RaumfahrtAuf ISS gestrandete Astronauten würden wieder starten
SDA
1.4.2025 - 01:11
Auf ISS gestrandete Astronauten würden wieder starten.(Archivbild)
Keystone
Die wegen eines technischen Problems auf der Internationalen Raumstation ISS gestrandeten US-Astronauten Butch Wilmore und Suni Williams haben sich erstmals seit ihrer Rückkehr zur Erde vor Journalisten über ihre Erfahrungen geäussert.
Keystone-SDA
01.04.2025, 01:11
SDA
Beide würden wieder mit einem Starliner-Raumschiff des US-Luftfahrtkonzerns Boeing starten, sagten Wilmore und Williams am Montag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz der US-Raumfahrtbehörde Nasa in Houston. «Wir werden dafür sorgen, dass es funktioniert», sagte Wilmore. Er und Suni Williams, zwei ehemalige Navy-Piloten und erfahrene Astronauten, waren im vergangenen Juni mit einem Starliner-Raumschiff des US-Luftfahrtkonzerns Boeing zur ISS geflogen und sollten ursprünglich nur acht Tage im All bleiben. Wegen eines technischen Problems am Starliner kehrte dieser jedoch ohne sie zur Erde zurück. Seither sassen die beiden Astronauten auf der ISS fest und warteten auf eine Rückfluggelegenheit.
Musks SpaceX brachte Astronauten zurück zur Erde
Mitte März war dann die vierköpfige Ablösung auf der ISS angekommen. Die Rückkehr der Astronauten hatte die Nasa dem Unternehmen SpaceX von Präsidentenberater Elon Musk anvertraut. Die Verantwortung für die Probleme, die bei diesem bemannten Jungfernflug aufgetreten seien, trügen alle, sagte Wilmore weiter. Er wolle nun nach vorne schauen. Ähnlich zuversichtlich äusserte sich Suni Williams. Die Teams arbeiteten aktiv an den wenigen Dingen, die noch korrigiert werden müssten, sagte die Astronautin.
Ungeachtet der medialen Aufmerksamkeit, die den beiden Astronauten nicht zuletzt wegen Äusserungen von US-Präsident Donald Trump zuteil geworden war, versicherten sie, dass sie ihren unfreiwillig verlängerten Aufenthalt gut überstanden hätten. Sie seien auf derartige Unwägbarkeiten vorbereitet gewesen, betonten beide. «Ich bin sehr dankbar für die Aufmerksamkeit der Menschen», sagte Suni Williams. Sie hoffe, dass ihre Erfahrung insbesondere jüngeren Menschen weiterhelfe. «Wisst ihr, manchmal muss man die Kurve kriegen, um das Beste daraus zu machen», sagte sie.
Trump warf Biden Versagen vor
Trump und Musk hatten die seit Monaten geplante Rückkehr der beiden Astronauten als Rettungsmission dargestellt und der Vorgängerregierung von Präsident Joe Biden zuvor vorgeworfen, die beiden Astronauten aus «politischen Gründen» im Stich gelassen und Pläne für eine frühere Rückkehr abgelehnt zu haben.
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«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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