International100 Tage Papst: Leo XIV. ruft zu weltweitem Frieden auf
SDA
15.8.2025 - 15:32
ARCHIV - Papst Leo XIV. in Rom. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa/Archivbild
Keystone
An seinem 100. Tag als Papst hat Leo XIV. eindringlich zu Frieden aufgerufen.
Keystone-SDA
15.08.2025, 15:32
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«Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass die Logik des Konflikts und der Waffengewalt die Oberhand gewinnt», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche nach dem Angelus-Gebet in Castel Gandolfo, seiner Sommerresidenz unweit von Rom. Man dürfe die Hoffnung nicht aufgeben. «Gott ist grösser als die Sünde der Menschen.»
Der 69-Jährige erinnerte an seinen Vorgänger, Papst Pius XII., der nach dem Zweiten Weltkrieg den Wunsch geäussert hatte, dass nie wieder «die Entfesselung von Kampf und Krieg» so viele Menschenleben vernichte. «Wie aktuell diese Worte doch sind!», sagte der Papst. «Auch heute noch fühlen wir uns leider machtlos angesichts der Ausbreitung einer Gewalt in der Welt, die gegenüber jeder Regung von Menschlichkeit immer abgestumpfter und gefühlloser wird.»
Robert Francis Prevost wurde im Mai als erster US-Amerikaner zum Papst gewählt. Seit seinem Amtsantritt ruft er immer wieder zu Frieden in Kriegs- und Krisengebieten wie Gaza und der Ukraine auf.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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