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Firma bestellt Flugzeugteile – und bekommt gekühlte Leichen
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Mitarbeiterin geschockt

Firma bestellt Flugzeugteile – und bekommt gekühlte Leichen

Dem Flugzeugzulieferer FACC - hier eine Produktionsstätte in Kroatien - wurden statt Hightech-Teilen menschliche Torsos geliefert.

Dem Flugzeugzulieferer FACC - hier eine Produktionsstätte in Kroatien - wurden statt Hightech-Teilen menschliche Torsos geliefert.

IMAGO/Pixsell

Makabre Überraschung bei der Warenannahme: Statt der erwarteten Hightech-Teile erhielt eine Firma in Oberösterreich insgesamt acht gekühlte menschliche Torsos.

Redaktion blue News

Redaktion blue News

16.06.2026, 21:03

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Ein Flugzeugzulieferer aus Oberösterreich hat statt den erwarteten Hightech-Teilen acht beschriftete Leichtenteile erhalten.
  • Diese waren ursprünglich aber für ein Labor in Deutschland bestimmt, wie die Polizei rasch ermittelte.
  • Hintergrund war die Verwechslung zweier Pakete am Flughafen München.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Die Mitarbeiterin bei der Warenannahme erlitt wohl den Schock ihres Lebens. Am Montag öffnete die 30-Jährige beim Flugzeugzulieferer FACC in Oberösterreich ein grosses, verplombtes und tiefgekühltes Paket – und wich sofort zurück. Denn in der Kühlbox befanden sich statt den erwarteten vorimprägnierten Faser-Matrix-Halbzeugen acht beschriftete, menschliche Torsos. 

Dies berichten die «Kronen-Zeitung» und der ORF übereinstimmend. Demnach informierte die geschockte Mitarbeiterin umgehend ihre Vorgesetzten. Schliesslich wurde die Polizei eingeschaltet, die Ermittlungen aufnahm.

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Verwechslung am Flughafen

Doch wie sich rasch heraus stellte, hatte der Fund nichts mit einem Verbrechen zu tun – vielmehr jedoch mit einer Verwechslung am Flughafen München. Dort waren demnach zwei Pakete vertauscht worden, die beide aus den USA kamen.

Die Lieferung mit den Torsos war demnach zu Forschungszwecken für ein Labor in Deutschland bestimmt. Dieses habe dann offenbar die Flugzeugteile erhalten. Alle Pakete seien nun auf den Weg zu ihren ursprünglichen Empfängern.

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