PolitikAmnesty: Mehr als 6.000 Festnahmen im Iran seit Kriegsbeginn
SDA
28.5.2026 - 14:07
ARCHIV – Polizisten stehen Wache auf dem Platz der Islamischen Revolution. Im Iran sind seit Kriegsbeginn vor drei Monaten Menschenrechtlern zufolge mehr als 6.000 Menschen festgenommen worden. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa (Archivbild)
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Im Iran sind seit Kriegsbeginn vor drei Monaten Menschenrechtlern zufolge mehr als 6.000 Menschen festgenommen worden.
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28.05.2026, 14:07
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Unter den Inhaftierten seien auch Demonstranten, Medienschaffende, Anwälte, Dissidenten und Angehörige ethnischer Minderheiten, hiess es in einem Bericht von Amnesty International. Im selben Zeitraum seien ausserdem 39 «politische» Todesurteile vollstreckt worden.
«Um ihre Macht zu sichern, haben die Behörden einen umfassenden Angriff auf die Menschen im Iran gestartet und gehen gegen jeden vor, der es wagt, die Islamische Republik zu kritisieren, sagte Amnesty-Expertin Erika Guevara Rosas laut der Mitteilung. Ohnehin leide die Bevölkerung unter den «verheerenden Folgen der rechtswidrigen Luftangriffe durch US-amerikanische und israelische Streitkräfte», sagte sie.
Amnesty kritisierte auch die nahezu totale Internetsperre, die Irans Bevölkerung fast drei Monate vom weltweiten Netz abgeschnitten hatte. Am Mittwoch wurde sie erstmals teilweise wieder aufgehoben. «Die Internetsperre war ein zentraler Pfeiler der Repressionsstrategie der Behörden und schuf die Voraussetzungen dafür, dass weitreichende Verstösse gegen das Völkerrecht ungestraft begangen werden konnten», hiess es in dem Bericht.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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