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Im Hadassah Medical Center in Jerusalem wurde dem schwer verletzten Jungen der Kopf wieder an der Wirbelsäule befestigt.
Bild: Rafael Ben-Ari/Chameleons Eye
Bei einem Verkehrsunfall lösten sich der Schädel und die Wirbelsäule eines zwölfjährigen Jungen. Die Haut darum herum blieb aber intakt. Ärzten ist es gelungen, den Kopf des Knaben wieder zu befestigen.
Suleiman Hassan war auf dem Velo fahrend von einem Auto angefahren. Der Zwölfjährige ist Palästinenser und lebt in Israel. Bei der Untersuchung stellten die Ärzte eine «innere Enthauptung» fest, wie die britische «Daily Mail» berichtet.
Diese Verletzung bedeutet, dass die Sehnen durchtrennt sind, die den Kopf mit der Wirbelsäule verbinden. In den meisten Fällen endet diese Verletzung tödlich. Es gibt jedoch immer wieder Fälle von Kindern und Erwachsenen, die eine innere Enthauptung überleben.
Auch Suleiman Hassan schwebte in Lebensgefahr. Weil aber genügend Blutgefässe beim Unfall intakt geblieben waren, sodass sein Gehirn immer durchblutet war, überlebte er.
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Sie hätten um das Leben des Jungen gekämpft, sagt einer der Ärzte zu «The Times of Israel». Mehrere Stunden operierten sie Suleiman, befestigten seinen Schädel mit Platten und Fixierungen an der Wirbelsäule.
Anfang Juni hat die Operation stattgefunden. Einen Monat später ist der Zwölfjährige entlassen worden. Laut einem der Ärzte hat er weder neurologische noch motorische oder sensorische Defizite.
Suleimans Vater sagt, er werde den Ärzten den Rest seines Lebens dankbar sein. «Was ihn gerettet hat, waren die Professionalität, die Technologie und die schnelle Entscheidungsfindung des Trauma- und Orthopädieteams.»