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Für kurze Zeit war er Sänger von Iron Maiden, später feierte er Erfolge mit The Sweet: Paul Mario Day ist tot.
Bild: Youtube / Metal Talk
Er war der erste Sänger der Band, bevor Iron Maiden zu Heavy-Metal-Legenden wurden: Jetzt ist Sänger Paul Mario Day im Alter von 69 Jahren an Krebs gestorben.
Paul Mario Day, der als Gründungsmitglied der erste Sänger der Metal-Legenden Iron Maiden war, ist tot. Er wurde 69 Jahre alt.
Wie die das US-amerikanische Magazin «Parade» berichtet, sei der Sänger einer Krebserkrankung erlegen und sei in seinem Haus in Australien «friedlich eingeschlafen».
Seine ehemalige Band More schrieb bei Instagram: «Wir sind zutiefst betrübt, vom Tod des grossartigen More-Sängers Paul Mario Day zu erfahren.»
Day sei «eine beliebte Figur in der britischen Rockmusik» gewesen, er habe «viele denkwürdige Shows» gespielt, «nicht zuletzt die legendäre Monsters of Rock Show 1981 in Castle Donington mit AC/DC, Whitesnake/David Coverdale sowie Touren mit Iron Maiden, Def Leppard und vielen anderen legendären Künstlern».
Paul Mario Day wurde von Bassist Steve Harris angeworben, als dieser 1975 Iron Maiden gründete. Day war der erste Sänger der Band und gehörte der Band zwischen 1975 und 1976 an, bevor er durch Dennis Wilcock ersetzt wurde.
Wilcock wurde später durch Paul Di'Anno ersetzt, der auf den ersten beiden Alben der Band zu hören war. In der Dokumentation «Iron Maiden: The Early Days», die die Gründung der Band nachzeichnet, wurde enthüllt, dass Day wegen mangelnder Bühnenpräsenz entlassen wurde.
In einem Gespräch mit «Blabbermouth» im Jahr 2019 sagte Day über seinen Rauswurf: «Steve sagte: ‹Du musst besser werden. Du musst mehr im Gesicht des Publikums sein. Du musst souveräner sein. Du musst ein Held sein.› Und ich stimmte ihm zu, aber ich wusste nicht, wie ich das anstellen sollte.»
Und weiter: «Ich wurde vielleicht drei Monate lang gewarnt: ‹Reiss dich zusammen. Reiss dich zusammen.› Und ich wollte es, ich wusste nur nicht, wie ich es anstellen sollte. Das Lustige ist, dass die schlimmste Erfahrung die beste Lektion war, denn als ich die Kündigung bekam und mich so ausgenommen fühlte, hat mich das verändert.»
Nach seiner Zeit bei Iron Maiden sang Paul Mario Day bei der britischen Heavy-Metal-Band More, die 1981 mit ihrem Album «Warhead» bekannt wurde. Zwischen 1983 und 1984 war Day Frontmann der kurzlebigen Metal-Band Wildfire.
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Seine grössten Erfolge feierte er ab 1985, als er sich den damals in neuer Besetzung formierten Glam-Rock-Legenden Sweet anschloss und mit derem Gitarrist Andy Scott und Schlagzeuger Mick Tucker zusammenarbeitete.
Seit 1986 lebte der gebürtige Londoner Day in Australien, wo er ebenfalls bei verschiedenen Bands als Sänger tätig war.