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Die Behörden suchen im Rahmen der laufenden Ermittlungen zum Serienmörder von Long Island nach menschlichen Überresten. Jetzt wurde ein Architekt im Fall des Serienmörders angeklagt.
Bild: IMAGO/ABACAPRESS
Der Architekt im US-Bundesstaat New York ist wegen sieben Morden in einem Zeitraum von 17 Jahren angeklagt. Die Ermittlungen in dem Fall zogen sich über mehr als zehn Jahre hin.
Ein wegen Serienmorden in den USA angeklagter Architekt aus dem Bundesstaat New York hat sich vor Gericht schuldig bekannt. Der 62-Jährige räumte am Mittwoch sieben Tötungen ein. Einige der Anwesenden im vollbesetzten Gerichtssaal brachen in Tränen aus.
Die Staatsanwaltschaft wollte sich noch im Verlauf des Mittwochs äussern. Mit dem Schuldbekenntnis sind die Ermittlungen zu den lange Zeit ungeklärten Morden offiziell abgeschlossen. Der Angeklagte wird zu einem späteren Zeitpunkt zu lebenslanger Haft ohne Möglichkeit der Bewährung verurteilt werden.
Der Mann soll binnen 17 Jahren sieben Frauen ermordet haben. Er bekannte sich auch zu einer Tötung im Jahr 1996, für die er gar nicht angeklagt war. Viele der Opfer waren Sexarbeiterinnen.
Die Ermittlungen begannen 2010, nachdem die Polizei mehrere Leichenteile an einer abgelegenen Strandautobahn auf Long Island gefunden hatte. Die Suche nach einem potenziellen Serienmörder sorgte für internationales Aufsehen und diente als Vorlage für den Film «Lost Girls».
Die Ermittlungen zogen sich mehr als zehn Jahre hin. 2022 wurde der Architekt zum Verdächtigen in dem Fall erklärt. Mit Hilfe einer Datenbank für die Fahrzeugregistrierung wurde der Mann mit einem Pick-up in Verbindung gebracht, der laut Augenzeugenbericht beim Verschwinden eines der Opfer 2010 gesichtet worden war.
Um an DNA-Material von dem Verdächtigen zu gelangen, wurde dieser unter Überwachung gestellt. Ein Taskforce-Team beobachtete, wie er eine Schachtel mit angebissener Pizzakruste in einen öffentlichen Mülleimer schmiss und stellte diese sicher. Im Juli 2023 wurde der Mann verhaftet. Im Keller des Verdächtigen fanden die Ermittler 279 Waffen. Auf seinem Computer wurde laut Ermittlern eine Blaupause für die Morde entdeckt, darunter Checklisten für die Beseitigung von Beweisen.