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Der ESC ist eine der grössten europäischen Musikveranstaltungen.
Bild: Jens Büttner/dpa
Der Eurovision Song Contest (ESC) 2025 steht vor der Tür. Doch wie funktioniert das komplizierte Regelwerk des Wettbewerbs? blue News erklärt es dir.
Seit dem ersten ESC im Jahr 1956, der in Lugano stattfand, bei dem sieben Länder mitgemacht haben, wurde der Wettbewerb immer grösser.
Und grösser.
Und grösser.
2025 sind 37 Länder vertreten. Das ist an einem Abend in einer Show gar nicht mehr zu schaffen. Darum gibt es seit 2008 vor der Endausscheidung zwei Semi-Finals.
Doch wie wird entschieden, wer wann auftreten darf? Wer ist in welcher Jury vertreten, und wer vergibt eigentlich die Punkte?
Die Regeln für den Eurovision Song Contest werden von der European Broadcast Union (EBU) festgelegt. blue News hat die wichtigsten Aussagen des Regelkatalogs mit Angaben von «eurovision.de» und SRF für dich zusammengefasst.
Jetzt wird es komplizierter. Seit 2023 haben nur noch die Zuschauer*innen das alleinige Stimmrecht in den Halbfinalen. Im Finale stimmen alle teilnehmenden Länder ab, auch wenn ihre eigenen Künstler*innen im Halbfinale ausgeschieden sind. Zur Erinnerung: Für das eigene Land kann man nicht abstimmen.
Seit 2023 können auch Fans aus Ländern, die nicht am ESC teilnehmen, über eine kostenpflichtige Online-Abstimmung teilnehmen. Diese Ergebnisse werden als «Rest of the World» zusammengefasst und tragen das gleiche Gewicht wie das Voting eines teilnehmenden Landes.
Seit 2024 können Zuschauer*innen aus der ganzen Welt bereits fast einen Tag vor dem Finale über das «Rest of the World»-Voting abstimmen. Zudem können Zuschauer*innen der teilnehmenden Länder direkt mit dem Beginn des ersten Auftritts im Finale voten. Das Voting in den Halbfinalen beginnt nach allen Auftritten.
Die Jury bewertet die Beiträge während der zweiten Generalprobe im eigenen Land und erstellt eine Gesamtreihenfolge für die Teilnehmer. Die besten zehn Titel werden mit eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, zehn und zwölf Punkten bewertet. Dabei werden die Wertung von Jury und Zuschauer*innen seit 2016 voneinander getrennt.
Jedes Land kann einem*r Teilnehmer*in also bis zu 24 Punkte geben. Zwölf durch die Jury und zwölf durch die Zuschauer*innen. Bei Punktegleichstand entscheidet die höhere Wertung der Zuschauer*innen, dann die höhere Jurywertung. Bei weiterem Gleichstand entscheidet eine Jury-Mehrheitsentscheidung.
Uff, soweit so gut. Wer in die Jury darf, ist auch nochmal fix geregelt: Here we go:
Übrigens: Die Schweizer Jury wird erst nach dem Wettbewerb bekannt gegeben. So kann niemand bestochen werden.
Wer in die Jury darf, ist somit klar. Aber wer darf auf die Bühne?
Fast geschafft! Zum Schluss – wie wurde eigentlich entschieden, wer die Schweiz am ESC vertreten darf? SRF erklärt auf seiner Webseite:
Musiker*innen waren eingeladen, ihre Songs für die Schweizer Teilnahme am Eurovision Song Contest 2025 einzureichen. Der Schweizer Beitrag wurde anhand eines mehrstufigen internen Selektionsprozesses durch eine internationale Publikums- und Fachjury bestimmt. Wie beim ESC-Finale zählten die Stimmen zu je 50 Prozent.
Hier noch ein paar weitere Details:
Und wie wir alle wissen: Am Eurovision Song Contest 2025 wird uns Zoë Më mit dem Song «Voyage» vertreten.
Wir freuen uns und drücken die Daumen!