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Verteidigung

Bundesrat nimmt Zahlungen für Patriot-Luftabwehrsystem wieder auf

Neben dem Patriot-System zur Luftverteidigung will der Bundesrat noch ein zweites System anschaffen. (Archivbild)

Neben dem Patriot-System zur Luftverteidigung will der Bundesrat noch ein zweites System anschaffen. (Archivbild)

Keystone

Der Bundesrat nimmt die Zahlungen für das verzögerte Patriot-System zur bodengestützten Luftverteidigung wieder auf. Unter anderem soll mit diesem Vorgehen die Beschaffung des F-35-Kampfjets nicht gefährdet werden.

Keystone-SDA

Keystone-SDA

24.06.2026, 15:00

Durch die Zahlungen solle das Projekt mit möglichst geringer Verzögerung und möglichst tiefen Mehrkosten vorangetrieben werden, teilte der Bundesrat zum Entscheid vom Mittwoch mit. Auch die Beschaffung von Ersatzteilen für den F/A-18 würden so gesichert werden.

Um den Schutz vor Angriffen aus der Distanz rascher zu stärken, hat das Verteidigungsdepartement parallel Vertragsverhandlungen mit Herstellern aus Frankreich, Israel und Südkorea für ein zweites System aufgenommen. Ein zweites System soll die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter und einer Lieferkette verringern.

Wegen Lieferverzögerungen hatte die Schweiz im Herbst 2025 einen Zahlungsstopp für die Beschaffung des Patriot-Abwehrsystems angeordnet. Ursprünglich war vorgesehen, dass das System 2027 und 2028 geliefert werden sollte. Die Lieferung verzögert sich aber nach jüngsten Angaben um vier bis fünf Jahre.

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