Weltwunder in Gefahr
Darum werden archäologische Stätten im Krieg zerstört
Kulturerbe unter Beschuss – Darum sind archäologische Stätten im Krieg besonders gefährdet
Iranische Medien melden israelische Angriffe nahe der Sassaniden-Stätte Taq-e Bostan – laut Archäologen drohen irreversible Schäden. Warum Kriege oft Kulturstätten treffen, erklärt dir blue News im Video.Iranische Medien melden israelische Angriffe nahe der Sassaniden-Stätte Taq-e Bostan – laut Archäologen drohen irreversible Schäden. Warum Kriege oft Kulturstätten treffen, erklärt dir blue News im Video.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Die über 1500 Jahre alte sassanidische Felsrelief-Stätte Taq-e Bostan im Westen Irans zählt zum bedeutendsten Kulturerbe des Landes.
- Nun melden iranische Medien Luftangriffe in der Nähe, Archäologen befürchten schwere Schäden.
- Von den Buddhas von Bamiyan bis zur Bombardierung Dubrovniks zeigt die Geschichte, wie Kulturgüter im Krieg zerstört werden – ein klarer Verstoss gegen das Haager Kriegsvölkerrecht.
Zusammenfassung erstellt mit
Seit über 1500 Jahren trotzt die Felsrelief-Stätte Taq-e Bostan im Westen Irans der Zeit – bis jetzt. Laut Tehran Times erschütterten jüngst mehrere Luftangriffe das Gebiet in unmittelbarer Nähe.
Noch fehlen unabhängige Berichte, doch Archäologen warnen: Die Erschütterungen könnten dem Weltkulturerbe irreparable Schäden zugefügt haben.
Wenn Geschichte zur Zielscheibe wird
Sollte Taq-e Bostan tatsächlich beschädigt worden sein, reiht sich die Stätte ein in eine traurige Liste kultureller Verluste durch Krieg – von Palmyra bis Mostar.
Und der Fall wirft eine drängende Frage auf: Warum trifft es ausgerechnet Orte der Erinnerung – und was sagt das über den Umgang mit unserer Geschichte?
Warum Kriege Kulturgüter bedrohen – und was das Völkerrecht dazu sagt, erfährst du im Video.
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