Schweizer StromversorgungAxpo will drei bis vier Gaskraftwerke für Versorgungssicherheit
SDA
11.5.2026 - 05:36
Thomas Sieber, Verwaltungsratspräsident der Axpo, favorisiert für die Schweizer Stromversorgung drei bis vier Gaskraftwerke. (Archivbild)
Keystone
Axpo favorisiert laut Verwaltungsratspräsident Thomas Sieber zur Sicherung der Schweizer Stromversorgung drei bis vier Gaskraftwerke. Das bevorzugte Szenario des Stromkonzerns kombiniere Wasserkraft, erneuerbare Energien und Gas, sagte er im «CH-Media»-Interview.
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11.05.2026, 05:36
11.05.2026, 12:19
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Gaskraftwerke hätten «grosse Vorteile», weil sie schnell regelbar und relativ rasch gebaut seien sowie Flexibilität ins System brächten. Es müssten jedoch die Voraussetzungen geschaffen werden und gesetzliche Anpassungen erfolgen, damit solche gebaut werden könnten.
Gleichzeitig bleibe der Weiterbetrieb bestehender Kernkraftwerke zentral. «Das gibt uns Zeit für den Ausbau anderer Kapazitäten und ist aus volkswirtschaftlicher Sicht gleichzeitig die kostengünstigste Option für Winterstrom in den nächsten Jahren oder sogar Jahrzehnten», sagte Sieber in dem am Montag veröffentlichten Gespräch.
Gösgen und Leibstadt: Laufzeiten bis zu 80 Jahre
Für Gösgen und Leibstadt seien Laufzeiten von bis zu 80 Jahren denkbar. Bei Gösgen müsse bis 2029 entschieden werden, ob das Werk weiterbetrieben oder wie geplant vom Netz genommen werde.
Sieber sprach sich zudem dafür aus, Fördergelder stärker auf Winterstrom auszurichten und den Ausbau der Windkraft voranzutreiben. Die Schweiz müsse jetzt handeln, um bis 2050 genügend Winterstrom und Versorgungssicherheit gewährleisten zu können.
Die Strompreise dürften sich mittelfristig eher nach unten entwickeln. Weltweit kämen immer mehr erneuerbare Energien ins System, die preisdämpfend wirkten, sagte Sieber, der Ende Mai als Verwaltungsratspräsident bei der Axpo zurücktritt.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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