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Mutmasslicher Hipp-Erpresser in Österreich gefasst
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Rattengift in Babynahrung

Mutmasslicher Hipp-Erpresser in Österreich gefasst

Fünf manipulierte Babynahrungsgläser mit Rattengift wurden in drei Ländern entdeckt.

Fünf manipulierte Babynahrungsgläser mit Rattengift wurden in drei Ländern entdeckt.

Tobias Steinmaurer/APA/dpa (Symbolbild)

Lebensgefährlicher Erpressungsversuch: Nach dem Fund von Rattengift in Babynahrung hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Was bisher bekannt ist.

Redaktion blue News
Keystone-SDA

Redaktion blue News, Keystone-SDA

02.05.2026, 18:03•02.05.2026, 20:11

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Nach dem Fund von Rattengift in Babynahrung ist in Österreich ein Verdächtiger verhaftet worden.
  • Das Unternehmen Hipp hatte vor rund zwei Wochen mitgeteilt, Opfer einer Erpressung zu sein.
  • In drei Ländern sind insgesamt fünf manipulierte Gläser entdeckt worden. In Österreich wird derzeit nach einem weiteren möglicherweise vergifteten Glas gesucht.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Im Fall des Erpressungsversuchs gegen den Babykosthersteller Hipp haben die österreichischen Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 39-jährigen Mann, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Der Verdächtige sei in Österreich festgenommen worden, so die Staatsanwaltschaft.

Details zur Identität des Verdächtigen wurden unter Verweis auf ermittlungstaktische Gründen nicht bekanntgegeben. Der 39-Jährige werde derzeit verhört, hiess es von der Polizei des Bundeslandes Burgenland, die den Mann mit Unterstützung des österreichischen Bundeskriminalamtes festgenommen hatte.

Mit Rattengift in Babynahrung hatte ein Unbekannter versucht, den deutschen Babykosthersteller zu erpressen. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden laut Polizei insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser mit Rattengift entdeckt. In einem in Österreich sichergestellten 190-Gramm-Gläschen «Karotten mit Kartoffeln» fanden die Ermittler insgesamt 15 Mikrogramm Rattengift – welcher Art das Gift war, wurde bis jetzt nicht bekannt. Nach einem zweiten möglicherweise vergifteten Glas in Österreich wurde zuletzt noch gesucht.

Teaser image

«Verzehr kann lebensgefährlich sein»

Hipp ruft Babynahrung in Österreich zurück

Nicht zum ersten Mal Babynahrung das Ziel

«Hipp ist Opfer einer Erpressung», hatte das Unternehmen im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm am 20. April mitgeteilt. Das Unternehmen schrieb auf seiner Homepage: «Unmittelbar nach Kenntnisnahme haben wir sofort die zuständige Polizei und Behörden informiert und einen internen Krisenstab eingerichtet.»

Mehrfach waren in der Vergangenheit namhafte Unternehmen Ziel von Erpressungsversuchen mit vergifteten Lebensmitteln geworden. Nicht zum ersten Mal war Babynahrung das Ziel.

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