In Grossbritannien stand vor allem die Stadt Liverpool im Fokus.
Auch in London gab es starken Wind sowie Regen.
In Teilen von Wales galt die stärkste Wetterwarnung: «Lebensgefahr».
Hunderttausende Menschen waren in Irland vorübergehend ohne Strom.
Ein Toter bei Sturm in England – Viele Haushalte ohne Strom - Gallery
In Grossbritannien stand vor allem die Stadt Liverpool im Fokus.
Auch in London gab es starken Wind sowie Regen.
In Teilen von Wales galt die stärkste Wetterwarnung: «Lebensgefahr».
Hunderttausende Menschen waren in Irland vorübergehend ohne Strom.
Flüge, Züge und Fähren ebenso abgesagt wie Fussballspiele: Sturm «Darragh» tobt über Grossbritannien und Irland. Besonders kritisch ist die Lage in Wales.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Bei einem schweren Sturm in Grossbritannien ist mindestens ein Mensch getötet worden.
- Besonders kritisch ist die Lage in Wales.
Bei einem schweren Sturm in Grossbritannien ist mindestens ein Mensch getötet worden. Der Mann im Alter zwischen 40 und 50 Jahren starb, als ein Baum in Nordengland auf sein Auto krachte, wie die Polizei mitteilte.
Zuvor hatte das britische Wetteramt wegen Sturm «Darragh» eine seltene rote Wetterwarnung für Teile von Wales herausgegeben. Dort herrsche Lebensgefahr, teilte das Met Office mit und rief etwa drei Millionen Menschen auf, ihre Häuser nicht zu verlassen. Für einen Grossteil Grossbritanniens galt zudem eine gelbe Warnung mit erhöhter Gefahr.
Die Windgeschwindigkeit betrug bis zu 93 Meilen pro Stunde (ca. 150 km/h). Es gab Warnungen vor Überschwemmungen.
Hunderttausende von Stromausfall betroffen
Der britische Wirtschaftsminister Jonathan Reynolds rief im Namen der Regierung die Bevölkerung zur Vorsicht auf. «Bleiben Sie, wenn möglich, in Innenräumen, setzen Sie sich keinem Risiko aus und befolgen Sie einfach jederzeit die Ratschläge», sagte Reynolds dem Sender Sky News. Die Situation sei herausfordernd.
Betroffen waren die gesamten Britischen Inseln. In Irland fiel bei etwa 400’000 Kunden vorübergehend der Strom aus, wie der Sender RTÉ berichtete. Auch im Vereinigten Königreich traf es Zehntausende.
Sturm legt Verkehr lahm
Strassen waren wegen umgestürzter Bäume blockiert, zwei Autobahnbrücken zwischen England und Wales wurden vorübergehend gesperrt. In Nordirland wurden die Menschen aufgefordert, ihre Häuser nur zu verlassen, wenn es unumgänglich ist. Das «Titanic»-Museum in Belfast schloss vorzeitig.
Der Öffentliche Nahverkehr kam teilweise zum Erliegen. In Belfast wurden Dutzende Flüge abgesagt, zwischen Nordirland und Schottland fielen mehrere Fähren aus, in Wales viele Zugverbindungen.
Der walisische Fussballverband sagte alle Spiele ab, auch das Merseyside-Derby zwischen Everton und Liverpool in der englischen Premier League fiel aus. Ausserdem wurde der Weihnachtsmarkt in Liverpool vorübergehend geschlossen.