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Eine Maschine der Fluggesellschaft KLM versuchte beim Anflug vergeblich, den Tower in Paramaribo, Suriname, zu erreichen.
Symbolbild: Imago
Ein KLM-Flug konnte in Suriname nicht landen, da der Kontrollturm unbesetzt war. Ersatzpersonal musste zuerst eingeflogen werden.
Ein ungewöhnlicher Vorfall ereignete sich am 22. Oktober, als ein KLM-Flug von Amsterdam nach Paramaribo in Suriname nicht wie geplant landen konnte. Die Boeing 777-300 ER, die sich bereits im Sinkflug befand, musste in eine Warteschleife gehen, da im Kontrollturm niemand erreichbar war, wie das Fachportal «Aerotelegraph» berichtet.
Nach etwa 25 Minuten entschied sich die Cockpit-Crew demnach, den Flug ins nahegelegene Cayenne in Französisch Guayana umzuleiten, wo die Maschine sicher landete.
Der Grund für die Umleitung war ein massiver Personalmangel in der Flugsicherung in Suriname. Das niederländische Verkehrsministerium bestätigte, dass sich eine Reihe von Fluglotsen kurzfristig krankgemeldet hatte, was den Flugbetrieb zum Erliegen brachte.
Um die Situation zu bewältigen, wurden 13 Fluglotsen in Ausbildung sowie Ersatzpersonal eingeflogen, teilweise per Helikopter.
Nachdem der Kontrollturm wieder besetzt war, konnte die Boeing 777 ihren Flug nach Paramaribo fortsetzen und landete mit einer Verspätung von knapp drei Stunden.