Jetzt spricht Nati-Co-Trainer Callà über den zutiefst betrübten Embolo