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Am Dienstag kam es auf einer deutschen Bundesstrasse zu einem Vorfall. Die Reifen eines Wohnwagen-Anhängers gingen in Flammen auf und der Fahrer löschte das Feuer mit Bier.
Symbolbild: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn
Auf einer deutschen Bundesstrasse war ein Fahrer in Not geraten. Die Reifen seines Wohnanhängers gingen in Flammen auf. Doch zum Glück hatte der Mann reichlich Bier an Bord.
Der Mann kann von Glück reden, dass er keinen Whiskey im Wagen hatte, sondern nur Bier, das im Vergleich zu der hochprozentigen Getreide-Spirituose weniger Alkohol enthält. Sonst wäre die Aktion vielleicht nicht so glimpflich ausgegangen, als ein Reifen seines Wohnwagens auf einer Bundesstrasse in Baden-Württemberg in Flammen aufging und er beherzt zur Tat schritt.
Der 58-Jährige war nach einem Bericht des Polizeipräsidiums Freiburg Dienstagabend auf der Bundesstrasse 3 zwischen Emmendingen und Freiburg unterwegs, als offenbar die Reifen seines Wohnanhängers Feuer fingen. Daraufhin hat der Mann am rechten Fahrstreifen angehalten und die Flammen «mit Hilfe von mitgeführten Getränken» selbst gelöscht, wie es weiter heisst.
«Mitgeführte Getränke» – dabei handelte es sich laut «Spiegel» um Bier und Panasch. Und davon hatte der Fahrer wohl reichlich an Bord, sonst wäre er bei seiner Löschaktion kaum erfolgreich gewesen. Denn so einen brennenden Reifen, den löscht man nicht einfach mit einem Spritzer.
Davon weiss auch die Polizei-Streife ein Lied zu singen, die zufällig am Ort des Geschehens vorbeikam. «Bei der Überprüfung des Gespanns fingen die Räder des Wohnwagens immer wieder Feuer», schreibt die Polizei.
Und so brauchte der Amateur-Feuerlöscher doch noch professionelle Unterstützung. Und die erschien bald in Gestalt der Freiwilligen Feuerwehr, die laut Bericht die «Kühlung der Räder vornahm», bis der Anhänger von der Fahrbahn entfernt werden konnte.
Ende gut, alles gut. Niemand wurde bei dem Vorfall verletzt. Das eine oder andere Nachspiel gab es dennoch. Erstens musste die B3 in dem entsprechenden Abschnitt kurzzeitig voll gesperrt werden. Und zweitens: Das viele gute Bier, das er zweckentfremden musste, war der Fahrer erstmal los.