Schweiz – WHOBaume-Schneider plädiert für nachhaltige Finanzierung der WHO
SDA
22.3.2025 - 10:24
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider plädiert für eine stabile und nachhaltige Finanzierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). (Archivbild)
Keystone
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider hat für eine stabile und nachhaltige Finanzierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) plädiert. Es liege im Interesse der Schweiz, dass die Organisation ihr Mandat weiter erfüllen könne.
Keystone-SDA
22.03.2025, 10:24
SDA
Baume-Schneider traf sich am Freitag in Genf mit WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus, wie das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) am Samstag mitteilte. Thema der Gespräche waren unter anderem die angespannte Budgetsituation der WHO sowie der Reformprozesse der Organisation.
Durch den angekündigten Rückzug der USA verschärfe sich die Budgetsituation weiter, hiess es. Baume-Schneider habe an dem Treffen darauf hingewiesen, dass eine klare Fokussierung auf das Kernmandat der WHO in Zeiten knapper Finanzierungskapazitäten umso wichtiger sei.
Die Schweiz stehe dazu im Dialog mit anderen Mitgliedstaaten, Gebern und mit dem Sekretariat der WHO, damit die Einstellung lebensrettender Programme verhindert werden könne. Dazu gehören beispielsweise die Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten wie HIV-Aids, Tuberkulose, Malaria oder Polio.
Die WHO wird von ihren 194 Mitgliedstaaten getragen und verfügt über weltweite Expertise und den institutionellen multilateralen Rahmen, um den globalen Gesundheitsschutz zu fördern. Die Schweiz gehört zu den Gründungsmitgliedern der Organisation.
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Pete Hegseths «Pulp Fiction»-Gebet
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
17.04.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt