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Drei Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben, darunter zwei Kinder.
Bild: dpa
Blumen, Tränen und fassungslose Eltern: Nach dem tödlichen Unfall mit einer Schülergruppe herrscht im niederländischen Vogelwaarde tiefe Bestürzung. Was bisher über den Hergang bekannt ist.
Dieser Artikel wurde zuletzt um 20.37 Uhr aktualisiert.
In den Niederlanden ist ein Auto in eine Schülergruppe auf Velos gefahren. Drei Kinder und ein Erwachsener kamen dabei ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Das Auto sei auf einer Bundesstrasse bei Vogelwaarde im Westen des Landes ins Schleudern geraten und habe die Gruppe von 14 Schülern und zwei Begleitern erfasst, die einen Schulausflug gemacht habe. Zunächst erlagen drei Menschen ihren Verletzungen. Vier weitere Kinder wurden schwer verletzt, eines davon starb später im Spital. Die Polizei sprach von einem «sehr heftigen Verkehrsunfall».
Ein 19 Jahre alter Mann wurde festgenommen. Ob es sich um den mutmasslichen Fahrer handelt, teilte die Polizei nicht mit. Seine Beteiligung an dem Unfall werde untersucht. Der Fahrer soll mit seinem Fahrzeug in einer Kurve weiter geradeaus gefahren sein und die Schülergruppe auf dem Radweg erfasst haben, wie der Sender NOS berichtete. Wie es zu dem Unfall gekommen sei, werde von der Polizei untersucht.
Die Schüler stammten von einer Primarschule in Axel, teilte die Polizei mit. Sie waren mit ihren Begleitern auf dem Weg zu einer Schulfreizeit, wie der Sender Omroep Zeeland berichtete.
Fotos vom Unglücksort zeigten ein schwerbeschädigtes Auto, das in einem Graben neben der Strasse zum Stehen gekommen war. Die Rettungsdienste waren mit einem Grossaufgebot von sieben Krankenwagen und drei Rettungshelikoptern im Einsatz. Die Verletzten wurden in Spitäler nach Gent, Antwerpen und Rotterdam gebracht. Für die übrigen Teilnehmer an dem Schulausflug wurde Hilfe organisiert, im Gemeindehaus von Vogelwaarde wurde psychologische Hilfe bereitgestellt.
Polizeisprecherin Mariska Bezemer sprach von einem einschneidenden und besonders traurigen Vorfall, wie die Zeitung «Provinciale Zeeuwse Courant» berichtete. Über den genauen Unfallhergang sagte sie noch nicht viel. «Spezialisten untersuchen derzeit die Umstände des Unfalls.» So wurde das Auto beschlagnahmt und es werden Spuren gesichert. Zum Zustand der Verletzten machte die Polizeisprecherin keine Angaben. Die Polizei rief Zeugen auf, Beobachtungen zum Unfall oder Auffälligkeiten in der Umgebung oder der Ortschaft zu melden.
Der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten reagierte schockiert auf das Unglück: «Was für jedes Kind und jede Primarschule ein Highlight sein sollte – der Schulausflug – endet in einem Alptraum.»