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Dem Flugzeugzulieferer FACC - hier eine Produktionsstätte in Kroatien - wurden statt Hightech-Teilen menschliche Torsos geliefert.
IMAGO/Pixsell
Makabre Überraschung bei der Warenannahme: Statt der erwarteten Hightech-Teile erhielt eine Firma in Oberösterreich insgesamt acht gekühlte menschliche Torsos.
Die Mitarbeiterin bei der Warenannahme erlitt wohl den Schock ihres Lebens. Am Montag öffnete die 30-Jährige beim Flugzeugzulieferer FACC in Oberösterreich ein grosses, verplombtes und tiefgekühltes Paket – und wich sofort zurück. Denn in der Kühlbox befanden sich statt den erwarteten vorimprägnierten Faser-Matrix-Halbzeugen acht beschriftete, menschliche Torsos.
Dies berichten die «Kronen-Zeitung» und der ORF übereinstimmend. Demnach informierte die geschockte Mitarbeiterin umgehend ihre Vorgesetzten. Schliesslich wurde die Polizei eingeschaltet, die Ermittlungen aufnahm.
Doch wie sich rasch heraus stellte, hatte der Fund nichts mit einem Verbrechen zu tun – vielmehr jedoch mit einer Verwechslung am Flughafen München. Dort waren demnach zwei Pakete vertauscht worden, die beide aus den USA kamen.
Die Lieferung mit den Torsos war demnach zu Forschungszwecken für ein Labor in Deutschland bestimmt. Dieses habe dann offenbar die Flugzeugteile erhalten. Alle Pakete seien nun auf den Weg zu ihren ursprünglichen Empfängern.