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Monatelange Unsicherheit

Eltern dürfen Baby nach Embryo-Verwechslung behalten

Tiffany Score und Steven Mills aus Florida dürfen ihre Tochter Shea behalten, obwohl das Kind genetisch nicht mit ihnen verwandt ist.

Tiffany Score und Steven Mills aus Florida dürfen ihre Tochter Shea behalten, obwohl das Kind genetisch nicht mit ihnen verwandt ist.

Alexa Score / GoFundMe

Nach einer Verwechslung in einer Kinderwunschklinik brachte eine Frau in Florida ein Kind zur Welt, das genetisch nicht mit ihr oder ihrem Mann verwandt ist. Nun steht fest, dass das Mädchen bei den Eltern bleiben darf, die es seit seiner Geburt grossziehen.

Redaktion blue News

Redaktion blue News

17.06.2026, 20:48•18.06.2026, 06:31

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Einer Frau in Florida wurde bei einer künstlichen Befruchtung versehentlich ein fremder Embryo eingesetzt.
  • Nach der Geburt zeigte ein Gentest die Verwechslung, worauf die biologischen Eltern ausfindig gemacht wurden.
  • Nun wurde vereinbart, dass das Mädchen bei den bisherigen Eltern bleibt, während der Rechtsstreit mit der Klinik weiterläuft.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Für Tiffany Score und Steven Mills aus Florida begann das Familienglück mit einem Schock. Nach der Geburt ihrer Tochter Shea am 11. Dezember 2025 bemerkte das Paar, dass das Baby ihnen äusserlich nicht ähnelte. Es hat eine andere Hautfarbe.

Ein Gentest bestätigte den Verdacht: Bei der künstlichen Befruchtung war der Frau versehentlich ein falscher Embryo eingesetzt worden. Dies berichtete der britische «Guardian» unter Berufung auf Gerichtsakten.

Score und Mills behalten das dauerhafte Sorgerecht

Die folgenden Monate waren von Unsicherheit geprägt. Das Paar fürchtete, das Baby wieder abgeben zu müssen, und leitete rechtliche Schritte gegen die Kinderwunschklinik in Orlando ein. Gleichzeitig suchten sie nach den biologischen Eltern, die schliesslich im vergangenen Frühling gefunden wurden.

Teaser image

«Sind am Boden zerstört»

Ärzte pflanzen Frau falschen Embryo ein – jetzt sucht das Paar die leiblichen Eltern

Ein Gericht im US-Bundesstaat Florida hat laut einem Bericht der britischen Zeitung «Daily Mail» nun eine Einigung zwischen den beiden betroffenen Familien bestätigt. Die Vereinbarung bleibt unter Verschluss. Bekannt ist lediglich, dass Tiffany Score und Steven Mills das dauerhafte Sorgerecht für das Mädchen behalten.

Ob den biologischen Eltern ein Besuchsrecht oder andere Mitwirkungsmöglichkeiten eingeräumt werden, ist bislang nicht bekannt. Die Identität der biologischen Eltern bleibt weiterhin geheim.

Ein Rätsel ist jedoch, was mit den eigenen Embryonen geschehen ist. Laut Gerichtsunterlagen befindet sich ein Embryo, den die Klinik Tiffany Score und Steven Mills zugeordnet hat, mittlerweile in einer anderen Kinderwunschklinik. Dort wird nun untersucht, ob er tatsächlich genetisch mit dem Paar verwandt ist.

Der Rechtsstreit gegen das Fertility Center of Orlando dauert an. Die Einrichtung hat ihren Betrieb inzwischen eingestellt.

06:16

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